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Gold: Werterhaltung statt Renditeoptimierung

Es gibt unzählige Versicherungen, Privat-, Lebens-, Auto-, Renten- oder Krankenversicherungen. Aber eine Versicherungs-Police für den Erhalt Ihres Vermögens gibt es nicht. Investieren Sie 5 bis 10% in Gold und hoffen Sie, dass Sie es nie brauchen.

Eine Anlage in physisches Edelmetall kann – insbesondere in Krisenzeiten – Ihr privates Vermögen sichern. Wobei Sie mit Gold eine bessere Absicherung kaufen als mit jeder Versicherung, denn – auch wenn der Schadensfall nicht eintritt – Sie verlieren die Prämie nicht.

Deshalb gilt für den Kauf von physischem Gold: Werterhaltung ist das Ziel, nicht Renditeoptimierung. Gold ist kein Investitionsobjekt, weil es keine Mehrwerte schafft. Es dient lediglich der Absicherung.

Seit ein paar Jahren besinnen sich Anleger wieder auf eine alte Investmentklasse. Während Portfolios in den vergangenen 25 Jahren fast ausschließlich aus Aktien, Anleihen, Immobilien und Bargeld bestanden, greift man nun auf Altbewährtes zurück: Rohstoffe. Als eigene Anlageklasse, die eine geringe Korrelation zu Aktien- und Rentenmärkten aufweist, bieten sich Rohstoffe zur Diversifizierung des Risikos an.

Edelmetalle – eine Versicherung par excellence

Edelmetalle sind Vermögenssicherung und Versicherung zugleich. Mit Edelmetallen können Sie sich vor Inflation, der schleichenden Enteignung, schützen. Zudem gewährleisten Edelmetalle in Finanzkrisen oder sogar bei Geldentwertung den Werterhalt des Vermögens. Das Guthaben an Edelmetallen stellt, im Gegensatz zu Papiergeld, nicht gleichzeitig die Schulden eines anderen dar. Physischer Besitz in Form von Münzen oder Barren sollte deshalb in keinem sicherheitsorientierten Anlageportfolio fehlen.

Dabei liegt die Betonung auf „physischem“ Besitz, also dem tatsächlich vorhandenen Metall, nicht in Form eines Metallkontos oder in sonstiger Papierform. Die prozentuale Höhe richtet sich nach Faktoren wie Depotgröße, strategischen Anlageüberlegungen und persönlichen Präferenzen.

Gold: Gradmesser für Inflation

Rohstoffe und Edelmetalle sind ein Gradmesser für Inflation, denn sie gleichen über kurz oder lang Ungleichgewichte aus. Ein wichtiger Grund für eine Anlage in Gold ist deshalb dessen konstant bleibende Kaufkraft. Das heißt nicht, dass der Goldpreis sich gleichmäßig in eine Richtung entwickelt. Vielmehr schwankt er, übertreibt einmal nach oben und ein anderes Mal nach unten. Der Wert des Rohstoffes bleibt trotzdem annähernd gleich. Was sich ändert, ist der Zahlenwert des Geldes.

Ein Herrenanzug für 1 Unze Gold: Heute und vor 150 Jahren.

Beispielsweise zahlten Sie 1850 für einen guten Herrenanzug eine Unze Gold. Heute – im Jahr 2011 – kostet ein guter Herrenanzug ebenfalls in etwa eine Unze Gold. 161 Jahre später gilt dieses Verhältnis immer noch.

Ein Herrenanzug kostete in jedem Jahrhundert etwa eine Unze Gold. Nichts hat sich daran geändert. Was sich geändert hat, ist der Zahlenwert des Papiergeldes. Dieser ist massiv gestiegen, hat also an Wert verloren, während die eine Unze Gold eine Unze Gold geblieben ist. Der Preis des Goldes gegenüber einer Papierwährung schwankt zwar, doch die Kaufkraft erhält es seit über 5.000 Jahren. Das Edelmetall ist – wie ein Grundstück – die beste Versicherung gegen Inflation und Geldentwertung.

Gold ist einzigartig

Deshalb ist Gold auch gleich Geld. Unter allen Rohstoffen genießt vor allem Gold diese einzigartige Stellung. Dieses Metall wird seit Jahrtausenden als Zahlungsmittel und zur Vermögensanlage bzw. -absicherung genutzt. Nun rückt es nach jahrzehntelangem „Vergessen“ wieder in den Fokus der Anleger.

Gold ist die klassische Sicherheit

Gold als Sachwert ist der klassische Inflationsschutz und das Gegenstück zu Geldwerten, wie festverzinsliche Papiere. Aktien, eine Mischform aus Sach- und Geldwert, besitzen ebenfalls einen gewissen Inflationsschutz. Aufgrund der explosionsartigen Geldmengen-Erhöhungen der letzten Jahre, des anhaltend hohen Haushaltsdefizits und der hohen Staatsverschuldung aller wichtigen Industrienationen könnten in Zukunft die Probleme einer Inflation wieder auf uns zukommen.

Geldmengenwachstum

Die Geldmenge gilt als ein Indikator für mittel- bis langfristigen Inflationsdruck. Hohes und schnelles Wachstum verstärkt die Inflationserwartungen. In USA, Europa und Asien sind die Geldmengen in den letzten Jahren gewachsen. Eine großzügige Liquiditätsversorgung führte in der Vergangenheit immer zu einer inflationären Entwicklung.

Ein Gradmesser für die Qualität der Weltleitwährung

Das gelbe Edelmetall ist bis heute ein zuverlässiger Gradmesser für die Qualität der Weltleitwährung US-Dollar. So besteht ein langfristiger Zusammenhang zwischen dem Goldpreis und der amerikanischen Inflationsrate. 5 bis 10% Goldanteil sind optimal. Der Wert des Goldes besteht unabhängig von einem Zahlungsversprechen Dritter. Keine Notenbank kann Gold drucken, um es wie Geld leichtsinnig zu vermehren. Gold ist ein stabiles Wertaufbewahrungsmittel, eine sichere und liquide Anlagealternative.


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Die Risiken eines Wertpapierportfolios lassen sich durch die Beimischung von Gold erheblich reduzieren, ohne dass Sie deswegen auf die Ertragschancen Ihrer Aktien verzichten müssen. Gold ist somit eine ideale Portfolioversicherung.

Kaufen Sie entsprechend der Größe Ihres Portfolios und Ihrer individuellen Risikopräferenzen wie Anlagehorizont, Alter etc. einen Anteil von 5 bis 10% in Gold.

Gold: Seit Jahrtausenden eine stabile Währung

Seit Jahrtausenden werden Gold- und Silbermünzen als Zahlungsmittel verwendet. Dabei besitzt Gold eine einzigartige Stellung. Kein anderes Metall hat die Menschen so fasziniert. Woher kommt diese Faszination? Weshalb steht Gold für Wertbeständigkeit und Sicherheit? Es sind:

1. Seltenheit.

Alles Gold dieser Welt, würde man es zu einem einzigen Würfel verschmelzen, ergäbe eine Kantenlänge von nur  rund 20 m.

2. Beständigkeit und Leitungsfähigkeit

Leichte Bearbeitungsmöglichkeiten in Verbindung mit hoher Widerstandskraft machen Gold zu einem unwiderstehlichen Edelmetall. Gold ist beständig und äußerst widerstandsfähig gegenüber Chemikalien wie Säuren oder Laugen. Die Leitungsfähigkeit sowie Dehnbarkeit von Gold sind ausgezeichnet. Durch die geringe Härte kann das Material leicht verformt und in jede gewünschte Form weiterverarbeitet werden.

3. Luxus

Gold ist unzerstörbar und verliert auch nach Jahrhunderten nicht seinen Glanz. Gold gilt seit der Antike als Inbegriff von Reichtum und Luxus. Gold hat nichts von seiner ursprünglichen Attraktivität eingebüßt. Dank solcher Eigenschaften hat sich Gold den Status der ältesten und stabilsten Währung der Welt erworben. Ein Status, der noch heute über alle nationalen Grenzen und Gesellschaftsschichten einhellig anerkannt ist.

Besonders in Krisenzeiten gilt Gold als möglicher Schutz für das Vermögen vor Inflation und der damit einhergehenden Papiergeldentwertung oder sogar im Falle eines Währungszusammenbruches als Werterhalt.

Anlegen in Gold – aber wie?

Sie können Gold in physischer Form als Barren oder Münzen kaufen. Goldmünzen sind etwas teurer als Barren, dafür sind sie in der Regel weltweit als Zahlungsmittel anerkannt und bilden damit eine äußerst liquide Anlageform. Kaufen Sie bekannte Münzen und Barren in gängigen, aber in unterschiedlichen Größen. Verwahren Sie dann Ihren Schatz in einem Tresor zu Hause oder in einem Bankschließfach oder an einem nur Ihnen bekannten Ort.

Gold-Münzen: Welche Münzen sich als Wertanlage eignen

Münzen können Sie in verschiedenen Größen kaufen: 1, 1/2, 1/4, 1/10 oder 1/20 Unze. In Gramm ausgedrückt, entspricht 1 Unze (auch Feinunze genannt) 31,1035 g. Das angegebene Edelmetall- Gewicht bezieht sich stets auf die aufgeprägte Feinheit.

Bei Legierungen, wie beim American Eagle oder Krügerrand, ist das Gesamtgewicht um das Legierungsmetall höher. Münzen gibt es in den 4 Edelmetallarten: Gold, Silber, Platin und Palladium. Die Preise der Münzen schwanken und sind vom jeweiligen täglich mehrmals neu ermittelten Goldpreis, der Handelsspanne des Verkäufers und der jeweiligen landestypischen Mehrwertsteuer abhängig. In Deutschland sind Goldmünzen und -barren für Anlagezwecke von der Mehrwertsteuer befreit.

Kaufen können Sie Edelmetallmünzen und -barren bei spezialisierten Fachhändlern und bei fast allen Banken. Die Auswahl ist bei spezialisierten Fachhändlern größer. Auch werden Sie dort besser beraten.

Welche Münzen eignen sich als Anlage?

Als Grundstock empfehlen wir Ihnen bekannte Münzen. Der hohe Bekanntheitsgrad und die Umsätze in diesen Münzen garantieren Ihnen einen liquiden Markt.

Sicherlich kennen Sie den südafrikanischen Krügerrand – weltweit eine der bekanntesten Goldmünzen. Dieser verliert jedoch zunehmend an Bedeutung durch seine niedrige Feinheit (917). Ziehen Sie deshalb Münzen mit einer Feinheit von 999,9 oder 999 vor.

Hierzu zählt die einzige in Europa geprägte Goldmünze, der österreichische Wiener Philharmoniker. Einen ebenso hohen Bekanntheitsgrad haben die kanadischen Maple Leafs und die australischen Nuggets bzw. Kängurus. Sie alle haben einen Feinheitsgrad von 99,99% und sind weltweit als Zahlungsmittel anerkannt.

Münzserien mit begrenzter Auflage

Neben den Standardmünzen bringt die australische Münzprägeanstalt die so genannte Lunar-Serie mit jährlich wechselnden Motiven heraus. Diese Münzen werden allerdings teilweise höher als die Standardmünzen gehandelt. Auch die chinesische Pandaserie muss mit mehr Aufgeld (Aufgeld ist die Verkaufsspanne zwischen dem Metallpreis und dem Verkaufspreis; bei einer kleineren Einheit sind die Herstellungskosten höher, deshalb ist auch das Aufgeld in Relation höher) bezahlt werden.

US-Goldmünzen sind offizielles Zahlungsmittel

Seit Juni 2006 kann man neben dem American Eagle, der nur eine niedrige Feinheit von 91,67% besitzt, auch eine amerikanische Goldmünze, den American Buffalo, mit der höchsten Feinheit von 99,99% kaufen. In den USA sind die Münzen gesetzliches Zahlungsmittel mit einem Nennwert von 50 $.

Sammlermünzen erfordern Fachkenntnis

Daneben gibt es die Spezialität Sammlermünzen. Investitionen erfordern aber eine besondere Fachkenntnis und einen guten Münzhändler oder Numismatiker. Investieren Sie deshalb – wenn Sie zum ersten Mal Goldmünzen kaufen – nur in bekannte Münzen. Damit besitzen Sie eine liquide und auf Jahre beständige Anlage.

Verschiedene in Europa erhältliche Goldmünzen

  • Krügerrand, Südafrika (seit 1967) (Motiv: Paul Kruger und Springbock)
  • American Gold Eagle, USA (seit 1986) (Motiv: Lady Liberty)
  • Maple Leaf, Kanada (seit 1979) (Motiv: Ahornblatt)
  • Goldnugget bzw. Känguru Nugget, Australien (seit 1987) (Motiv: Goldnugget, seit 1989 Känguru)
  • Wiener Philharmoniker, Österreich (seit 1989)
  • American Buffalo,USA (seit 2006) (Motiv: Büffel und Indianerkopf)
  • Lunar Kalender, Australien (1996 bis 2007) (Motive des chinesischen Tierkreiskalenders)
  • Panda, China (seit 1982) (jährlich wechselnde Pandamotive)
  • Britannia, Großbritannien (seit 1987) (jährlich wechselndes Motiv der Britannia)
  • Sovereign, Großbritannien
  • Tscherwonetz, Russland
  • 20 Goldmark Wilhelm II., Deutschland (sowie auch Wilhelm I., Friedrich II.). Zahlungsmittel der Kaiserzeit (geprägt 1888 bis 1913), wird heute als Anlagemünze an Bankschaltern gehandelt
  • Goldvreneli, Schweiz, Münzen im Nennwert von SFr 10,– (geprägt 1911 bis 1922), SFr 20,– (geprägt 1897 bis 1949) sowie SFr 100,– (geprägt 1925). Insbesondere das 20-Franken-Vreneli ist auch heute noch eine beliebte Anlagemünze.
  • 20 Franc Frankreich, Münzen aus unterschiedlichen Jahren mit wechselnden Motiven
  • 10 Gulden Niederlande, Münzen aus unterschiedlichen Jahren mit König Wilhelm III. und Königin Wilhelmina als Motiv
  • 20 Franc Belgien, Münzen aus unterschiedlichen Jahren mit den belgischen Königen als Motiv

Gold-Barren: Geprägte oder gegossene von 50 g bis 1 kg

Neben der Münzanlage sind auch Barren als Kapitalanlage geeignet. Barren werden gewöhnlich in Größen von 1 g bis 1000 g gehandelt. Sie können sie entweder geprägt – wie Münzen – oder gegossen kaufen.

Hersteller wie Umicore (Nachfolger von Degussa) oder Heraeus vertreiben Barren unter eigenen Namen. Sie fertigen aber auch im Auftrag für Banken oder andere Auftraggeber an. Weiterhin gibt es die so genannten kinebar®-Barren, die ähnlich wie bei einem Geldschein ein Sicherheitsmerkmal aufweisen. Grundsätzlich gilt: Je größer ein Barren, desto geringer in Relation das Aufgeld. Goldbarren unterliegen, sofern diese eine Feinheit von mindestens 995 aufweisen, keiner Mehrwertsteuer.

Analog zu den Münzen gilt auch hier: einheimische bekannte Durchschnittsware ist extravagantem Unbekannten vorzuziehen. Kauf und Verkauf sind über fast jede Bank oder spezialisierte Fachhändler möglich.

Geprägte oder gegossene Barren bekannter Hersteller

  •  Heraeus
  • Umicore
  • Degussa
  • Ögussa
  • Agor-Heraeus
  • Metalor
  • Pamp

Größen: 50 g, 100 g, 250 g, 500 g und 1 kg Feinheit: 999,9/1000

Ich wünsche Ihnen allzeit gute Investments

PS.: Rohstoffe sind  ein wichtiger Themenblock in Strategisches-Investieren

Mehr zum Thema: Gold-Investment per ETC

20. Juli 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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