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Gold als Sicherheit im Crash: der richtige Mix

Nach den Ereignissen zum und am Wochenende ist die Bedeutung von Gold noch einmal gewachsen.

Neue Rekordwerte, mehr Nachrichten in den Medien – Gold gilt als "sicher".  Plötzlich, denn: vor Wochen noch rechnete alle Welt mit einer "Spekulationsblase". Steht aber der "Crash" vor der Tür, so der Tenor, greifen Sie jetzt zu Gold. Nur:

Die Empfehlungen passen teils nicht zum Crash. Wir analysieren für Sie die passende Strategie.

Goldpreis steigt – aber….

Halten wir fest: es geht um die kurzfristige Sicherheit. Der Crash in Form von fallenden Anleihekursen und Währungsdesastern steht bevor.

Der US-Dollar und der Euro verlieren gleichzeitig Vertrauen. Daher bleibt nur Gold als Ersatzwährung – oder der chinesische Rinminbi. 

Wollen Sie Ihr Vermögen sichern, geht es daher zunächst um den Kaufkrafterhalt. Sie müssen Gold a) im Zweifel tauschen können und b) so investiert sein, dass die Werte stabil sind. Der steigende Goldpreis ist in diesem Zusammenhang zunächst unwichtig.

Voraussetzung a), die Tauschfähigkeit, setzt voraus, dass Sie tatsächlich Gold besitzen. Möglichst in geringen Stückelungen, um dieses Gold auch für den – fast – täglichen Gebrauch einsetzen zu können.


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Achtung: eine Unze kostet etwa 1.700 US-Dollar. Sie brauchen also auch geringere Losgrößen. 

Münzen in kleinen Dimensionen

Sie kaufen daher am besten – auch – Münzen in kleinen Dimensionen. Für den täglichen Bedarf wird Gold zu teuer sein, daher ist auch Silber geeignet. 

Darüber hinaus eignet sich Gold auch, um größere Tauschgeschäfte abzusichern.

Dies können Vorräte sein oder Immobilien, Umsiedlungsmaßnahmen oder einfach der Vertrauensschutz gegenüber Banken, wenn Sie als Immobilienkäufer oder Unternehmer größere Kredite benötigen. 

Dann eignen sich insbesondere Barren. Vor allem aber jene, die Sie tatsächlich vor Ort oder in kurzer Zeit erreichbar lagern können. Wenn es um Ihre Sicherheit geht, ist diese Anforderung unabdingbar. 

Empfehlungen dazu leider "beliebig"

Dazu haben wir allerdings genau in diesen Stunden Empfehlungen gelesen, die zu beliebig sind. Denn: Sie sollen nach diesen Empfehlungen auch ETF-börsengehandelte Fonds kaufen, die ihr Gold in der Schweiz halten.

Auch Zertifikate auf den Goldpreis zählen zu diesen Empfehlung. Achtung, geht es um Ihre Sicherheit, sind diese Dinge entscheidend:

  • Kaufen Sie keine Gold-Bestände, die zu weit entfernt sind – also Goldbestände in der Schweiz. Diese sichern Sie langfristig(!) ab.
  • Oder mischen Sie Ihr Gold-Depot geeignet: kurzfristige Investments halten Sie in Ihrer Nähe und lagern diese "vor Ort"
  • Kaufen Sie keine Zertifikate, die nur den Goldpreis abbilden. Dies sind Anleihen und zielen nicht auf die kurzfristige Sicherheit im Crash ab.
  • Kaufen Sie Münzen in möglichst geringem Umfang, die auch als Tauschobjekte in Frage kommen. Halten Sie diese wiederum "vor Ort".

GeVestor meint: Wenn Sie Gold als Sicherheit vor einem "Crash" kaufen, dann sind diese sehr einengenden Empfehlungen richtig.

Denn Gold dient dann der kurzfristigen Sicherheit. Im Crash wird es dann wichtig sein, über einen geeigneten Mix auch langfristig Sicherheit im Depot zu halten.

Dazu gehören dann Goldanlagen in der Schweiz, Immobilien, aber auch Aktien wie die von Nestlé. Der Nahrungsmittelkonzern beherrscht seinen Markt – auch im Crash.

9. August 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

Janne Joerg Kipp ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.