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Goldreserven stehen Staatsschulden gegenüber

Lösungsmöglichkeiten für das Problem der Staatsverschuldung gibt es viele.

Durch Staatsbankrott, Weg-Inflationieren der Schulden, Sparen, Steuern erhöhen oder Wachstum wird sich das Problem über kurz oder wahrscheinlich eher lang auflösen.

All diese Varianten sind unterschiedlich wahrscheinlich. Ich glaube z.B. sicher nicht an so hohe Produktivitätssteigerungen, dass man sich des Problems durch Wirtschafts-wachstum wird entledigen können.

Eine theoretische Möglichkeit, die vielen vielleicht erst mal gar nicht in den Sinn kommt, wollen wir heute mal durchspielen: Die Rückzahlung der Staatsschulden durch Goldreserven!

Historisch halten Staaten über ihre Notenbanken immer gewisse Bestände an Edelmetallen, vor allem Gold.

Hin und wieder kommt es zu Erhöhungen und Senkungen der Goldreserven über Zukäufe oder Verkäufe der Notenbanken.

Zentralbanken mit schlechtem Timing

Man konnte hier in der Vergangenheit nicht beobachten, dass die Zentralbanken sich dabei immer sonderlich geschickt angestellt hätten.


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Die Bank of England beispielsweise verkaufte rund die Hälfte ihrer Goldreserven um die Jahrtausendwende herum – also kurz vor Beginn des Bullenmarkts der Edelmetalle

Die ersten Verkäufe wurden für einen Pries von ca. 260 US-Dollar getätigt. Heute wird für die Feinunze 1.600 US-Dollar auf den Tisch gelegt – mehr als das sechsfache also!

Gutes Timing sieht sicher anders aus. Und England war hier kein Einzelfall. Kaum eine Zentralbank hat die Tiefkurse damals genutzt, um die Goldbestände antizyklisch aufzustocken.

Doch wie sieht es aktuell aus? Wie viel sind unsere Goldreserven Wert? Und um wie viel Staatschulden könnten sich die Staaten erleichtern, wenn Sie heute Ihr Gold veräußern würden?

Interessantes Zahlenspiel: Golddeckung der Staatsschulden

Die Bundesrepublik Deutschland verfügt über ca. 3.400 Tonnen Gold. Bei dem derzeitigen Kurs von gut 1.600 US-Dollar pro Feinunze entspricht das einem Wert von 160 Milliarden US-Dollar bzw. 130 Milliarden Euro.

Die öffentlichen Schulden in Deutschland (Bund, Länder und Kommunen) belaufen sich auf 2 Billionen Euro. Derzeit sind also knapp 7% der Schulden durch die Goldreserven gedeckt.

In den USA sieht es weniger gut aus. Hier machen die Goldreserven 8.100 Tonnen aus. Der Gegenwert beträgt 390 Milliarden US-Dollar. Bei einer Staatsverschuldung von 14 Billionen US-Dollar sind derzeit nur rund 3% durch das vorhandene Gold gedeckt.

Bei welchem Goldpreis könnten die Staatschulden komplett zurückbezahlt werden?

Der Bullenmarkt des Goldes ist nun gut 10 Jahre alt. Dass der Goldpreis in dieser Zeit um 500% steigen würde, hatten damals nur die wenigsten vermutet (die Bank of England sicherlich nicht).

Weitere exorbitante Kurssteigerungen sollte man nicht ausschließen. Spielen wir doch einmal durch, bei welchem Goldpreis die großen G7-Nationen ihre Staatsschulden komplett(!) durch Gold zurückzahlen könnten.

Die Tabelle zeigt, bei welchem Goldpreis die jeweiligen Nationen ihre Schulden vollständig durch Gold bedienen könnten.

Klar zu sehen ist, dass Deutschland am besten dasteht. 15.000 US-Dollar klingen zwar erst mal viel – immerhin noch eine Kurssteigerung von 1.300%. Aber nochmal: Wer hätte vor 10 Jahren gedacht, dass bis heute 500% Kurssteigerung drin sind?

Voraussetzung ist natürlich, dass der Bullenmarkt weiterläuft. Ich werde daher morgen die PROs und CONTRAs für eine Fortsetzung des Mega-Trends aufführen.

Ich verspreche Ihnen einige Fakten, die Sie so noch nicht kennen.

5. Juli 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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