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Google-Aktie: Suchmaschinen-Konzern mischt bei mobilen Bezahlsystemen mit

Gestern konnten Sie lesen, was Experten schon lange erwartet hatten.

Der Internet-Gigant Google schließt eine Allianz mit 3 amerikanischen Mobilfunkbetreibern, um einen Angriff auf Apples Zahlungsdienst Apple Pay zu starten.

Der Zusammenschluss ist eher aus der Not heraus geboren. Denn in der jüngsten Vergangenheit galten Google und die Mobilfunkbetreiber nicht als die besten Freunde.

Doch der Erfolg von Apple Pay hat den Konzern zunehmend unter Druck gebracht.

Was bedeutet der Zusammenschluss für Sie als Anleger? Wie ist der Markt aufgeteilt und wer sind die Profiteure der neuen mobilen Bezahllösungen? Eines ist klar: Hier entsteht neuer Riesen-Markt.

Für Sie zum Vergleich: In 2013 wurden gerade mal Waren im Gegenwert von 1,6 Mrd. US-Dollar mit Smartphones bezahlt.

Bis 2018 schätzen Experten das Transaktionsvolumen auf 118 Mrd. US-Dollar. Damit ist mehr als verständlich, warum der Kampf um die Vorherrschaft immer härter wird.


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Google und die Netzbetreiber bilden Allianz

Der neuste Clou ist der Zusammenschluss von Google mit den Mobilfunkriesen AT&T, Verizon und T Mobile USA.

Wenn zukünftig ein Handy bei einem der drei Netzbetreiber über den Ladentisch geht, wird die Google-Zahllösung Wallet bereits vorinstalliert sein.

Damit wird auch klar, dass bei den Netzbetreibern langsam die Angst umgeht. Zu hoch waren die Umsatzverluste, die in der Vergangenheit durch neue Startups wie Whatsapp oder Skype entstanden sind.

Dabei kommt es Google nicht nur auf den Gewinn mit den Umsätzen über die App an. Denn hier kommen bei jeder Transaktion nur Kleinstbeträge zusammen. Der Hebel liegt an einer anderen Stelle.

Google plant mit seinem Zahlungsservice auch Schlüsselwörter für Online-Werbung zu generieren. Mit passender Werbung zu gekauften Produkten ließe sich dann richtig Geld verdienen.

Konkurrenz nimmt spürbar zu

Der entstehende Wachstumsmarkt lässt viele Unternehmen unruhig werden. Denn alle möchten ein Stück vom Kuchen abhaben.

So formierten sich bereits einflussreiche Händler wie Walmart, Kmart, 7-Eleven und Best Buy, um in 2015 das mobile Zahlungssystem CurrentC einzuführen.

Ein wirklich ernst zu nehmender Konkurrent könnte auch mit Payback entstehen. Der Konzern erscheint prädestiniert für einen hohen Marktanteil.

Mit 620 Partnern im Rücken und 75 Mio. aktiven Nutzern hat der Konzern bereits eine stabile Kundenbasis. Zudem hat sich Paypal mit Samsung einen starken Partner ins Boot geholt.

Zur Zeit befindet sich die Bezahllösung allerdings noch im Testmodus. Unterstützung bekommt das Unternehmen unterdessen von Mastercard.

Der US-Kreditkartenanbieter übt derzeit Druck auf die Händler aus, ihre Terminals mit der NFC-Technolgie auszustatten.

Aber auch die Ebay-Tochter Paypal, Amazon und Facebook arbeiten an der neuen Technologie.

Fazit

Diese Beispiele zeigen Ihnen: Die Big Players bringen sich in Stellung. Wer jedoch am Ende als Sieger hervorgehen wird, ist derzeit noch nicht absehbar.

Apple, Paypal und Payback scheinen aktuell die beste Ausgangsposition zu haben, um einen Standard im Mobile Payment zu setzen.

Inwieweit die Dienste von Google angenommen werden und ob die Kunden ihre Bedenken gegenüber dem Datensammler ablegen, muss sich erst noch zeigen.

25. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Richard Mühlhoff. Über den Autor

Richard Mühlhoff analysiert die realen Anlageentscheidungen der weltbesten Investoren, wie etwa Warren Buffett oder David Tepper. Die kollektive Intelligenz dieser ausgemachten Top-Investoren ist das Erfolgsgeheimnis des Börsendiensts „Investment-Elite“.

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