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Gold-Anlage im Depot bringt bis 10% mehr Rendite – die richtige Beimischung

Gold bringt Geld. Diesen Grundsatz beschreibe ich hier wiederholt, weil Gold künftig die Ersatzwährung für wertloses Papiergeld sein wird. Nicht nur die Meinung in meinem Kommentar aber zählt, sondern harte Fakten. Eine Untersuchung belegt, dass Gold in den vergangenen 20 bis 30 Jahren bis zu 10 % mehr Rendite als richtige Depot-Beimischung brachte.

In der Untersuchung des Beratungsunternehmens „Mercer“ zeigte sich, dass sich die Verluste in einem gemischten Depot mit Anleihen und Aktien um 10% reduzierten. Dies ist eine Renditeverbesserung, die langfristig sogar entscheidend ist. Verluste sind der wahre Renditekeller. Daher meine ich: Setzen Sie Gold richtig ein. Als strategische Anlage und als Beimischung zu einem vernünftigen Depot-mix.

Kurzfristige Entwicklungen spielen dabei keine Rolle. Wenn sich Obama und die Republikaner in wenigen Tagen auf neue Schulden einigen werden, brauchen Sie sich bei einem fallenden Goldpreis nicht zu ärgern. Es geht um Mehr: die Sicherheit.

Horror-Beratung im Internet

Zum Thema allerdings habe ich einen Beitrag im Internet gefunden, der horrend ist. Die Botschaft ist richtig: sichern Sie sich langfristig mit Gold. Dann folgen Instrumente, die das genaue Gegenteil dessen sind, was sie versprechen.

Wenn ich ehrlich bin: die Ratschläge kann ich kaum verstehen. Die Sprache ist technisch, englisch, die Instrumente unübersichtlich. Dies widerspricht dem, was ich unter Sicherheit verstehe und dem, was ich Ihnen empfehlen kann.


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Für mich ist es eine Horror-Beratung, wenn im Internet steht: „Das Capped-Bonus-Zertifikat  … stellt in 18 Monaten eine Rendite von 15,3% in Aussicht“. Den Gewinn, so geht es weiter, streichen Sie auch ein, wenn der Goldpreis „Richtugn 1.200 US-Dollar fällt“. Berühren allerdings sollte der Preis die Barriere nicht, da sonst „die Bonuszahlung entfällt“. Komplizierter geht es fast nicht. Die entscheidenden Nachteile erfahren Sie ebenfalls nicht:

  • Weder bei diesem Zertifikat noch bei der ebenfalls empfohlenen „Gold-Protect-Anleihe“ von RBS mit eingebautem Kapitalschutz ist die Kaufkraft sicher.
  • Sie erhalten zum Laufzeitende einen Gegenwert in Papiergeld. Genau dies widerspricht dem Schutzgedanken – das ist der Kern.
  • Die Zertifikate sind nur Anleihen – Schuldversprechen. Reine Luft, wenn die Emittenten Konkurs anmelden.
  • Der Gewinn ist jeweils durch ein „Cap“ begrenzt. Also verliert Gold genau die Schutzfunktion, die es bei einer höheren Inflation haben soll. Dann werden die Preise explodieren.
  • Gebühren und Steuern mindern auch hier den Kapitalschutz.

GeVestor.de meint: Es wird in den nächsten Wochen viele Artikel, Kommentare und Empfehlungen in allen Medien zum Gold geben. Lassen Sie sich nicht irritieren. 10% mehr Rendite sind in jeder Phase möglich, wenn Sie zu etwa 10% oder 15% Ihres Gesamtvermögens in Gold investieren.

Nur: konzentrieren Sie sich auf physisches Gold. Jede andere Gold-Anlage im Depot in Form von Zertifikaten – wie auch immer die heißen, wie auch immer deren Konstruktion aussieht – ist eine Zeitbombe. Garantiert.

19. Juli 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

Janne Joerg Kipp ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.