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Griechenland: Ignorieren Sie die aufgeregten Meldungen zum DAX

„Griechen-Drama stürzt Märkte in Turbulenzen“, so lautete eine Schlagzeile die ich heute Vormittag gelesen habe. Andere Kommentare zur Auswirkungen der Entwicklung in Griechenland auf die Börsen sahen nicht viel anders aus. Den Vogel abgeschossen hat die Online-Ausgabe von BILD mit: „Rumms! Crash an der Frankfurter Börse!“

Und sicher: Der DAX 30 Index hat heute zur Eröffnung um rund 500 Punkte nachgegeben. Das sind vom Schlusskurs vom vergangenen Freitag aus gerechnet gut 4%. Den Titel der BILD kommentiere ich aber mit: völliger Schwachsinn. Da weiß einer nicht, wovon er schreibt.

DAX 30 Index weiter stark

Wenn Sie sich den DAX 30 Index in einer nur wenig längeren Zeitspanne ansehen, sieht es gleich ganz anders, weit weniger dramatisch, aus.

Der DAX 30 Index hat heute mit Notierungen um 11.000 Punkte eröffnet. Vom 15.06.2015 bis 19.06.2015 notierte der DAX 30 Index jeden Tag knapp unter 11.000 Punkte. So wie heute zur Eröffnung der Märkte.

Die Belastung durch Griechenland wirft des DAX 30 Index also zurück auf die Notierungen von vor weniger als 10 Handelstagen. Er gibt also lediglich die Kursgewinne der letzten Handelstage wieder ab.


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DAX 30 Index mit 13% Jahresgewinn

Wenn Sie noch etwas weiter zurückschauen, rückt das die heutige Bewegung des DAX 30 Index in ein noch besseres Licht. Der DAX 30 Index ist mit 9.735 Punkten ins aktuelle Jahr gestartet. Notierungen um 11.000 Punkte bedeuten ein Plus von rund 13%.

Kurs des Euro zum US-$ auch nur mäßig belastet

Auch der Wechselkurs des Euro zum US-$ fällt zurück. Mit rund 1,108 US-$ je Euro notiert er im Bereich von Anfang Juni. Auch da zeigt sich also keine außergewöhnliche Belastung.

Griechenland-Pleite eingepreist

Vom gestiegenen Crash-Risiko habe ich an derer Stelle gelesen. Dramatische Schlagzeilen erhöhen den Aufmerksamkeitsgrad, meine ich, sie sagen aber nichts über die Wertigkeit aus. So auch hier.

Börsianer lieben Klarheit

In den aktuellen Kursen ist eine Insolvenz von Griechenland ebenso eingepreist wie der Grexit. Und doch halten sich die Märkte sehr stabil. Es ist auch gut möglich, dass Sie in diesen Tagen (aus börslicher Sicht) den maximalen Effekt der Griechenland-Krise gesehen haben und sich die Aufwärtsbewegungen der Märkte in Kürze wieder fortsetzen. Denn eines haben wir auch bald:

Klarheit, wie es in Griechenland weitergeht. Und den Börsen sind klare Fakten weit lieber als Unklarheit. Und klare Fakten haben wir bald auf dem Tisch.

Ich empfehle Ihnen Gelassenheit angesichts der aktuellen Aufgeregtheit und – immer auch Put-Optionen zur Absicherung im Depot.

Zum guten Schluss: Heute vor 115 Jahren, also genau am 29.06.1900, kam der französische Erzähler Antoine de Saint-Exupéry zur Welt. Weltberühmt machte ihn die Erzählung „Der kleine Prinz“. Er schrieb:

Das Leben ist weder einfach noch verzwickt, weder klar noch dunkel, weder widerspruchsvoll noch zusammenhängend. Das Leben ist. Die Sprache allein ordnet oder verwirrt es, erhellt oder verdunkelt es, zerstreut oder vereinigt es.“

Mit dem Bemühen, die Börse zu ordnen, sie nicht zu verwirren, sie zu erhellen, nicht zu verdunkeln, sie nicht zu zerstreuen, sondern sie zu einem funktionierendem Ganzen zu vereinen, schreibe ich diesen täglichen Kommentar. Ich hoffe, mein Bemühen gelingt und damit sende ich Ihnen beste Grüße

© Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

29. Juni 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.

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