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Goldpreis kurzfristig stark – aber auch die langfristigen Chancen sind sehr gut

Gestern ging es an dieser Stelle um die Aussichten beim Goldpreis 2016. Nun liegen die ersten Handelstage des neuen Jahres hinter uns und Gold hält sich doch sehr gut. Mit rund 1.085 Dollar steht der Goldpreis so hoch wie seit dem 9. Dezember nicht mehr.

Während der Fokus gestern bei der Goldpreis-Prognose hauptsächlich auf der Entwicklung der USA lag, soll es heute um die weiteren wichtigen Faktoren gehen, die den Preis des Edelmetalls stark beeinflussen.

Da sind auf jeden Fall auch die Notenbanken als wichtiger Akteur zu nennen. Hier meine ich nicht die Zinsentwicklung, die wiederum indirekt auf den Goldpreis Auswirkungen hat. Hier rede ich von den Notenbanken als tatsächliche Goldkäufer. So haben die internationalen Notenbanken im abgeschlossenen Jahr rund 500 Tonnen Gold gekauft. Das entspricht noch mal einem Zuwachs zu den schon starken 465 Tonnen aus dem Jahre 2014.

Doch ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. Gerade die Notenbanken in den Schwellenländern sind mit ihren Gold an Teilen der Währungsabsicherung noch massiv unterrepräsentiert. Allerdings haben viele dieser Länder wie eben Brasilien, Russland oder China schon gemerkt, dass eine breitgestreute Aufteilung der Währungsreserven extrem wichtig ist. Insofern ist es gut möglich, dass 2016 wieder ein starkes Jahr für Käufe von Gold durch die internationalen Zentralbanken wird.


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Notenbanken und die Schmucknachfrage werden den Goldpreis auch 2016 bestimmen

Ein weiterer wichtiger regionaler Respekt, bei dem auch Indien und China eine wichtige Rolle spielen, ist die Schmucknachfrage. Schon heute sind Indien und China die weltweit größten Märkte für Goldschmuck. Und dieser Trend wird sich mittelfristig noch weiter verstärken. Heute leben nur noch 16 % der Weltbevölkerung in den Industriestaaten. In den 1950er Jahren lag dieser Anteil noch bei rund 30 %.

Insofern ist es extrem wichtig zu schauen, was in den stark wachsenden Märkten China und Indien bei der Goldnachfrage passiert. Schon heute nutzen die Goldkäufer in den Schwellenländern die Edelmetalle vor allen Dingen auch als persönliche Absicherung.

Das liegt sicherlich auch an der mangelnden Absicherung durch die staatlichen Rentensysteme. Insofern ist eine Sache schon sicher: Die hohe physische Nachfrage aus dem asiatischen Raum beim Gold ist keine kurzfristige Entwicklung. Dies ist ein langfristiger Trend, der sich etabliert hat.

Dieser ausführliche Ausblick auf die wichtigen Faktoren für die Goldpreisentwicklung hat Ihnen gestern und heute ganz klar gezeigt: Die Chancen stehen gut, dass der Goldpreis aktuell seinen Boden gefunden hat.

6. Januar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

Ob DAX-Titel, Rohstoff oder Emerging Marktes-Aktie: Heiko Böhmer bringt Ihnen in seinem täglichen Newsletter diese Themen näher. Neue Trends findet er dabei vor allem auf den vielen Reisen zu Finanzmessen im In- und Ausland, über die er in seinem Newsletter ausführlich berichtet.