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Goldpreis: Konsolidierung zum Einstieg nutzen?

Um den Goldpreis ist es in den vergangenen 3 Wochen still geworden.

Am 11. Februar war das Edelmetall noch ein Top-Thema in den einschlägigen Börsenmedien: An jenem Donnerstag erreichte der Goldpreis mit 1.263 USD je Feinunze den höchsten Stand seit exakt 12 Monaten. Interessantes Detail:

An just demselben Tag markierte der DAX 30 sein Jahrestief. Und der Dow Jones blieb mit 53 Zählern nur knapp über dem 3 Wochen zuvor festgestellten Jahrestief bei 15.450 Punkten.

Seither konsolidiert der Goldpreis. Und viele interessierte Investoren fragen sich: „War’s das schon? Oder sollte die derzeit ruhige Phase zum Aufbau von Gold-Positionen genutzt werden?“

Chartanalyse: Erst mal einen Überblick verschaffen

Wie Sie es von einem Newsletter erwarten können, dessen Hauptthema die Charttechnik ist, werde ich Ihnen eine Antwort darauf mit Hilfe des Goldpreis-Charts geben! Und wie von mir gewohnt, schauen wir dazu erst einmal auf die langfristige Kursentwicklung, um uns einen Überblick zu verschaffen:

goldpreis wochen-chart-02-03-2016

Goldpreis in USD / Feinunze: Weiterhin in der unteren Trend-Kanal-Hälfte gefangen

Die Ausgangslage: Der Goldpreis ist nach seinem Allzeithoch im September 2011 in einen langfristigen Abwärtstrend gewechselt. Dieser Abwärtstrend hat sich im 1. Halbjahr 2013 beschleunigt.


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Aufgrund dieser Beschleunigung hat sich ein interessanter Trend-Kanal ergeben: Die Verbindung der Tiefs der Jahre 2011 / 2012 und der Hochs ab 2013 teilt den Trend-Kanal nämlich in 2 Hälften (gestrichelte rote Linie).

Aus der genannten Beschleunigung hat sich innerhalb des Trend-Kanals ein etwas steilerer Abwärtstrend ausgeprägt (violette Linie). Dieser Abwärtstrend wurde im Zuge des Februar-Anstiegs nach oben verlassen.

Wenig griffige Indikatoren-Lage

Wie Sie sehen, hat der Goldpreis mit seinem Zwischenhoch bei 1.263 USD je Feinunze exakt an der Linie gestoppt, die den Trend-Kanal unterteilt (gelber Kreis). Seither konsolidiert das Edelmetall direkt unterhalb dieser Trennlinie.

Eine Rückkehr in die obere Trend-Kanal-Hälfte wäre also wohl ein feines Kaufsignal. Doch wie stehen die Chancen für eine solche Kursbewegung?

Wie Sie aus vielen meiner Analyse wissen, liefert die Analyse von Momentum und Relative Stärke Index (Wilder) erstaunlich treffsichere Signale. Und zwar immer dann, wenn beide Indikatoren nahezu zeitgleich Kauf- oder Verkaufssignale generieren.

Unter diesem Aspekt betrachtet, hat bislang lediglich der Relative Stärke Index (RSI) ein, allerdings müdes, Kaufsignal ausgebildet. Es ist dadurch entstanden, dass die Seitwärts-Bewegung (blaues Rechteck) ein klein wenig nach oben verlassen wurde (roter Kreis).

Ein entsprechendes Pendant-Signal beim 50-Wochen-Momentum ist bis dato nicht in Sicht.

Analyse des Tages-Charts

Schauen wir nun noch auf den Tages-Chart:

goldpreis tages-chart-02-03-2016

Goldpreis in USD / Feinunze: Indikatoren liefern Verkaufssignale

Die Indikatoren-Lage ist eindeutig. Sowohl RSI als auch Momentum haben in den letzten Tagen ein Verkaufssignal ausgebildet (blaue Kreise), als die Aufwärtstrends durchbrochen wurden.

Am Zwischenhoch bei 1.263 USD haben beide Indikatoren Niveaus erreicht, an denen sich in den vergangenen 24 Monaten die vorangegangenen Aufwärtsbewegungen jeweils erschöpft hatten.

Fazit

Abschließend noch ein Punkt: Der gelbe Kreis hebt die Konsolidierung der letzten 3 Wochen hervor. Wie unschwer zu erkennen ist, hat dieses Kursmuster die Gestalt einer Flagge.

Doch ist Ihnen aufgefallen, was hier nicht stimmt? Genau: Diese Flagge ist aufwärts gerichtet!

Eine Konsolidierungs-Flagge nach einem Fahnenstangen-ähnlichen Anstieg ist jedoch stets nach unten, also gegen den vorhergehenden Trend gerichtet. Ein solches Kursverhalten dient dazu, die Trader von den Investoren zu trennen, also mithin den Markt zu „säubern“.

Eine nach oben gerichtete Flagge kann diese Funktion nicht erfüllen. Aber das passt ja letztlich zu den Erkenntnissen, die wir aus der Indikatoren-Lage gewonnen haben.

Für einen Einstieg in Gold sollten also neue Kaufsignale abgewartet werden. Eine Rückkehr in die obere Hälfte des langfristigen Abwärtstrend-Kanals mit Goldpreisen oberhalb von 1.263 USD je Feinunze wäre ein Hinweis, noch einmal genauer auf den Chart zu schauen!

13. März 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Andreas Sommer. Über den Autor

Andreas Sommer ist ein absoluter Börsen-Profi. Der gelernte Bankkaufmann war 10 Jahre als Wertpapierberater bei einer großen deutschen Bank tätig.

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