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Goldminen: Erste Produktionszahlen für 2015 machen Hoffnung

So langsam wird es auch bei den Minenwerten ernst: Viele Firmen haben bis jetzt immerhin schon die Produktions-Zahlen zum 4. Quartal vorgelegt.

Da hierzu in vielen Fällen auch schon die Produktions-Kosten gehören, reicht das aus für einen ersten Überblick zur wirtschaftlichen Lage vieler Minenwerte.

Gerade in den vergangenen Tagen gehörten einmal mehr die südafrikanischen Gold-Produzenten zu den Gewinnern am Markt. Hier sorgen Währungs-Effekte für die positive Stimmung.

Der schwache südafrikanische Rand hilft den Unternehmen, denn am Weltmarkt wird Gold in US-Dollar gehandelt. Somit erhalten die südafrikanischen Firmen ihre Umsätze im starken US-Dollar, während die Kosten im schwachen Rand anfallen.


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Südafrikanische Werte aktuell sehr stark – dem schwachen Rand sei Dank

Diese Situation wird auch von Seite der Analysten positiv eingeschätzt, was den südafrikanischen Aktien in diesen Tagen zusätzlich hilft.

In der vergangenen Woche sind so Anglogold Ashanti um 10%, Harmony Gold und Sibanye Gold um jeweils 7% gestiegen.

Bei den kanadischen Produzenten hebt sich Lake Shore Gold von der Masse ab. Das Unternehmen hatte vorläufige Produktions-Zahlen für 2015 präsentiert.

Dabei ist die Gesamt-Produktion im Vergleich zum Vorjahr von 185.600 auf nur noch 178.700 Unzen gefallen.

Den Kursschub von 7% im Wochenverlauf hat jedoch der Blick auf die Ertragskraft befeuert.

So sind die Gesamtkosten der Produktion auf nur noch 870 Dollar pro Unze gesunken. Die eigene Prognose hatte bei 950 Dollar pro Unze gelegen.

Auch Barrick Gold hat im Wochenverlauf die aktuellen Produktions-Zahlen vorgelegt. Demnach hat der weltgrößte Gold-Produzent 2015 6,12 Mio. Unzen gefördert. Das entspricht exakt der eigenen Prognose.

Einen Dämpfer gab es aber auch noch: So wird es wohl ein weiteres Mal zu hohen Abschreibungen im Milliarden-Bereich kommen. Mit einem Wochenplus von fast 9% sind die Zahlen von Barrick Gold am Markt aber gut angekommen.

Fazit

Diese kleine Überblick zeigt Ihnen schon: Trotz der aktuell niedrigen Preise der Edelmetalle schaffen es viele Produzenten, die Kosten immer weiter zu senken und weiterhin ordentliche Margen zu erzielen.

Das gibt auf jeden Fall Hoffnung für diesen stark gebeutelten Sektor.

25. Januar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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