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Goldmarkt: Was führt Goldman Sachs im Schilde?

In den vergangenen Monaten hat es immer wieder Meldungen über Manipulationen am Goldmarkt gegeben. An zentraler Stelle wurde da immer wieder auch die US-Großbank Goldman Sachs genannt. Und tatsächlich sind einige Dinge, die diese Bank in den vergangenen Monaten getan hat, doch schon merkwürdig.

Erinnern Sie sich noch an den Goldpreisabsturz im April? Damals sackte der Goldpreis um mehr als 200 Dollar in den Keller und hat sich bis heute nicht davon erholt. Wenige Tage zuvor hatte Goldman Sachs eine äußerst pessimistische Preisprognose für Gold auf den Markt gebracht.

Mittlerweile hat Goldman Sachs die Prognosen weiter gesenkt – das ist fast nur logisch, denn der Preis ist in den vergangenen Monaten klar gefallen. Für 2014 hat Goldman Sachs nun ein Preisziel von 1.057 Dollar pro Unze ausgegeben. Das wäre der niedrigste Stand seit dem Frühjahr 2010. In diesen Tagen hat Gold schon mit der 1.250 Dollar Marke zu kämpfen.

Die Vorwürfe an Goldman Sachs sind heftig: Durch die niedrigen Prognosen wird der Preis tatsächlich nach unten getrieben. Und dann hat Goldman Sachs wieder die Chance für einige Kunden Gold auf dem niedrigen Niveau zu kaufen. Erst vor einigen Wochen auf der Edelmetallmesse erklärte mir ein Goldmarktkenner:


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„Ich schaue schon seit längerer Zeit auf die aktuellen Preisziele bei Goldman Sachs – damit bin ich gut gefahren.“ So etwas klingt immer sehr schnell nach Verschwörungstheorie. Doch dieser Kenner hält sich wegen der negativen Preisprognosen aktuell mit Käufen am Goldmarkt zurück – trotz des auf Jahressicht niedrigen Niveaus.

Goldmarkt ist relativ klein – das erhöht die Anfälligkeit für Manipulationen

Grundsätzlich ist der Goldmarkt klein und so ist er auch anfällig für Manipulationen. Doch bisher war es immer schwierig solche Manipulationen auch nachzuweisen. Aber mittlerweile laufen Untersuchungen in London nach auffallenden Preisbewegungen vor einigen Tagen.

Bewiesen ist bis jetzt noch nichts – doch sind die Indizien nach Ansicht vieler Experten eindeutig. Doch selbst wenn sich die Vorwürfe erhärten sollten, bleibt immer noch die schwierige Klärung von Strafen. Für Goldinvestoren ist das aber auf jeden Fall eine weitere Belastung. Es erhöht auch die Unsicherheit über die weitere Entwicklung.

Fakt ist aber auch: Im dritten Quartal liegt der Durchschnittspreis beim Gold bis jetzt bei rund 1.280 Dollar. Das ist der niedrigste Stand seit September 2010. Auf dem Niveau wird es für immer mehr Produzenten schwieriger auch tatsächlich noch Gewinne zu erzielen. Die Zahlen zum laufenden vierten Quartal werden daher noch so manche negative Überraschung bringen. Und sollte der Preis tatsächlich weiter sinken, wird die Luft für viele Produzenten immer dünner.

26. November 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

Ob DAX-Titel, Rohstoff oder Emerging Marktes-Aktie: Heiko Böhmer bringt Ihnen in seinem täglichen Newsletter diese Themen näher. Neue Trends findet er dabei vor allem auf den vielen Reisen zu Finanzmessen im In- und Ausland, über die er in seinem Newsletter ausführlich berichtet.