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Griechenland könnte ohne ausländische Hilfen seine Schulden abbauen

Jetzt nehmen die neuen griechischen Hilfen auch die parlamentarischen Hürden in Berlin. Damit ist der Weg frei für die viermonatige Verlängerung des aktuell laufenden Hilfsprogramms für Griechenland.

Das große internationale Theater um diese viermonatige Verlängerung ist sehr erstaunlich. Seit Mitte 2011 läuft die Rettung für Griechenland. Garantien von mindestens 240 Milliarden Euro sind für dieses Land schon ausgesprochen worden.

Doch zum aktuellen Zeitpunkt und mit der neuen Regierung in Athen bleibt nichts anderes übrig, als das laufende Leistungsprogramm so gerade noch zu retten und zusätzlich eine weitere Verlängerung um vier Monate auszuhandeln. Dann beginnt der Streit um die möglichen Kürzungen von Sparprogrammen in Griechenland neu. Wenn die Ruhe überhaupt so lange hält.


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Danach sieht es meiner Meinung nach nämlich gar nicht aus. Griechenlands Finanzminister Varoufakis gießt fleißig neues Öl ins Feuer. In einem ganz aktuellen Interview brachte er erst gestern wieder einen möglichen griechischen Schuldenschnitt ins Gespräch.

Das sorgte schon im Vorfeld der Abstimmung im Bundestag für massive Widerstände im politischen Berlin. Der CDU-Fraktionschef Volker Kauder zeigte sich verstört und erklärte: „Da ist ein Ton eingezogen durch die neue griechische Regierung, der bisher in Europa nicht üblich war.“

Und Finanzminister Wolfgang Schäuble ist alles andere als erfreut über die Querschüsse aus Athen. Nach Schäubles Ansicht strapaziert die neue griechische Regierung die Solidarität der europäischen Partner.

Daran sehen Sie einmal mehr, wie brüchig das Gesamtgefüge innerhalb der Eurozone geworden ist. Im Kern geht es eigentlich immer noch das wirtschaftlich nicht wirklich bedeutende Griechenland. Doch die Sprengkraft dieses kleinen Landes ist schon enorm. Insbesondere mit der nun fast nicht mehr kalkulierbaren Regierung an der Spitze.

35 Milliarden Euro: Das ist das Volumen der jährlichen Steuerhinterziehungen in Griechenland

Das zeigt ihn ganz klar das Gefahrenpotenzial, was aktuell immer noch von der Griechenland Krise ausgeht. Eigentlich hätte Griechenland den Schlüssel zur Lösung des Schuldenproblems in der Hand. Ja sie lesen richtig, die Griechen sind an sich nicht auf Hilfen aus dem Ausland angewiesen. Der Knackpunkt ist das Steuersystem.

Stellen Sie sich vor: Die Schätzungen der jährlichen Steuerhinterziehungen in Griechenland belaufen sich im Schnitt auf 35 Milliarden Euro. Würde dieses Geld gezielt vom Staat eingetrieben werden, könnte Griechenland in zehn Jahren schuldenfrei sein.

Dazu müsste kein Euro aus dem Ausland in das Krisenland fließen. Ob die jetzt angekündigten Reformen immerhin einen Teil der ausstehenden Steuereinnahmen bringen, müssen wir abwarten.

Aber an dieser Zahl erkennen sie auch, dass viele Probleme in Griechenland tatsächlich hausgemacht sind und nun die europäische Solidargemeinschaft dafür gerade stehen muss. Das kann auf Dauer nicht gut gehen.

27. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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