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Grexit-Angst lähmt Dax-Geschehen

Am Freitag noch zuversichtlich, trauen die Anleger ihrer eigenen Courage nun doch nicht so ganz über den Weg. Nach dem kräftigen Anstieg vor dem Wochenende ging es am Montag leicht abwärts.

Vorausgegangen war dem Tagesminus von 0,3 Prozent ein turbulenter Handelstag mit häufigen Richtungswechseln. Unterm Strich blieben 11.673 Zähler stehen.

Neben Gewinnmitnahmen hing vor allem das Damoklesschwert Griechenland über dem Parkett und belastete die Stimmung.


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Grexit-Angst lähmt Dax-Geschehen

Vor dem anstehenden Treffen der Euro-Finanzminister hielten sich die Anleger zurück. Seit Monaten ringt die Athener Regierung mit den Geldgebern um Reformmaßnahmen, die für beide Seiten akzeptabel sind. Ein Ergebnis scheint nach wie vor nicht in Sicht.

Stattdessen werden Minimallösungen gesucht, um kurze Zeitspannen zu überbrücken und die eigentlichen Probleme weiter hinauszuschieben. Die Stimmen mehren sich, die einen Grexit, also ein Ausscheiden Griechenlands aus der Währungsunion, nun für wahrscheinlich halten.

Doch obwohl das Thema an den Märkten für Bauchschmerzen und Gewinnmitnahmen sorgt, sind viele Analysten weiterhin zuversichtlich, was die grundsätzliche Stärke des Aktienmarktes betrifft. Mangels Alternativen rechnen die meisten nicht mit substanziellen Rückschlägen, sondern eher mit kleineren Kurskorrekturen.

K+S vor Quartalsbilanz stark

Darüber hinaus stehen auch in dieser Woche wieder zahlreiche Quartalsberichte auf der Agenda. Einen Vertrauensvorschuss erhielt K+S, dessen Aktien am Montag 1,9 Prozent fester aus dem Handel gingen. Der Düngemittelhersteller wird am Dienstag einen Blick in die Bücher gewähren.

Spitzenreiter war allerdings die Lufthansa nach einem positiven Analystenkommentar mit einem Plus von 3,4 Prozent. Auch Finanzwerte präsentierten sich stark: Aktien der Deutschen Bank und der Commerzbank verteuerten sich um 0,7 beziehungsweise 0,5 Prozent und zählten damit ebenfalls zu den Top-Werten im Dax.

Auf den Verkaufszetteln landeten stattdessen wieder einmal die Automobilwerte. Die rote Laterne ging an Volkswagen mit einem Abschlag von 2 Prozent. Auch Zulieferer Continental gehörte mit einem Tagesverlust von 1,3 Prozent zu den schwächsten Dax-Werten.

BMW rutschte nur leicht ins Minus, die Aktie gab um 0,2 Prozent nach. Papiere von Daimler gingen nahezu unverändert aus dem Handel.

12. Mai 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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