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Gold: Die wichtige Funktion des Geldes in einer modernen Gesellschaft

Geld hat jeder gerne in der Tasche, doch nur die wenigsten Menschen haben sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, warum dem Schein oder der Münze in der eigenen Tasche überhaupt ein Wert zugesprochen wird. Ich möchte deshalb in einer kleinen Serie in den nächsten Tagen die theoretischen Grundlagen unseres Geldes ein wenig näher beleuchten. Beginnen möchte ich mit der Fragestellung welche Funktionen dem Geld in unserer heutigen Gesellschaft zukommen und welche Eigenschaften Dinge überhaupt zu Geld machen.

Wir leben in einer arbeitsteiligen Gesellschaft, in der dem Geld nicht nur wirtschaftlich, sondern auch sozial wichtige Funktionen zukommen. Missverständnisse und Fehlinterpretationen können für den einzelnen Anleger wie für die Gesamtgemeinschaft fatale Konsequenzen nach sich ziehen. Deshalb ist es für jeden Investor unerlässlich, beizeiten über das Wesen des Geldes nachzudenken und die richtigen Rückschlüsse daraus zu ziehen.

Klassisch werden dem Geld drei Funktionen zugeschrieben: die Tauschfunktion, die Wertaufbewahrungsfunktion und die Wertmessfunktion. Die zentrale und damit auch die wichtigste Funktion ist zweifellos die Tauschfunktion. Ein direkter Tausch Gut gegen Gut bremst die Wirtschaft und damit den Fortschritt und den Wohlstand. Denn ein Bauer, der auf dem Markt mit einem Stück Lebendvieh per Tausch ein Brot einkaufen will, kann schlecht ein einzelnes Kotelett aus dem Rind ausschneiden. Außerdem müsste er als Widerpart auf einen Bäcker treffen, der gerade Fleisch kaufen möchte.


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Geld erleichtert den Handel

Viel einfacher lässt sich der Tausch jedoch durchführen, wenn ein allgemein anerkanntes Tauschmittel zur Verfügung steht. Das Geld als allseits akzeptiertes Tauschmittel überwindet die den Wohlstand beschränkende Hürde des direkten Tausches. Denn ein Bäcker muss nur noch seine Brote verkaufen – an wen auch immer. Er ist von der Last befreit, einen konkret zu seinem persönlichen Tauschwunsch passenden Partner suchen zu müssen.

Geschichtlich war es der indirekte Tausch mittels Geld, der die Zivilisationen überall auf der Welt zum Vorteil aller Beteiligten hat weiterentwickeln lassen. Geld ist damit keine Gabe oder gar ein Monopol des Staates gewesen, sondern eine urmenschliche Entwicklung, die sich überall auf der Welt in verschiedensten Kulturen unabhängig von einander durchgesetzt hat. Damit trägt das Geld zur engeren Verknüpfung innerhalb der Gesellschaft bei. Es ist dabei aber niemals der Endzweck menschlichen Handelns, sondern immer nur Mittel zum Zweck.

Das wird heute oftmals vergessen, wenn einerseits das Geld quasi vergöttert wird oder auf der anderen Seite Politiker und Notenbanker so tun als seien sie allein die legitimen Herrn über das Geldwesen. Gerade wenn man die die derzeit laufende, fast grenzenlos anmutende Schöpfung von neuem Geld denkt, wäre eine rasche Rückbesinnung auf die Ursprünge sehr wünschenswert. Denn schließlich zeigt die Herkunft des Geldes aus dem Tauschhandel uns unmissverständlich, dass Geld immer an einen materiellen Gegenwert rückgebunden sein muss. Es kann nicht, wie man uns heute weiß machen will unbegrenzt aus dem Nichts geschöpft werden, ohne dass die Dinge langfristig auf die schiefe Bahn geraden. Denn gegen was wollen Sie Nichts eintauschen?

Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Börsentag und grüße Sie herzlich

Ihr

Dr. Bernd Heim

22. Juli 2009

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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