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Hebel- und Faktorzertifikate: Mehr Rendite Anfang 2012 möglich

Der Kursrückgang am Jahresende war für Aktienindizes fundamental überraschend.

Die Ausgangslage hatte sich gegenüber den Daten aus dem Herbst nicht verändert.

Reine Panik dann verursachte Verkaufsdruck, der etwa beim Dax zu einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) in Höhe von deutlich unter 10 führte. Aus dieser Sicht hat der Dax deutliches Aufwärtspotenzial und wenig Risiko auf weitere Kursverluste. Daher Neue „Faktor“zertifikate der Commerzbank sind in diesem Fall eine Investition wert.


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Nur wenig riskieren

Die Besonderheit dieser „Faktor“-Zertifikate besteht darin, dass diese einen festen / konstanten Hebel gegenüber der Tagesentwicklung eines Basiswertes haben. Das bedeutet: steigt der Basiswert um 1%, wird das Faktor-Zertifikat, das auf steigende Kurse setzt, ebenfalls steigen – bei einem Faktor von 4 beispielsweise um 4%.

Die Faktor-Zertifikate haben dabei die Besonderheit, dass Sie auf fallende sowie auf steigende Kurse setzen können. „Faktor 4xLong“ etwa ist mit einem Hebel von „4“ verbunden. Die Faktoren bilden ganz genau einen „Index“, der den Basiswert abbildet, den Hebel darauf sowie eine sogenannte Zinskomponente.

Insgesamt müssen Sie daher mit einer vergleichsweise leichten Abweichung der Hebelwirkung zum Basiswert rechnen. Faktor-Zertifikate beziehen sich dabei – wichtig – immer auf die Wertentwicklung genau eines Tages. Unsere Empfehlung: wenn, riskieren Sie nur einen kleinen Einsatz.

Hebel bei Dax gerechtfertigt

Der richtige Basiswert sind jedoch deutsche Aktien wie der Dax respektive in diesem Fall „Dax-Futures“, also die Erwartung künftiger Kursentwicklungen. Die jüngsten Kursverluste führten zu weit, wie nicht nur das KGV zeigt. Denn: das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) im Dax liegt bei weit unter 1,5.

Auch wird die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland und damit die Gewinn-Konstanz besser sein als Pessimisten dies erwartet hatten. Schließlich versorgt die EZB die Unternehmen so gut es geht – bei der Kreditklemme der Banken – mit Geld. Finanzierungsschwierigkeiten oder hohe Kosten sind zunächst nicht zu befürchten.

Daher ist der Dax einer der Indexfavoriten für das erste und zweite Quartal:

  • Anders als etwa im EuroStoxx sind die Finanzwerte – die kritisch sind – im Dax nicht überproportional vertreten.
  • Die jüngsten Kursverluste sind zwar happig, aber: anders als erwartet ist der Dax zum Jahresende nicht mehr Richtung 5.000 Punkten gerutscht. Dies ist charttechnisch ein beruhigendes Signal.
  • Schließlich hatten vor allem Fonds sich von Dax-Aktien getrennt, um Verlierer aus dem Depot zu entfernen. Dieser Nachteil wird sich zum Jahresanfang wieder reduzieren, da die liquiden Mittel bereitstehen.

GeVestor meint: Wer die Faktor-Zertifikate – mit geringem Einsatz – ausprobieren möchte, der findet für die Commerzbank-Titel besonders mit dem Dax (Future) eine geeignete Basis. Die Rendite-Chance ist für dieses spezielle Hebelzertifikat größer, als würden Sie etwa auf das ebenfalls ausgeschriebene Silber oder Gold setzen.

2. Januar 2012

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Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.

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