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Gold: in bester Verfassung – Liquidität als Renditebremse

Viele Investoren sind mit Blick auf das gelbe Edelmetall stark verunsichert.

Denn: Ausgehend vom Rekordhoch ist Gold inzwischen gefallen.

Und: dabei ist es mehr als 300 Dollar/Unze entfernt. Aber selbst das ist nur relativ schlecht. Denn Gold hat in den vergangenen 12 Jahren immerhin fast 7fache zugelegt.

Kleinere Pausen hat es auch schon 2008 in der ersten „Wirtschaftskrise“ der vergangenen Jahre gegeben. Gold hat auch damals etwa 250 Dollar abgegeben, jedoch auf geringerem Niveau. Relativ waren die Verluste ebenso hoch.

Gold: Streik und Liquidität wichtig

Gold ist in den vergangenen Wochen zwar nicht gestiegen, für die Verluste aber gibt es zwei wesentliche Gründe, so Händler.


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Denn zum einen streiken die Händler in Indien. Diese sollen seit inzwischen drei Wochen den Handel bestreiken, da Indien höhere Steuern auf den Kauf (Import) von Gold erhoben hat.

Indien konsumiert Gold, weil es für die Produktion von Schmuck wichtig ist. Insofern ist Indien als größter weltweiter „Konsument“ ein Grund für sinkende Preise.

Zudem aber haben inzwischen viele Fonds, vor allem Hedge-Fonds, offenbar Liquiditätsprobleme. Das heißt: Bis zu einem bestimmten Zeitpunkt an ist die Goldinvestition Flucht vor den Niedrigzinsen gewesen.

Inzwischen reichen Banken nicht mehr hinreichend viele Kredite aus. Damit aber entsteht Liquiditätsnot, die wiederum zu Verkäufen führt und geführt hat.

Das heißt:

  • Gold befindet sich langfristig, wie Sie mit Blick auf alle langlaufenden Charts selbst kontrollieren können, im massiven Aufwärtstrend. Sie können davon ausgehen, dass die langfristige Aufwärtsbewegung sich fortsetzt, wenn der Turn-Around erst einmal gelungen ist.
  • Noch sind 1.550 Punkte aus charttechnischer Sicht keine Gefahr.
  • Wer längerfristig denkt, wird zudem erkennen, dass Gold in Dollar gerechnet ebenso wie in Euro oder Yen, selbst im Franken stark zugelegt hat und mehr als das 5-fache gewann. Das bedeutet:
  • Gold ist als Ersatzwährung uneingeschränkt an den Märkten anerkannt. In der Türkei werden inzwischen sogar Zinsen für das gelbe Edelmetall gezahlt – so will es der Staat.

Meldungen, wonach der Dollar jetzt „sicherer Hafen“ anstelle von Gold sei, sind ausgesprochen falsch. Vielmehr hat der Dollar im Mehrjahresvergleich eine ebenso schlechte Bilanz wie der Euro:

Aktuell notiert das Metall bei 1248 Euro – und damit noch nicht einmal 200 Euro unter dem Allzeithoch.

GeVestor meint: Gold können Sie in verschiedener Art und Weise kaufen. Wir gehen davon aus, dass Gold vor allem als physisches Metall bestens funktioniert, wenn die Währungen durch „Reformen“ an Wert verlieren.

Die höchste Rendite mit dem Goldpreis erzielen Sie mit langlaufenden Optionsscheinen. Hier bietet es sich an, einen Optionsschein mit etwa 20% des Gold-Investments zu kaufen sowie den Rest in Münzen zu investieren.

30. Mai 2012

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Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.

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