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Griechenland-Crash = Gewinn-Chance

Vorab ein wichtiger Hinweis: Der Titel „Griechenland-Crash = Gewinn-Chance“ bezieht sich ausschließlich auf die börsliche Sicht. Dass es für den griechischen Mann und die griechische Frau auf der Straße ganz und gar keine Gewinn-Chance ist, sondern in einem Drama und eine finanzielle Katastrophe münden kann, ist leider auch wahr.

Dies ist aber ein Kommentar aus börslicher Sicht. Und da spreche ich den im deutschsprachigen Raum wohnenden Anleger an, der „ein paar Mark“ an der Börse angelegt hat.

Zum Thema aus börslicher Sicht:

Ich erwarte derzeit keinen durch die Griechenland-Krise ausgelösten Crash und auch keinen anderen. Im Gegenteil: Ich sehe den DAX 30 Index schneller bei 15.000 als unter 10.000 Punkte.

Und doch: Ich kann einen Crash nicht ausschließen. Das hat nichts mit Griechenland zu tun, sondern einen Crash nie auszuschließen ist untrennbarer Bestandteil meiner Strategie.

Sicheres Depot in unsicheren Zeiten

Deshalb empfehle ich in meinem Börsenbrief „Der Optionen-Profi“, immer Put-Optionen zur Absicherung im Depot zu halten. Das führt zu einem sicheren Depot in unsicheren Zeiten.

Rhetorische Frage: Wann hatten wir in den letzten Jahre mal keine unsicheren Zeiten?

Diese einfache Strategie führt auch dazu, dass ich in Börsencrashs, egal aus welchem Anlass sie entstehen, immer eine große Gewinn-Chance sehe.

So einfach sorgt die 3 : 1-Strategie für Ihre „sicheren“ Gewinne

Die sichere Aufstellung Ihres Depots ist die Basis für dauerhaft erfolgreiche Börsengeschäfte. Deshalb empfehle ich im Optionen-Profi immer, nicht einseitig nur in Call-Optionen oder nur in Put-Optionen zu investieren. Denn es gibt zwar die sichere Depotausrichtung, aber keine Sicherheit an der Börse.

In der augenblicklichen Börsensituation mit der Griechenland-Krise an der Spitze der Schlagzeilen, halte ich ein Verhältnis von 3 : 1 in Call-Optionen und Put-Optionen für angemessen. Denn die von den Notenbanken betriebene Politik des billigen Geldes sorgt trotz allem für stabile und steigende Aktienindizes.

Dieses Verhältnis von 3 : 1 kann sich ändern, es hat sich im Optionen-Profi auch schon geändert. So lag es bis Ende 2013 bei 4 : 1 Call-Optionen zu Put-Optionen. Ich werde Ihnen aber nie empfehlen , nur in Call-Optionen oder nur Put-Optionen zu investieren, komme was da wolle.

Das Verhältnis von 3 : 1 heißt in meiner Strategie konkret: Für je 3.000 € oder US-$, die Sie in Call-Optionen investieren, müssen (ein weniger nachdrückliches Wort dafür gibt es nicht) Sie 1.000 € oder US-$ in Put-Optionen investieren. Damit sichern Sie Ihr Depot ab und führen es in den Gewinn, wenn es zu einem Crash kommen sollte.

Wichtiger Hinweis: Es geht nicht um das Verhältnis 3 : 1 der Stückzahlen Call-Optionen zu Put-Optionen, sondern um die investierten Summen. 3.000 € in Call-Optionen können z.B. 3, 5 oder 10 Kontrakte sein. 1.000 € in Put-Optionen können dieselbe Anzahl Kontrakte oder eine beliebige andere Anzahl sein. Es geht um die investierten Summen, nicht um die Anzahl gekaufter Kontrakte.


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Strategie hat sich in der Praxis bestens bewährt

Diese Strategie hat das Muster-Depot des Optionen- Profi seit Start durch jede Börsensituation geführt und auch den „Härtetest“ bestens bestanden. Im Crashjahr 2008 verbuchte das Muster-Depot dank dieser Strategie einen Gewinn von +30,37%, obwohl der DAX 40,62% verlor.

Crash ist Gewinn-Chance

DAX-Index_Crash_2008_2009

„Chart wurde erstellt mit tradesignal“

Im Crashjahr 2008 haben die Call-Optionen viel verloren. Aber: Mehr als Totalverlust ist nicht möglich. In Höhe der waagerechten Linie hatte der DAX rund 25% Verlust. Bis dahin hatten die Call-Optionen den größten Teil ihrer Verluste verbucht.

Die Put-Optionen im Depot hatten schon deutlich zugelegt. Als es dann weiter abwärts ging, verloren die Call-Optionen nicht mehr viel. Die Put-Optionen explodierten im Kurs und fuhren enorme Gewinne ein. Die Gewinne mit den Put-Optionen übertrafen die Verluste mit den Call-Optionen bei Weitem.

Steigende Märkte: Call-Optionen führen das Depot in den Gewinn

Dass die Strategie bei steigenden Märkten funktioniert, ist klar. So hat das Basis-Depot des Optionen-Profi seit Start im Jahr 2006 bis Mitte 2015 weit mehr als +600% zugelegt. (Die von der externen und unabhängigen Vermögensverwaltung geprüfte exakte Performance per 30.06.2015 liegt noch nicht vor.) So lässt sich für diese Strategie sagen: „Sichere“ Gewinne sind bei steigenden und fallenden Märkten „garantiert“.

Kommen wir zur Gewinnberechnung, wenn die Märkte fallen und Put-Optionen ihre Kraft ausspielen.

Beispiel: Depot, mit dem empfohlenen Verhältnis von 3 : 1 Call-Optionen zu Put-Optionen

Die investierten Summen sind – so wie oben beschrieben – 3.000 € in Call-Optionen und 1.000 € in Put-Optionen beziehungsweise jeweils ein Mehrfaches davon.

Der maximale Verlust der in Call-Optionen investierten Gelder sind 3.000 € (in diesem Beispiel), also der Totalverlust. Das ist der Extremfall, der aber so nicht eintreten muss. Denn auch Call-Optionen können im Crash einen Restwert von 10% bis 50% haben und sich nach einem Crash sogar wieder deutlich erholen. In dieser Darstellung gehe ich aber vom Extremfall aus: Die Call-Optionen verbuchen Totalverlust.

Auf der anderen Seite haben die Put-Optionen nahezu unbegrenzt hohe Gewinn-Chancen. „Nahezu“ unbegrenzt, weil der Kurs eines Basiswerts (Aktie, Index) nicht tiefer als auf null fallen kann.

Je tiefer der Kurs eines Basiswertes fällt, umso weniger verlieren ab einem bestimmten Zeitpunkt die gekauften Call-Optionen, denn mehr als Totalverlust geht nicht. Parallel dazu gewinnen die Put-Optionen immer dynamischer. So war es im Jahr 2008, wie Sie im obigen Chart sehen können. Und so ist es zwangsläufig in jedem möglichen kommenden Crash.

Zahlenbeispiel:

Wenn Sie für 3.000 € Call-Optionen kaufen, können Sie nicht mehr als diese 3.000 € verlieren. Schlimm genug, aber im Crashfall ist der Verlust der Call-Optionen damit auch begrenzt. Die in diesem Beispiel für 1.000 € gekauften Put-Optionen können aber +200%, +700%,+1.000% und (fast) unendlich gewinnen.

Es werden für 3.000 € Call- und für 1.000 € Put-Optionen gekauft –

Gesamtinvestition = 4.000 €

-3.000 € Verlust (Totalverlust gekaufter Call-Optionen)

+5.000 € Gewinn (angenommener Gewinn gekaufter Put-Optionen)

===============================================

+2.000 Gewinn auf die Gesamtinvestition von 4.000 €, das sind +50% Gewinn

Eine Option (Call oder Put) kann während ihrer Laufzeit nie wertlos verfallen.

Ich habe für die Call-Optionen einen Totalverlust angenommen. Erholen sich die Börsen deutlich, können sich auch die Call-Optionen erholen. Sie können wieder ihren Kaufpreis erreichen oder sogar in den Gewinn laufen. Entsprechend besser sieht gegebenenfalls das Ergebnis aus.

3 : 1-Strategie extrem erfolgreich! „Sichere“ Gewinne garantiert

Ich empfehle, dass Sie in Call-Optionen investieren. In Put-Optionen müssen Sie gegebenenfalls entsprechend der 3 : 1-Strategie ebenfalls investieren. Wenn Sie dauerhaft an der Börse erfolgreich handeln wollen (wer will das nicht?), sind durch diese einfache Strategie „sichere Gewinne garantiert“.

Zum guten Schluss: Heute vor 235 Jahren, also am 01.07.1780, kam der preußische General Carl Philipp Gottlieb von Clausewitz zur Welt. Seine Maxime:

„Ohne Mut und Entschlossenheit kann man in großen Dingen nie etwas tun, denn Gefahren gibt es überall.“

Das lässt sich gerade angesichts der (auch börslichen) Krise rund um Griechenland gut auf das Börsenleben übertragen. Gefahren (Risiken) gehören an der Börse dazu. Nur mit (Mut und) Entschlossenheit wird man zum erfolgreichen Börsianer. Genau diese Eigenschaft wünsche ich Ihnen und Sonne, Sonne, Sonne …

© Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

1. Juli 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.

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