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Griechenland: Brisante Lage in Athen – auch mit dem neuen Sparpaket

Jetzt schafft es Griechenland auch einmal wieder in die Schlagzeilen. Der Grund ist Ihnen wohlbekannt: Das griechische Parlament hat ein neues Sparpaket verabschiedet.

Wieder einmal müssen die Griechen den Gürtel enger schnallen. Wieder einmal gab es dagegen Proteste auf den Straßen.

Wieder einmal wird auch dieses Sparpaket dem Land nur etwas mehr Luft verschaffen – aber keinen wirklichen Durchbruch bringen.

Immerhin geht es jetzt wieder um Milliarden-Summen. Die sollen durch Renten-Kürzungen zusammenkommen und auch durch höhere Steuer-Einnahmen.

Neue Regelungen erst ab 2020

Aber spannend ist auch, dass einige der Regelungen erst ab 2020 gelten. Da bin ich wirklich gespannt, ob das dann auch umgesetzt wird.

Eine Neuerung sieht vor, den Steuerfreibetrag eben ab 2020 deutlich von 8.600 auf nur noch 5.700 € zu senken.

Durch diese Maßnahme sollen die Steuer-Einnahmen immerhin massiv steigen – von 1% der Wirtschaftsleistung geht die griechische Regierung hier aus.


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Vor dem Parlament im Athen kam es einmal mehr zu Protesten. Die Griechen sind es eben leid immer weiter zu sparen.

Aber das ist eben der einzige Weg für das Land, weitere Hilfsgelder zu bekommen, auf die das angeschlagene Krisenland noch immer angewiesen ist.

Kommt Ihnen diese ganze Situation bekannt vor? – Natürlich, denn Griechenland kämpft schon seit Jahren gegen die immer weiter steigenden Schulden!

Dennoch hat der Schuldenstand jetzt 180% der Wirtschaftsleistung erreicht.

Das kann nicht ewig gutgehen – außer die Kapitalgeber der EU, der EZB und des IWF sind eben bereit immer weiter frisches Geld nachzuschießen.

Schon im Juli 2015 schrieb ich an dieser Stelle über das griechische Sparpaket:

„Im Grunde sind die Anforderungen gar nicht zu schaffen für das am Boden liegende Land. Ein ganz entscheidender Faktor für die Bereitstellung der neuen Hilfen ist die Ausweitung der Privatisierung.

Grundsätzlich soll hier staatliche Institutionen in einem Treuhandfonds geparkt werden, umso eine Privatisierung schnell vorantreiben zu können.

Ziele viel zu hoch: Privatisierungen können gar nicht gelingen

Der angestrebte Wert von 50 Mrd. € erscheint nicht nur mir viel zu hoch.

Vor Veröffentlichung dieses Sparziels hatte sich der Internationale Währungsfonds sich (IWF) schon kritisch zum Thema geäußert.

Nach Einschätzung der Währungs-Experten ist es realistisch, eine Privatisierung ein Rahmen von 500 Mio.  € pro Jahr zu erwarten.

Seit 2011 hat die mit der Privatisierung beauftragte Agentur bislang erst rund 3 Mrd. € für das Land eingenommen.

Wenn diese Rate nun aufgrund der Warnung des IWF weiter zurückgeht, würde es ungefähr 100 Jahre dauern bis der Zielwert von 50 Mrd. € erreicht wäre.“

Soweit meine Einschätzung aus dem Sommer 2015. Mittlerweile hat es einige weitere Erfolge gegeben – die aber doch bescheiden ausgefallen sind.

So kaufte im Januar 2017 die staatliche italienische Bahn die griechische Staatsbahn Trainose. Wegen des schlechten Zustands des Schienen-Netzes brachte dieser Deal aber nur 45 Mio. €.

Fazit

Sie sehen: Griechenland kommt nicht auf die Beine – und da wird auch das neue Hilfspaket nicht wirklich etwas ändern. Das ist die Realität im Frühjahr 2017.

19. Mai 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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