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Großinvestoren sitzen auf riesigen Geldbergen und warten

Gestern habe ich Ihnen an dieser Stelle über das Dilemma berichtet, in dem sich Star-Investor Warren Buffett derzeit befindet:

Ein kurzer Rückblick

Er sitzt auf einer Cashreserve von rund 100 Mrd. US-Dollar und weiß derzeit noch nicht so recht, was er mit dem Geld machen soll.

Buffett wartet schon längere Zeit auf eine größere Korrektur am Aktienmarkt, damit er endlich wieder günstig einkaufen kann.

Darüber hinaus habe ich Ihnen gestern berichtet, dass Buffett zwar der berühmteste Investor ist, der auf extrem hohen Cashreserven sitzt, jedoch nicht der einzige.

Daran anknüpfend schreibe ich heute über die prall gefüllten Kassen anderer internationaler Großinvestoren.

613 Mrd. US-Dollar für Firmenkäufe

Nie zuvor hatten Finanz-Investoren so viel Geld in der Kasse wie aktuell. Nicht einmal vor der Finanzkrise 2008 waren die Kassen der Firmenjäger so prall gefüllt wie heute.

Insgesamt stehen den überwiegend angelsächsischen Finanz-Investoren und ihren Beteiligungsfonds derzeit sage und schreibe 613 Mrd. US-Dollar zur Verfügung.

Das berichtet aktuell die Wirtschafts-Zeitung „Handelsblatt“.


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Die in großen Massen vorhandene Liquidität der Finanz-Investoren treibt zugleich auch die Preise für Übernahmen und Beteiligungen an Unternehmen in die Höhe.

Selbst in den Boomjahren 2006 und 2007 wurde nicht das Preisniveau erreicht, das aktuell herrscht.

Allerdings muss dazu gesagt werden, dass das billige Geld (als Folge der Nullzins-Politik der Notenbanken) die Preise treibt.

So wurde zuletzt regelmäßig der zehnfache operative Jahresgewinn bei Übernahmen bezahlt.

Teilweise lag der Faktor sogar bei 20. In früheren Zeiten lag der Faktor deutlich unter dem derzeitigen Niveau.

Das Problem dabei: Die Preise werden sich nicht rechnen, wenn die Zinsen wieder steigen und die Konjunktur sich einmal abkühlen sollte.

Allerdings: Wer in den vergangenen Jahren aus heutiger Sicht hohe Preise für Übernahmen zahlte, konnte häufig dennoch üppige Gewinne beim Weiterverkauf erzielen, da die Preise weiter gestiegen sind.

Bleiben die Zinsen niedrig, rechnen sich auch relativ teure Übernahmen. Auf den Sparkonten ist das Geld dagegen totes Kapital.

Buffett spielt dieses Spiel nicht mit

Wie gestern schon angedeutet, spielt Investoren-Legende Warren Buffett dieses Spiel nicht mit.

Die Investoren-Legende zahlt keine überteuerten Preise für Übernahmen, in der Hoffnung, dass die Preise weiter steigen.

Er wartet stattdessen geduldig auf seine Chancen, die sich früher oder später zwangsläufig ergeben.

Buffett lässt viele vermeintlich gute Gelegenheiten ungenutzt, um dann, wenn er eine echte Chance sieht, umso beherzter zuzugreifen.

Mit dieser Strategie brachte es der Großinvestor in den vergangenen Jahrzehnten quasi von 0 auf ein Vermögen von heute über 76 Mrd. US-Dollar!

Er erzielte mit seiner Beteiligungs-Gesellschaft Berkshire Hathaway von 1965 bis heute eine jährliche Durchschnitts-Rendite von knapp 20%.

Das schaffte er, indem er nicht auf den schnellen Gewinn aus war und gierig wurde, sondern stattdessen auf einen möglichst nachhaltigen Erfolg an der Börse setzte.

Daher mein Rat an Sie: Wenn Sie an der Börse nachhaltigen Erfolg haben wollen, sollten Sie nicht auf den schnellen Reichtum schielen.

Denken Sie an den alten Börsenspruch: Der einfachste Weg arm zu werden, ist der, schnell reich werden zu wollen.

10. August 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.

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