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GoPro-Aktie: Actionkamera-Hersteller fährt herbe Verluste ein

Irgendwann ist auch die schönste Party einmal zu Ende.

Das mussten die Anleger von GoPro, einem Spezialisten für Actionkameras, schon seit einiger Zeit feststellen.

Nach einer fulminanten Entwicklung in den vergangenen Jahren kommen die Geschäfte zunehmend ins Stocken:

Der Aktienkurs ist mit 10,46 Dollar nur noch ein Schatten seiner selbst. Im Herbst 2014 lagen die Papiere noch bei knapp 94 Dollar.

Wie ist die aktuelle Entwicklung einzuschätzen? Wie reagiert der einstige Kult-Konzern auf den zunehmenden Wettbewerb? Sehen die Analysten nach dem Kurssturz bereits Chancen zum Einstieg?

Hochgelobt und tief gefallen

Falls Ihnen GoPro noch kein Begriff ist: Der US-Konzern gilt als der Pionier für Action-Kameras, die nicht nur beim Extremsport, sondern auch oft im privaten Bereich (bspw. beim Mountainbiken auf dem Helm) zum Einsatz kommen.

Mit durchdachtem Design und hochwertiger Qualität erlebt GoPro eine rasante Geschäfts-Entwicklung.


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Die Umsätze explodierten regelrecht von 234 Mio. Dollar in 2011 bis auf 1,62 Mrd. Dollar in 2015 – soweit so gut, aber auf der Gewinn-Seite können Sie das Problem recht schnell erkennen:

Lag die sogenannte Gewinnrendite (Gewinn im Verhältnis zum Umsatz) noch in 2011 noch 10,51%, brachte es der Technologie-Konzern im vergangenen Jahr auf gerade einmal schmale 2,23%.

Desaströser Jahresauftakt

Der Eindruck von starkem Preisdruck bestätigt sich, wenn Sie sich das 1. Quartal ansehen: Die Umsätze purzelten um 50% auf nur noch 183,5 Mio. Dollar. Von Gewinnen fehlte zum Jahresauftakt jede Spur.

Vielmehr schrieb GoPro sogar rote Zahlen. Unterm Strich verbrannte das Unternehmen 121,4 Mio. Dollar. Für Sie zum Vergleich: Im Vorjahr erzielten die Amis noch Profite von 22,3 Mio. Dollar.

Ruinöser Wettbewerb

Da laut dem Firmenchef die Verkäufe auf stabilem Niveau geblieben sind, ist klar, wo der Schuh drückt: Die schwachen Ergebnisse sind das Resultat eines immer stärker werdenden Wettbewerbs.

Der Erfolg GoPros hat die Rivalen angezogen wie das Licht die Motten; Immer mehr Firmen drängen mit günstigen Preisen in den Markt.

Zudem dürfte auch langsam eine Sättigung eintreten. Da die Kameras von guter Qualität und verhältnismäßig langlebig sind, fehlen wichtige Folgekäufe.

Am Beispiel von GoPro können Sie sehr gut sehen, worin die Stärken, aber eben auch die Schwächen bzw. Gefahren für ein Ein-Produkt-Unternehmen liegen.

Drohnen heben erst später ab

Unterdessen versucht Gründer und Firmenchef Nicholas Woodman gegenzusteuern:

Die Zahl der neuen Kameras wurde von 6 auf 3 reduziert. Zugleich kündigte der Konzern Sparmaßnahmen bei seinem Personal an. Aber wo kommen neue Umsätze her?

Die GoPro-Drohne sowie eine 360-Grad-Video-Kamera sind die letzte Hoffnung für GoPro-Gründer Nick Woodman, das Geschäft wieder in Schwung zu bringen.

Allerdings wird der ursprünglich für Sommer angesetzte Drohnen-Start verschoben. Jetzt sollen die unbemannten Fluggeräte erst im Winter dieses Jahres abheben.

Analysten sind skeptisch

Für dieses Jahr erwarten die Experten nach den schwachen Ergebnissen einen Verlust von 0,81 Dollar je Aktie.

In 2017 gehen die Analysten von einer Trendwende aus und rechnen wieder mit einem schmalen Gewinn von 0,04 Dollar je Anteilsschein. Die Mehrzahl sieht in der Aktie eine Halte-Position.

Für einen Einstieg dürfte es ohnehin noch zu früh sein. Zu groß sind die Herausforderungen, die dem Konzern noch bevorstehen

Jetzt muss Woodmann erst einmal zeigen, dass er mit anderen Produkten wieder auf die Erfolgsspur kommt.

9. Mai 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rene König. Über den Autor

Chefanalyst Rene König ist Experte für Aktien. Sein Fokus liegt auf der Analyse wegweisender Robotik-Unternehmen, die sich durch stabile Geschäftsmodelle und planbare Rendite auszeichnen.

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