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Griechenland und die EU: Verschwiegene Fakten

Nicht nur die FIFA steht am Pranger, beherrscht die Schlagzeilen, sondern auch EU-Dauerkrisen-Kandidat Griechenland. Wieder einmal.

An dieser Stelle wollen wir uns jedoch nicht damit beschäftigen, wie schlecht es dem Land tatsächlich geht, ob es pleite ist oder wie eine Rettung vor dem Staatsbankrott aussehen könnte.

Das lesen Sie täglich in der Mainstream-Presse. Wir möchten uns vielmehr mit den „verschwiegenen“ Fakten beschäftigen.

EU-Krise: Dauerbrenner Griechenland

Nämlich damit, dass Ihnen hinsichtlich der Hellenen nicht die ganze Wahrheit gesagt wird. Gewiss, die Griechen gehören mit den USA und Japan zu den globalen Pleitekandidaten.

Mit ihren Staatsschulden von 174 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) stehen sie an letzter Stelle in der EU.

Oder anders ausgedrückt: An erster Stelle der EU-Staatsschuldentabelle. So wird es auch in der Öffentlichkeit gepredigt.


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Die EU-Staatsschulden-Tabelle

Damit Sie sich einen Überblick verschaffen können, haben wir Ihnen nachfolgend achtzehn EU-Länder und ihre Staatsschulden gemessen in Prozent am BIP aufgeführt:

  1. Griechenland:                   174 %
  2. Italien:                             133,1 %
  3. Portugal:                          125,3 %
  4. Irland:                              121,0 %
  5. Belgien:                          101,2 %
  6. Spanien:                            99,1 %
  7. Großbritannien:                95,3 %
  8. Frankreich:                        94,8 %
  9. Ungarn:                            80,0 %
  10. Deutschland:                    78,1 %
  11. Niederlande:                     75,6 %
  12. Österreich:                       74,8 %
  13. Finnland:                           59,8 %
  14. Slowakische Republik:     57,5 %
  15. Tschechische Republik:   48,9 %
  16. Dänemark:                        47,8 %
  17. Schweden:                         42,2 %
  18. Norwegen:                         34,1 %

EU-Staatsschulden: Nichts Neues unter der Sonne – oder doch?

Nichts Neues unter der Sonne also. Das werden Sie denken, wenn Sie Spitzenreiter Griechenland und dann die stark verschuldeten anderen Krisenländer Italien, Portugal, Irland und Spanien sehen.

Dass die Skandinavier (Norwegen, Schweden, Finnland) und auch die Dänen eine geringe Staatsverschuldung aufweisen, mag auch nicht verwundern.

Belgien auf dem 5. Schuldenplatz mag Sie vielleicht überraschen. Auch dass Deutschland „nur“ Zehnter ist und 2,3-mal so hoch verschuldet ist wie beispielsweise Norwegen.

Globale Verlierer und Gewinner bei den Staatsschulden

Übrigens das am höchsten verschuldete Land ist Japan mit 242,3 % des BIP. Damit ist seine Verschuldung mehr als doppelt so hoch wie seine Wirtschaftsleistung.

Ein wahres Desaster. Das Land mit der geringsten Staatsverschuldung ist Saudi Arabien mit 2,8 %. Und auch der „neue/alte“ vom Westen aufgebaute Gegner Russland kann glänzen: Putins Staatsverschuldung beträgt mickrige 14,6 %.

Davon können nicht nur die Deutschen, sondern auch die Amerikaner träumen.Die USA liegt mit 107,3 % Staatsschulden über siebenmal so hoch wie die Russen. Punktsieg für Putin also. Wenn man so will.

Grexit-Problematik: Die verzerrte Griechenland-Wahrheit

Doch die Schuldenmedaille hat bekanntlich zwei Seiten. Während die eine öffentlich ausgeschlachtet wird, hört man von der anderen kaum etwas.

Doch gerade diese ist es, die genauso wichtig ist wie die Staatsverschuldung.

8. Juni 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.

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