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Gold – Für den Einstieg jetzt lieber etwas abwarten

Seitdem uns die Krisen fest im Griff haben, ist das Augenmerk der Investoren und Anleger auf die „sicheren“ und „werterhaltenden“ Edelmetalle gefallen.

Und da uns diese Situation seit 2009 beschäftigt und uns bis heute nicht in Ruhe lässt, ist es auch kaum verwunderlich, warum Gold im Preis seit 2009 bis heute gestiegen ist.

Das gegenwärtige Umfeld bietet neben der Schuldenkrise, der Angst vor dem Verlust des Wertes von Papiergeld noch eine Reihe anderer Unsicherheitsfaktoren.

Beispielsweise bald auch Japan, die auf eine Riesenkrise zusteuern, wenn der Yen sich nicht bald dramatisch abschwächt oder auch Kriegsgefahr im Iran.

Es gibt also genügend Gründe, sich den Preisverlauf des schönen Edelmetalls einmal näher anzuschauen und zu analysieren. Die Charttechnik hat hier erstaunlich klare Marken.

Um den Kursverlauf näher zu untersuchen, schauen wir zunächst auf den Goldchart der letzten 8 Monate.


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Goldpreis in USD/Feinunze 8 Monate

Widerstand bei 1.800 USD

Nach „Doppeltop“ (rotes M) und „W-Formation“ (grünes W) befindet sich der Goldpreis aktuell an der erwarteten Widerstandszone bei etwa 1.800 USD am oberen Rand der Trendlinie (obere blaue Gerade). Obwohl die W-Formation eine sehr starke Hausseformation ist, sollte der Preis hier zumindest einmal innehalten!

Im Idealfall sehen wir einen moderaten Preisrückgang bis etwa 1.700/1.720 USD, dem Zwischenhoch der W-Formation. Anschließend wäre der Weg frei nach oben!

MACD verweilt nun im „neutralen Bereich“

Der „Moving Average Convergence Divergence" (rotschwarze-Linien unterhalb des Charts), kurz MACD, ein zuverlässiger Indikator  für das Erkennen von Überkauften und Überverkauften Zuständen, hatte vor der letzten Augustwoche ein Verkaufssignal abgeliefert (roter Doppelpfeil). Das nach dem Absturz folgende Kaufsignal gab der Indikator dann am 10. Oktober (grüner Doppelpfeil).

Seitdem hat sich der Indikator ins positive Terrain entwickelt und dabei eine Divergenz aufgebaut, die eine vorübergehende Konsolidierung im moderaten Ausmaß anzeigt. Das passt genau zur Trendanalyse und unterstreicht die oben gemachten Aussagen!

Erst, wenn die Divergenz ein wenig abgebaut ist, sollten im Goldpreis weitere Steigerungen möglich sein.

Längerfristige Analyse

Das kurzfristige analytische Bild gilt es, zu untermauern und weitere Kursziele zu definieren. Dabei ist es sinnvoll, die längerfristige Betrachtung zu Rate zu ziehen.

Analysieren wir die Kurse der vergangenen 3 Jahre.

Gold in USD/Feinunze 3 Jahre

Alles Paletti!

Eine unglaublich lineare und ideale Kurshistorie liefert uns der Goldchart der letzten 3 Jahre. Und auch die jüngsten Ausschläge sind an diese Kursautobahn wunderbar angepasst.

Die Übertreibung fand an der Leitplanke der Überholspur ihr Ende und die anschließende Korrektur an der Leitplanke der anderen Spur. Aktuell befinden wir uns wieder an der Mittellinie!

Die Mittellinie der Autobahn bei 1.800 USD

Die Goldpreisanalyse im längerfristigen Chart hat auch hier eine ungewöhnlich passgenaue Konformität versus der Kurzfristanalyse und der Indikatorenanalyse! Demnach sollte der Goldpreis an der Mittellinie erst einmal konsolidieren, bevor er weiter nach oben laufen kann!

WICHTIG BLEIBT: Gold darf die untere Trendbegrenzung nicht signifikant verletzen, also die Leitplanke nicht durchbrechen. Denn ansonsten wäre die Fahrt zu Ende! Das sind zurzeit etwa 1.630 USD!

Fazit: Alle 3 sind sich einig! Der Goldpreis hat aktuell eine leichte Konsolidierung vor sich! Etwa 1.700/1.720 USD würden genügen, um dann im Nachgang dieses Rückgangs weiter nach oben zu laufen.

Anleger warten etwas ab und kaufen erst an den genannten Grenzen. Achten Sie dabei bitte auf die nicht zu verletzende 1.620er Marke!

9. November 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Sturm. Über den Autor

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