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Goldman Sachs: Ölpreis fällt auf 42 US-Dollar

In dieser Woche ist der Preis pro Barrel Öl für die Nordseesorte Brent weiter unter Druck geraten. Der Preis pro Barrel sank unter die Marke von 49 US-Dollar und markierte damit den niedrigsten Stand seit März 2009.

Für Aufsehen sorgte in diesem Zusammenhang eine Studie der US-Bank Goldman Sachs, die für das 2. Quartal 2015 einen Ölpreis von 42 US-Dollar voraussagt. Bislang lag die Schätzung von Goldman Sachs noch bei 80 US-Dollar je Barrel.

Normalisierung des Marktes erst im Jahr 2016

Weiterhin sagen die Experten von Goldman Sachs eine Normalisierung des Öl-Marktes erst für das Jahr 2016 voraus. Dann nämlich soll der Ölpreis bei 70 US-Dollar liegen. Den Tiefpunkt sieht das Goldman-Sachs-Analystenteam um Jeffrey Currie im 2. Quartal 2015 bei 42 US-Dollar.


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Ab dem 3. Quartal des laufenden Jahres soll es dann mit einem Ölpreis von 48 US-Dollar wieder bergauf gehen. Bereits für das 4. Quartal des Jahres 2015 sehen die Experten einen Ölpreis von 64,50 US-Dollar voraus.

Für ein neues Gleichgewicht am Öl-Markt wird nach Ansicht von Goldman Sachs die Reduzierung des Angebots sorgen. Aktuell erfolgt die Anpassung der Kapazitäten an die Nachfrage über den Kapitaleinsatz und die Investitionen.

Zur Zeit seien die Investitionen im Bereich der amerikanischen Explorationen (Ölförderung) nach 12% per Mitte Dezember 2014 um 25% gefallen. Wenn der Ölpreis länger als sechs Monate bei 40 US-Dollar verharren sollte, sei nach Ansicht der Experten davon auszugehen, dass es eine Marktbereinigung gibt und es zu Ausfällen im Bereich der Hochzinsanleihen im US-Ölsektor kommt.

Damit es aber zu einem neuen Gleichgewicht am Öl-Markt kommt, sei es erforderlich, dass der Preis noch für eine längere Zeit auf dem niedrigen Niveau bleibt. Das liegt daran, dass der typische Schieferölproduzent (Ölförderung mittels Fracking) Preishedging auf Sicht von neun bis zwölf Monaten betreibt.

Preishedging bedeutet, sich gegen Risiken, die sich aus der Entwicklung des Ölpreises ergeben, abzusichern. Doch bis es soweit ist, und der Öl-Markt ein neues Gleichgewicht findet, profitieren Sie sowohl als Konsument als auch als Anleger vom billigen Öl. Denn: Das billige Öl entlastet Unternehmen und Verbraucher gleichermaßen.

Verbraucher und Unternehmen profitieren weiterhin vom billigen Öl

Ich kann mich an dieser Stelle nur wiederholen: Der niedrige Ölpreis ist für uns Deutsche ein Segen. Denn: Nach aktuellen Berechnungen wird das billige Öl in diesem Jahr dazu führen, dass die deutschen Unternehmen und Haushalte um 30 bis 35 Mrd. Euro entlastet werden.

Für die meisten Unternehmen ist das billige Öl sogar ein doppelter Gewinnhebel, da zum einen die Rohstoffkosten sinken und zum anderen die Verbraucher mit den Ersparnissen aufgrund des niedrigen Ölpreises die Binnenkonjunktur antreiben können. Denn Sie als Verbraucher haben mehr Geld für andere Konsumgüter zur Verfügung, da Sie beim Tanken und Heizen sparen.

Unterm Strich bedeutet das für Sie, dass Sie sowohl als Konsument wie auch als Anleger vom billigen Öl profitieren. Und das wirkt sich natürlich positiv auf Ihre finanzielle Gesamtsituation aus.

14. Januar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.

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