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Goldminenaktien haben Nachholbedarf

Während die Aktienmärkte im Zuge von Schuldenkrise und Konjunktursorgen massiv eingebrochen sind, verhalfen eben diese Umstände dem Goldpreis in den vergangenen Wochen zu einer imposanten Rally.

Im laufenden Jahr hat der Preis für die Feinunze um annähernd 30% zugelegt.

Die Luft wird dünner

Der Trend zeigt weiterhin ganz klar nach oben. Allerdings deutet die jüngste Entwicklung auf eine gewisse Übertreibung hin. Allein seit Anfang Juli stieg der Preis in der Spitze um fast 30%. Auch die Tatsache, dass die Notierung in der vergangenen Woche innerhalb von nur drei Handelstagen um mehr als 200 Dollar zurückfiel, zeigt, dass Anleger auf Korrekturen gefasst sein sollten.


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Gerade auch vor dem Hintergrund, dass mittlerweile fast alle Gold-Experten einen Anstieg über die runde 2.000-Dollar-Marke schon fest einkalkuliert haben, gehe ich eher davon aus, dass nach dieser eindrucksvollen Rally zumindest eine Atempause anstehen wird.

Goldaktien hinken hinterher

Interessant für Anleger ist der Umstand, dass Goldaktien den rasanten Anstieg des Goldpreises bislang so gut wie gar nicht mitgemacht haben. Der Arca Gold Bugs Index, in dem die größten Goldproduzenten enthalten sind, die sich nicht über Verkäufe an den Terminmärkten abgesichert haben, notiert aktuell gerade einmal rund 5% höher als zu Jahresbeginn.

Dies ist umso erstaunlicher, weil gerade diese Werte eigentlich mit einem Hebel auf den Goldpreisanstieg reagieren müssten. Dies lässt nur einen Schluss zu: Gemessen am massiv gestiegenen Goldpreis sind die Aktien der Goldförderer massiv unterbewertet und verfügen über Nachholpotenzial. Somit sollte es sich für Anleger lohnen, sich die Papiere der Goldproduzenten einmal etwas genauer anzuschauen.

Die Nummer 1: Barrick Gold

Zwei große Player im Gold-Business, deren Aktien sich in einem intakten Aufwärtstrend bewegen, möchte ich Ihnen heute vorstellen. Günstig bewertet ist beispielsweise die Aktie des weltweit größten Goldförderers Barrick Gold.

Das kanadische Unternehmen besticht durch im Vergleich mit der Konkurrenz sehr niedrige Förderkosten. Pro Feinunze betragen die Förderkosten gerade einmal 821 Dollar, was eine erhebliche Gewinnspanne bedeutet, selbst wenn der Goldpreis einmal etwas deutlicher korrigieren sollte.

Auch gemessen an herkömmlichen Bewertungskennzahlen ist die Barrick-Aktie alles andere als teuer. So beläuft sich das Kurs/Gewinn-Verhältnis (KGV) auf Basis der Gewinnprognosen für das kommende Jahr nur auf 10.

Newmont Mining hat den größeren Gewinnhebel

Ebenfalls zu den größten Goldproduzenten zählt die amerikanische Newmont Mining. Auch hier signalisiert das günstige KGV von 12 erhebliches Aufwärtspotenzial. Allerdings sind die Förderkosten mit 1.184 Dollar pro Feinunze deutlich höher als bei Barrick Gold. Damit ist die Aktie spekulativer, hat aber auch einen größeren Hebel und somit ein größeres Gewinnpotenzial, sollte sich der Anstieg des Goldpreises fortsetzen.

1. September 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Kelnberger. Über den Autor

Chefanalyst Michael Kelnberger ist der Experte für Aktien. Er setzt auf nachweislich erfolgreiche Anlage-Strategien: Die Trend-Strategie im Dienst Volltreffer Aktien und die mechanische Handlungsstrategie im Ranglisten Investor. So erzielt er für seine Leser beider Dienste stets überdurchschnittliche Renditen. Profitieren auch Sie von seinem Know-How.