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GoPro: Aktie des Actionkamera-Herstellers klettert trotz roter Zahlen auf neues Jahreshoch

Schwache Nerven sollten Sie als Anleger bei dem US-Actionkamera-Hersteller GoPro besser nicht haben. Denn langweilig ist die Kursentwicklung keinesfalls:

Nach einer fulminanten Entwicklung in den vergangenen Jahren kam die Anteilspreis-Entwicklung mit schwächelnden Geschäften abrupt ins Stocken.

Nach einem Höhenflug und Kursen von knapp 94 Dollar im Herbst 2014 ließen die Anleger die Aktie fallen wie die sprichwörtlich heiße Kartoffel.

Bei 8,80 Dollar bildeten die Papiere im Mai dieses Jahres ihren Boden aus und setzten zu einer imposanten Gegenbewegung an. Das Kursplus summiert sich seitdem auf über 70% in gerade einmal 3 Monaten.

Pionier für kultige Actionkameras

Der US-Konzern gilt als der Pionier für Action-Kameras, die nicht nur beim Extremsport, sondern auch oft im privaten Bereich (z. B. beim Mountainbiken auf dem Helm) zum Einsatz kommen.

Mit durchdachtem Design und hochwertiger Qualität erlebt GoPro eine rasante Geschäfts-Entwicklung. Die Umsätze explodierten regelrecht von 234 Mio. Dollar in 2011 bis auf 1,62 Mrd. Dollar in 2015.


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Auf den 1. Blick ist dies also wahrlich beeindruckend. Doch wenn Sie sich die Gewinn-Entwicklung ansehen, wird schnell deutlich, dass es nicht mehr wirklich rund läuft.

Lag die sogenannte Gewinnrendite (Gewinn im Verhältnis zum Umsatz) noch im Jahr 2011 bei 10,51%, brachte es der Technologie-Konzern im vergangenen Jahr auf gerade einmal schmale 2,23%.

Durststrecke hält weiter an

Das seit einigen Quartalen Sand im Getriebe steckt, zeigen Ihnen auch die jüngsten Quartalszahlen. Im vergangenen Vierteljahr sackten die Erlöse um 47% auf 221 Mio. Dollar regelrecht zusammen.

Wie eklatant die Entwicklung ist, sehen Sie auch an den Absatzzahlen der Kameras. GoPro hat gerade einmal 759.000 Kameras an den Mann gebracht.

Für Sie zum Vergleich: Im Vorjahres-Quartal waren es 1,6 Mio. Entsprechend schwach fiel auch die Ergebnis-Seite aus:

Während im Vorjahr noch ein Gewinn von 35 Mio. Dollar auf der Uhr stand, wurden jetzt 91,8 Mio. Dollar an Verlusten versenkt.

Wann kommt GoPros 1. Drohne auf den Markt?

Ein Schritt zur Stabilisierung des Konzerns sollte die Einführung von weiteren Produkten sein, denn bei GoPro handelt es sich weiterhin um ein klassisches Ein-Produkt-Unternehmen.

Entsprechend will der US-Konzern die Kamera-Drohne „Karma“ auf den Markt bringen. Die Drohne soll Aufnahmen aus großer Höhe und ungewöhnlichen Blickwinkeln in sehr scharfer Auflösung des Standards 4k ermöglichen.

Firmenchef Nick Woodman will so den Absatz wieder ankurbeln.

Zudem hat Gopro zuletzt zahlreiche Anwendungs-Programme (Apps) aufgekauft und arbeitet an einer Datensicherungs-Plattform, die über ein Netzwerk zugänglich ist (Cloud basiert).

Damit sollen den Kunden mehr Möglichkeiten zum Bearbeiten und Speichern der Videos gegeben werden.

Gewinn im Weihnachts-Quartal geplant

Unterdessen zeigt sich der Konzern wieder optimistisch und peilt für das wichtige Weihnachts-Quartal den Sprung in die Gewinnzone an. Die Analysten scheinen dem Braten noch nicht richtig zu trauen und zweifeln die Trendwende noch an.

Das durchschnittliche Preisziel von 12,45 Dollar liegt mittlerweile deutlich unter dem aktuellen Kurs von 15,80 Dollar. Mehr Klarheit werden die Anleger wohl erst nach den kommenden Quartalen haben.

Dann sind die Drohnen auf dem Markt und eventuell erste Erfolge bereits in den Zahlen sichtbar. Bis dahin wird der Kurs stark von den Hoffnungen und Ängsten der Investoren getrieben sein.

29. August 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rene König. Über den Autor

Chefanalyst Rene König ist Experte für Aktien. Sein Fokus liegt auf der Analyse wegweisender Robotik-Unternehmen, die sich durch stabile Geschäftsmodelle und planbare Rendite auszeichnen.

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