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Griechenland: So hat die Krise den Alltag im Griff

Um zu sehen, wie es schon bald auch bei uns aussehen wird, wenn die Krise voll durchschlägt, ist es für Sie interessant, sich die Entwicklung in heutigen Krisenländern zu betrachten.

Ganz oben steht hier abermals Griechenland und wie von den Bewohnern aus Beschreibungen im Internet zu erfahren ist, haben sich die Lebensverhältnisse dort weiter rasant verschlechtert.

So sind jetzt dort die Verkäufe in den Supermärkten deutlich zurückgegangen.

Während früher Großeinkäufe normal waren, leben viele Griechen jetzt buchstäblich von der Hand in den Mund – es werden nur noch wenige Artikel im Supermarkt gekauft, gerade so viel wie die stark reduzierte Haushaltskasse zulässt – wer Großeinkäufe vornimmt, gilt bei vielen dort schon als reich.


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Vor allem der Gesundheitssektor wurde massiv beschädigt: Krankenhäuser erwarten heute oftmals, dass der Patient Verbandsmaterial oder Medikamente auf eigene Rechnung kauft und mitbringt – sogar der Rettungsdienst arbeitet nur noch auf unterster Stufe.

Bei einem Unfall kann es mehr als eine Stunde dauern, bis die Opfer ärztlich versorgt werden.

Auch in den Straßen soll sich der Müll zunehmend stapeln – die Müllabfuhr hat kaum noch Geld, um Treibstoff für die Müllfahrzeuge zu kaufen oder um Reparaturen an den Fahrzeugen auszuführen. Auch Überweisungen der Banken sollen nur noch zögerlich oder gar nicht mehr ausgeführt werden.

Zwei Jahre Krise haben Griechenland fast zerstört

Was Sie hier sehen ist das langsame Sterben einer Gesellschaft. Wenn das Geld als Tauschmittel fehlt – weil alles in den Schuldendienst fließt – dann verkommt die modernste Gesellschaft schnell zu einem Dritte Welt Land.

Vor allem interessant ist, wie schnell dieser Absturz vonstattenging: Griechenland ist offiziell erst seit Mitte 2010 in der Krise – es dauerte also nicht einmal 2 Jahre bis das Land am Boden lag.

Obwohl die Inflationsrate noch positiv ist, zeigt Griechenland jetzt deflationäre Tendenzen: Vor allem die drastische Kürzung der Löhne, führt zu einem Einbruch der Massenkaufkraft, was unmittelbar eine deflationäre Abwärtsspirale auslösen wird.

Daran sehen Sie auch, dass eine Deflation – also eine rückläufige umlaufende Geldmenge – deutlich schlimmer ist als eine Inflation. Die Inflation ist harmloser, da darin die Wirtschaft angeheizt wird, niemand wird arbeitslos, sondern im Gegenteil werden immer mehr Sachgüter nachgefragt, um der Geldentwertung zu entgehen.

Ganz anders in der Deflation: Da fehlt es zunehmend den Menschen an Geld um Käufe zu tätigen. Dies zieht dann – über Unternehmensbankrotte und eine steigende Arbeitslosigkeit – eine ganze Lawine an Abstürzen nach sich und am Ende blutet die Wirtschaft durch Geldmangel regelrecht aus.

Daraus sollten auch Sie Konsequenzen ziehen und sich nicht auf die eher harmlose, allerdings heute überall propagierte Inflation einstellen, sondern vor allem die Deflation in Ihre Rechnung mit einbeziehen.

31. Januar 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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