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Gold in Kolumbien liegt weiter im Trend

Wenn es die Möglichkeit gibt, den direkten Kontakt zu Rohstofffirmen hier in Deutschland aufzunehmen, dann nutze ich diese Chance auch.

So war ich am Montag bei der 8. Ressourcenkonferenz von CM-Equity in München.

Und dort stellte sich auch ein Goldunternehmen mit kolumbianischen Projekten vor. Michael Kott, der CEO von CM-Equity wies auf die ungeheuren Chancen in Kolumbien hin. „Das Land wächst kräftig und die Bevölkerung ist jung. Das sind gute Voraussetzungen für viele Minenprojekte.“

Gran Columbia Gold Chief Operating Officer Donald East wies dann auch auf die Chancen in Kolumbien hin. So kann das Land im Vergleich zu vielen anderen Ländern in Lateinamerika mit seinen Wirtschaftsdaten mit einem Wachstum von zuletzt 6% pro Jahr überzeugen.


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Dennoch gibt es dort für ausländische Rohstofffirmen auf jeden Fall einige Hürden, die überwunden werden müssen. Dazu zählt auf jeden Fall ein guter Kontakt zu den lokalen Behörden, aber auch ein guter Kontakt zur lokalen Bevölkerung.

In Kolumbien ist auch das artisinal mining sehr verbreitet. Damit sind lokale Minenarbeiter gemeint, die mit einfachen technischen Mittel –zumeist sind das nur Hacken und Schaufel – Vorkommen bearbeiten. Dieser Aspekt hat sowohl Vorteile für die Unternehmen als ergeben sich daraus auch Herausforderungen.

Der Vorteil ist sicherlich, dass die großen Firmen oft an den Stellen wo die einfachen Minenarbeiter tätig sind, mit modernen Explorations- und Abbaumethoden größere Mengen Gold gefördert werden können. Die Unternehmen profitieren hier sozusagen von der Exploration dieser Minenarbeiter.

Aber es gibt eben auch die andere Seite: Diese Arbeiter beuten ein Vorkommen aus, für das eben größere Firmen die Abbaurechte besitzen. An dieser Stelle jedoch eine harte Linie zu fahren, bringt überhaupt nichts.

Drauf wies auch Donald East von Gran Columbia Gold hin. Sein Bestreben ist es auch, mit der lokalen Bevölkerung im Einklang zu leben.

Gran Columbia Gold: Extrem niedrige Bewertung im Vergleich zu anderen Minenwerten

Trotz der wachsenden Produktion ist die Aktie sehr niedrig bewertet. Derzeit liegt die Marktkapitalisierung nur bei 160 Mio. CAD. Das ist ein deutlicher Abschlag zur Konkurrenz.

Ein Grund dafür ist sicherlich die noch ausstehende Kreditfinanzierung von 100 Mio. Dollar, um dann die Segovia Mine komplett auszubauen. Bei einem planmäßigen Ablauf kann dies Ende nächsten Jahres soweit sein.

Derzeit kämpft Gran Columbia Gold noch an einer anderen Front: Beim Marmato Projekt sind die Produktionskosten sehr hoch.

Doch durch stetige Verbesserungen ist eine Absenkung der operativen Kosten bei der Förderung auf rund 900 Dollar geplant. Bis 2014 soll dann die Jahresproduktion auch auf rund 200.000 Unzen steigen.

Immerhin hat das Unternehmen im vierten Quartal 2011 den Sprung in die Gewinnzone geschafft. Und das soll sich auch in der Zukunft fortsetzen. Das Unternehmen ist also gut aufgestellt für den weiteren Schritt hin zum mittleren Produzenten.

25. April 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

Ob DAX-Titel, Rohstoff oder Emerging Marktes-Aktie: Heiko Böhmer bringt Ihnen in seinem täglichen Newsletter diese Themen näher. Neue Trends findet er dabei vor allem auf den vielen Reisen zu Finanzmessen im In- und Ausland, über die er in seinem Newsletter ausführlich berichtet.