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Goldpreis: Verblüffende Charttechnik

Gold werden im Allgemeinen zwei wichtige Indikator-Funktionen zugeordnet:

Ein steigender Goldpreis zeugt von inflationären Tendenzen und / oder von Krisen. Fällt der Wert des „gelben Metalls“, dann spielen Inflation und Krisen in aller Regel keine Rolle.

Das Fehlen von Inflation und Krisen ließ mich bei meiner letzten Gold-Analyse am 3. November 2014 zu folgendem Schluss kommen:

„Der Goldpreis vollzog Ende vergangener Woche nämlich das, was ich hier seit August schon mehrfach angekündigt hatte: Die wichtige Unterstützung bei 1.181 USD wurde nach unten durchbrochen.

Damit bestätigt das gelbe Metall inoffiziell, dass es derzeit keine Krisen gibt, die einen marktbeherrschenden Einfluss ausüben könnten. Dass die Inflation weltweit kein Thema ist, wissen wir ja bereits seit langem.

Noch ist der Durchbruch durch die Unterstützung bei 1.181 USD je Feinunze eher eine „Verletzung“. Nichtsdestotrotz hat der Goldpreis damit ein weiteres Verkaufssignal aus-geprägt.“


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Kurzzeitige Rückkehr der Krisen

Inzwischen wissen wir, dass meine Einschätzung seinerzeit nicht in vollem Umfang zutreffend war. Schauen wir uns einmal den Verlauf bis gestern an:

goldpreis in usd-24-02-2015

Goldpreis in USD: Die Charttechnik signalisiert erneute Schwäche

Der Goldpreis pendelte glatte 2 Monate nach meiner November-Analyse um die Unterstützung bei 1.180 USD (pinkfarbene Linie) je Feinunze (blauer Kreis). Dann plötzlich explodierte er Anfang Januar 2015 bis auf 1.307 USD: Die Krisen in der Ukraine und Griechenland meldeten sich zurück.

Seit Anfang dieses Monats geriet der Goldpreis indes wieder sichtlich unter Druck. Gestern kam er mit 1.190 USD der bereits erwähnten Unterstützung bei 1.180 USD gefährlich nahe (grauer Kreis).

Verblüffende Charttechnik

Wenn Sie nun einmal genauer hinschauen, dann bietet Ihnen die Charttechnik einige verblüffende Punkte:

–       Nach dem Allzeithoch im September 2011 bildete der Goldpreis ein absteigendes Dreieck aus (rote und pinkfarbene Linie). Diese Chart-Formation hat in der Charttechnik negativen Prognose-Charakter. Das erwies sich im April 2013, als der Goldpreis aus dem Dreieck heraus fiel.

–       Seit Juni 2013 wurde erneut ein absteigendes Dreieck ausgeprägt. Und nun aufgepasst: Die Oberseite dieses zweiten Dreiecks ist eine Parallele zu der des ersten (gestrichelte rote Linie).

–       Die grüne und blaue Linie dokumentieren die Aufwärtstrends aus den Jahren 2005 bzw. 2001. Und nun schauen Sie einmal auf die blauen Pfeile: Beide Male endete die Erholung des Goldpreises exakt an diesen ehemaligen Aufwärtstrends.

In der Charttechnik bezeichnen wir das als einen Pull-Back – er gilt als Bestätigung des vorherrschenden (Abwärts-)Trends.

Charttechnik: Die Zeichen stehen auf Sturm

Wenn Sie nun noch auf die Indikatoren schauen, dann sehen Sie beim 50-Tage-Momentum bereits einen Bruch der seit August 2014 bestehenden Unterstützung. Der Relative Stärke Index (RSI) steht unmittelbar vor einem Bruch des seit Ende September 2014 gültigen Aufwärtstrends.

Ich fürchte, am Ende werde ich doch noch richtig liegen mit meiner Einschätzung vom 3. November 2014 – wenngleich auch mit einer zeitlichen Verzögerung.

Falls Sie (noch immer) in Gold investiert sind, dann sollten Sie ab jetzt der Unterstützung bei 1.181 USD ganz besondere Aufmerksamkeit widmen!

24. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Andreas Sommer. Über den Autor

Andreas Sommer ist ein absoluter Börsen-Profi. Der gelernte Bankkaufmann war 10 Jahre als Wertpapierberater bei einer großen deutschen Bank tätig.

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