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Gute Nachrichten für Sie: Fonds-Manager haben Angst!

Die Bank of America (BofA) veranstaltet regelmäßig eine Umfrage unter Investmentfonds-Managern. Bei der jüngsten Befragung im September unter 213 Fondsmanagern zeigte das Resultat:

Der Angstpegel der Fondsverwalter ist derzeit ungewöhnlich hoch. Das klingt besorgniserregend – tatsächlich jedoch ist das eine richtig gute Nachricht für Aktien-Investoren!

Ich werde Ihnen sagen, warum.

Davor haben Fondsmanager derzeit Angst

Die Sorgen der Fondsmanger sind mannigfaltig:

  • 1/5 der Befragten ängstigen sich vor einem Auseinanderfallen der EU. Daran dürfte v. a. das BrExit-Votum von Ende Juni schuld sein.
  • Etwas weniger, nämlich 18%, fürchten einen Zusammenbruch der Anleihe-Märkte. Ich hatte die kritische Lage beim Bund-Future hier zuletzt mehrfach für Sie thematisiert und analysiert.
  • Rang 3 der größten Ängste dieser Kategorie von Großinvestoren betrifft die US-Präsidentschaftswahl am 8. November: Ein Obama-Nachfolger mit Namen Trump wird als Bedrohung für die Finanzmärkte angesehen.

Emotionen waren noch nie ein guter Börsen-Ratgeber

Was tun Menschen, wenn Sie Angst vor der Börsen-Zukunft haben? Was würden Sie tun, wenn Sie annähmen, in ein paar Wochen bräche ein Crash über die Finanzmärkte herein?

Ich verrate es Ihnen:

  • Sie würden, weil Sie doch ein so vernünftiger Investor sind, auf jeden Fall keine Aktien kaufen.
  • Sehr wahrscheinlich würden Sie Ihr Portfolio abbauen – vermutlich sogar ganz aus Aktien aussteigen, um die Risiken eines Crashs zu vermeiden.
  • Wenn Sie zur etwas spekulativer veranlagten Anleger-Gruppe gehören, dann würden Sie vermutlich in Derivate zur Absicherung investieren: Optionen, Put-Optionsscheine, -Zertifikate oder Short-ETFs.

Doch nun denken Sie bitte einmal einen Schritt weiter: Da Sie nicht alleine wären mit Ihren Ängsten, würde zahlreiche andere Anleger ganz genauso reagieren wie Sie, nicht wahr?!

Die Folgen eines solchen Handelns können Sie einem weiteren Ergebnis der BofA-Umfrage entnehmen:


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Auch Fondsmanager sind letztlich nur Menschen

Da auch Investmentfonds-Manager letztlich nur Menschen mit Gefühlen sind, wie Sie und ich, reagieren sie genauso, wie von mir eben beschrieben:

Sie kaufen – per Saldo – keine Aktien. Ja: Sie reduzieren unter dem Strich ihre Aktien-Bestände aus Angst vor Markt-Turbulenzen.

Diese Angst lässt sich sogar in Zahlen fassen: Die Barquote der Investmentfonds ist im September gegenüber dem Vormonat um +0,2% gestiegen.

Die Cash-Reserven liegen aktuell bei 5,8% des von den Fonds verwalteten Vermögens.

Das ist der niedrigste Wert seit den Terror-Anschlägen vom September 2001 – und übrigens auch nach dem BrExit-Votum Ende Juni dieses Jahres!

Zur Verdeutlichung der Größenordnungen:

Die von der BofA befragten 213 Fondsmanager verwalten ein summiertes Vermögen von 654 Mrd. USD. Allein in Deutschland betreuten Fonds zur Jahresmitte Vermögenswerte von 1,8 Bio. €!

Nun wissen Sie, über welche Geldmittel wir in Hinsicht auf die Barquote reden. Und das ist wichtig, denn:

Warum die Ängste der Fondsmanager eine gute Nachricht sind

Wenn viele Marktteilnehmer sich derart ängstigen, wie derzeit die Fondsmanager, dann haben sich diese auf ein Schreckens-Szenario vorbereitet.

Vermutlich kommen jetzt noch Anleger hinzu, die von den Umfrage-Ergebnissen erfahren, sie völlig falsch deuten und ebenso ängstlich reagieren.

Doch ich frage Sie: Wenn sich alle Welt auf die eingangs genannten Schreckens-Szenarien vorbereitet – wer bleibt dann noch übrig, um den Crash auch tatsächlich umzusetzen?

Historisch niedrige Barquoten sind massive Kaufsignale!

Die Börsengeschichte lehrt uns: Derart historisch niedrige Barmittel-Quoten bei Investmentfonds sind der perfekte Kontra-Indikator.

In der Grafik sehen Sie, was im DAX geschah, als die Barmittel-Quote im September 2001 und im Juni 2016 historisch niedrig war:

dax-2001-und-2016_20-10-2016

DAX: Hohe Cash-Reserven bei Fonds sind ein Kaufsignal!

Der linke Chart der Grafik räumt nebenbei mit einem Ammenmärchen auf: Nicht der Terror-Anschlag von 2001 hat den Aktienmarkt unter Druck gesetzt; der DAX tendierte schon seit Mai 2001 schwach.

Nur 10 Tage nach dem Anschlag auf die Zwillings-Türme in New York markierte der DAX bei 3.539 Punkten ein Tief.

Da die breite Masse der Marktteilnehmer schon verkauft hatte, gab es ab da praktisch nur noch Käufer: 3 Monate später notierte der DAX +51% höher!

Nach dem BrExit-Votum Ende Juni tauchte der deutsche Leitindex 2 Tage kurz ab. Da die breite Masse der Marktteilnehmer schon verkauft hatte, gab es ab da nur noch Käufer:

Anschließend sprintete der DAX in 1 ½ Monaten um +17% nach oben.

Wir stehen kurz vor einer denkwürdigen Aufwärts-Bewegung

Lassen Sie sich also bitte nicht von den Sorgen der Fondsmanager anstecken: Wenn niemand mehr verkauft, werden die Großinvestoren kaufen MÜSSEN.

Wir stehen mithin NICHT vor einem Crash, sondern vielmehr kurz vor einer denkwürdigen – weil für viele überraschenden – Aufwärts-Bewegung an den Aktienmärkten!

20. Oktober 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Andreas Sommer. Über den Autor

Andreas Sommer ist ein absoluter Börsen-Profi. Der gelernte Bankkaufmann war 10 Jahre als Wertpapierberater bei einer großen deutschen Bank tätig.

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