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Grammer: Autozulieferer mit starken Zahlen

Das im oberpfälzischen Amberg ansässige und im SDax notierte Unternehmen Grammer kam im vergangenen Jahr kursmäßig unter die Räder.

Nachdem die Grammer-Aktie im April 2015 noch bei über 37 € notierte, rutschte sie bis September des vergangenen Jahres auf 18,30 € ab.

Ein wesentlicher Grund dafür war eine Gewinn-Warnung im Juli des vergangenen Jahres.

Zudem hatten es Autozulieferer im vergangenen Jahr grundsätzlich schwer, da die VW-Abgas-Affäre und die Sorgen um die chinesische Konjunktur weite Teile der Branche belasteten.

Doch seit einigen Monaten befindet sich die Grammer-Aktie in einem fulminanten Aufwärtstrend: Die Aktie kletterte zwischen September 2015 und April 2016 von 18,30 € auf über 36 €.

Damit legte der Kurs der Grammer-Aktie innerhalb von gerade einmal 7 Monaten in der Spitze um rund 100% zu.


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Zwar gönnte sich die Grammer-Aktie in den vergangenen Tagen zusammen mit dem schwächeren Gesamtmarkt eine kleine Verschnaufpause.

Doch die heute vorgelegten starken Zahlen für das 1. Quartal des laufenden Jahres werden dafür sorgen, dass der Aufwärtstrend der Aktie schon bald eine Fortsetzung findet.

Die Quartals-Zahlen im Überblick

Kommen wir jetzt zu den Zahlen: Grammer startete sehr erfolgreich in das neue Geschäftsjahr. Der Umsatz stieg im 1. Quartal um 21% auf 425,9 Mio. €.

Diese erfreuliche Entwicklung ist auf eine positive Umsatz-Entwicklung in beiden Konzern-Segmenten (Automotive und Seating Systems) sowie auf die erfolgreiche Integration der zum Jahresende 2015 übernommenen Reum Gruppe zurückzuführen.

Zur Erläuterung: In das Segment Automotive fällt das Geschäft mit PKW-Innenausstattungen und im Segment Seating Systems werden Fahrer- und Passagiersitze für Offroad-Fahrzeuge, LKW, Busse und Bahnen hergestellt.

Der bereinigte operative Gewinn (EBIT) verbesserte sich deutlich von 6,8 Mio. € im Vorjahr auf 17,3 Mio. €. Die operative Gewinn-Marge (EBIT-Marge) lag mit 4,1% ebenfalls deutlich über dem Vorjahreswert.

Der operative Gewinn auf unbereinigter Ebene erreichte 14,8 Mio. € (nach 16,5 Mio. € im Vorjahr) und lag damit trotz der hohen positiven Wechselkurs-Effekte im 1. Quartal 2015 nur leicht unter dem Vorjahr.

Das erwartet Grammer für 2016

Grammer erwartet auch im weiteren Jahresverlauf anhaltend schwankungsstarke und herausfordernde Marktbedingungen, vor allem in den relevanten Nutzfahrzeug-Märkten.

Dennoch ist das Unternehmen  zuversichtlich, diesen Herausforderungen auch in den kommenden Monaten durch die globale Aufstellung des Konzerns und weiter verbesserter Prozess-Abläufe erfolgreich begegnen zu können.

Insgesamt rechnet Grammer für das laufende Geschäftsjahr aus den Kerngeschäften des Konzerns und unter Einbeziehung der erst kürzlich übernommenen Reum Gruppe mit einer Umsatz-Steigerung auf über 1,6 Mrd. €.

Darüber hinaus rechnet das Unternehmen mit einem deutlich positiven operativen Gewinn (EBIT) und einer leicht positiven Entwicklung der operativen Gewinn-Marge über dem Niveau des Vorjahres.

Zwar ist die Grammer-Aktie auf dem aktuellen Kursniveau kein Superschnäppchen mehr, doch vieles spricht für weiter steigende Kurse – wenn auch nicht mehr ganz so rasant wie in den vergangenen 7 Monaten.

9. Mai 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.

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