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Griechenland: Das Drama geht weiter mit neuem Sparprogramm

Von Zeit zu Zeit macht Griechenland wieder Schlagzeilen – und auch dieses Mal sind es keine positiven Schlagzeilen.

Erst gestern kam es in Athen und Thessaloniki einmal mehr zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei.

Hierbei mussten die Ordnungshüter sogar Tränengas einsetzen.

Die Auseinandersetzungen entzündenden sich ein weiteres Mal an einem neuen Sparprogramm.

Darüber hat das griechische Parlament am Wochenende verhandelt – und es am Ende auch verabschiedet. Demnach sollen die Renten gekürzt und die Steuer-Einnahmen ausgebaut werden.

Wie Sie sicherlich wissen, ist Griechenland verpflichtet, harte Sparauflagen der Geldgeber zu erfüllen. Passiert das nicht, stehen die weiteren Hilfszahlungen an Griechenland vor dem Aus.


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Diesen Vorgaben hat die griechische Regierung im vergangenen Jahr zugestimmt.

Allerdings gab es immer wieder Verzögerungen bei der Umsetzung der neuen Sparpakete. Doch einmal mehr drängt jetzt die Zeit, denn Griechenland geht wieder das Geld aus.

Höhere Steuern und niedrigere Renten sollen einmal mehr die Wende bringen

Daher war es auch so wichtig, dass dieses aktuelle Sparpaket die parlamentarische Hürde genommen hat.

Nun müssen noch die EU-Finanzminister entscheiden, ob diese neuen Reformen mit der Mischung aus Renten-Kürzungen und Steuer-Erhöhungen tatsächlich der Weisheit letzter Schluss sind.

Die Politiker in Griechenland sehen das neue Programm kritisch. So erklärte Kyriakos Mitsitakis, Chef der oppositionellen Nea Demokratia, dass „die Maßnahmen der Grabstein für die Wachstums-Aussichten Griechenlands sein werden.“

Immerhin hat die Regierung Tsipras eine Mehrheit von 153 Stimmen bei den 300 Abgeordneten bekommen.

Aber eines muss Ihnen klar sein: Auch mit dem neuen Hilfsprogramm und den halbherzigen Reformen in Griechenland wird die Krise dort nicht gelöst werden.

Schon werden Forderungen des IWF laut, die Anforderungen an Griechenland zu senken. Im Detail geht es um die Vorgaben zum Wachstum der Staatseinnahmen.

Die sollen ohne den Schuldendienst nicht mehr um 3,5% pro Jahr sondern nur noch um maximal 1,5% pro Jahr wachsen. Dann würde Griechenland einen Primär-Überschuss aufweisen.

Doch für mich sind das nicht mehr als Rechentricks, denn bei dieser Berechnung werden die Zinszahlungen als größter Kostenfaktor einfach herausgerechnet.

Nur so ist es überhaupt möglich, für Griechenland einen Haushalts-Überschuss zu erwarten.

Die realwirtschaftlichen Bedingungen geben das nun wirklich nicht mehr her – hier steht das Land einmal mehr mit dem Rücken zur Wand.

9. Mai 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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