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Goldminen-Bilanzen: Milliardenverluste sorgen nicht für Kursrücksetzer

Seit langer Zeit dominieren in diesen Tagen mal wieder die positiven Vorzeichen in der Rohstoff-Branche: So steigen die Kurse vieler Produzenten nach der Bekanntgabe der 2013er Bilanzen. Das ist schon erstaunlich, denn Unternehmen wie Barrick Gold oder auch Goldcorp legen Milliardenverluste für das abgelaufene Jahr vor.

Wie Sie aber wissen, wird an der Börse die Zukunft gehandelt. Und die Prognosen stimmen bei den Produzenten zuversichtlich. Zudem hat es den Anschein, dass die Kostensenkungsprogramme bei den großen Produzenten tatsächlich Erfolge im vergangenen Jahr gebracht haben.

Das will ich Ihnen heute an den Bilanz von Barrick Gold und Goldcorp verdeutlichen. Und ein ganz wichtiger Aspekt dabei sind die durchschnittlichen Produktionskosten. Die sind bei Barrick Gold 2013 von 1.031 Dollar auf nur noch 915 Dollar gesunken. Das entspricht schon einer deutlichen Kostenreduzierung von 11%. Gleichzeitig ist allerdings auch die Produktion gesunken – und zwar um mehr als 3,5% auf nur noch 7,16 Millionen Unzen.

Doch Barrick setzt hier auch weiterhin eher auf eine Reduzierung auf einen Bereich zwischen 6 und 6,5 Millionen Unzen. Bei Barrick steht 2014 ganz klar die Fokussierung auf die Hauptprojekte im Fokus: So hat Barrick Gold mit nur 5 Minen rund 55% des gesamten Goldmenge produziert und bei diesen Projekten zu denen u.a. die hochgradigen Cortez und Goldstrike Minen in Nevada gehören, lagen die Gesamtkosten der Produktion nur bei rund 700 Dollar pro Unze. Das bietet auf jeden Fall noch Potenzial für hohe operative Gewinne und eine gesunde Marge.


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Goldcorp wächst weiter

Goldcorp fährt im Vergleich zu Barrick Gold einen anderen Kurs und will die Produktion in diesem Jahr um 13 bis 18% steigern. Das kanadische Unternehmen strebt eine Gesamtmenge zwischen 3,0 und 3,15 Mio. Unzen Gold an.

2013 erreichte Goldcorp erst einmal mit 2,66 Mio. Unzen Gold einen neuen Rekord. Doch die operative Marge ist doch deutlich zusammengeschmolzen: So sank eben nicht nur der Goldpreis im Jahresverlauf um 25%. Gleichzeitig stiegen bei Goldcorp auch die durchschnittlichen Gesamtkosten der Produktion auf immerhin um 16% auf 1.013 Dollar für 2013.

Hier verspricht das Management eine klare Verbesserung: 2014 sollen die Gesamtkosten auf einen Bereich zwischen 950 und 1.000 Dollar sinken. Bei der gleichzeitig zu erwartenden Produktionssteigerung bringt das auf jeden Fall eine höhere Ertragskraft.

Die Börse honoriert auf jeden Fall die Ausblicke der beiden großen Goldkonzerne: Mit über 15 Euro notiert die Barrick Gold Aktie so hoch wie seit Ende August 2013 nicht mehr. Goldcorp steht wieder über 20 Euro und damit rund 30% höher als noch Ende Dezember 2013. Sie sehen: Es geht wieder aufwärts im Minensektor.

17. Februar 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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