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Heidelberger Druckmaschinen verspricht sich viel vom Digitaldruck

Die im Nebenwerteindex SDax gelistete Heidelberger Druckmaschinen AG will im Geschäftsfeld Digitaldruck weiter wachsen und dadurch wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Das Unternehmen steckt mitten in einer Neuausrichtung.

Wie sich Heidelberger Druckmaschinen zuletzt schlug und was das Unternehmen für die Zukunft plant, erfahren Sie jetzt.

Digitaldruck-Umsatzanteil soll sich verdoppeln

Der Umsatzanteil des Geschäftsfeldes Digitaldruck, der aktuell bei 5% des Gesamtumsatzes liegt, soll sich bis zum Jahr 2020 verdoppeln und damit auf 10% steigen. Dies sagte Unternehmenschef Gerold Linzbach in Wiesloch.

Er erhofft sich von dem Geschäft mit Digitaldruckmaschinen zudem eine stärkere Kundenbindung. Denn schließlich bräuchten die Käufer auch die passende Farbe für die digitalen Druckmaschinen. Und diese erhalten sie nur von der Heidelberger Druckmaschinen AG.

Anders ist es beim herkömmlichen Druck: Dort gibt es in der Regel viele weitere Farbanbieter. Da dies beim Digitaldruck nicht so ist, erwartet Heidelberger Druckmaschinen hier ein neues Geschäftsmodell mit viel Wachstumspotenzial – vor allem auch im Servicegeschäft.


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Im Jahr 2004 hatte sich das Unternehmen zunächst jedoch aus dem Digitalgeschäft zurückgezogen. „Damals war der Markt für so eine Maschine noch nicht reif“, sagte Unternehmenschef Linzbach. Seit 2011 ist Heidelberger Druckmaschinen in diesem Geschäft wieder aktiv.

Seit Ende 2013 gibt es auf diesem Feld eine Zusammenarbeit mit Fujifilm. Bislang seien mehr als 500 Digitaldruckmaschinen verkauft worden. Auf der Branchenmesse Drupa will Linzbach 2016 ein neues Modell präsentieren, mit dem größere Flächen bedruckt werden können.

Digitaldruck sei vor allem für Kunden mit kleinerer oder individualisierter Verpackungsauflage interessant, die ihr Design häufig ändern. Dazu zählen etwa die Pharma- und die Kosmetikbranche.

Die jüngsten Zahlen der Heidelberger Druckmaschinen AG

Das Geschäftsjahr der Heidelberger Druckmaschinen AG läuft vom 1. April bis zum 31. März. Daher sind die jüngsten Zahlen, die das Unternehmen im Februar berichtete, die 9-Monats-Zahlen für den Zeitraum vom 1. April bis zum 31. Dezember 2014.

Wie zuvor bereits prognostiziert waren die ersten 9 Monate des Geschäftsjahres 2014/2015 geprägt durch Einmaleffekte im Rahmen der strategischen Portfoliobereinigung des Unternehmens.

Trotz des umfangreichen Portfolioumbaus und den damit einhergehenden Übergangsphasen für einige Aktivitäten konnte die operative Profitabilität des Unternehmens vor Sondereinflüssen erhalten werden. So ist der operative Gewinn (EBIT) bereinigt um Sondereffekte von 19 Mio. Euro im Vorjahr auf 29 Mio. Euro gestiegen.

Der Umsatz sank jedoch in den ersten 9 Monaten des Geschäftsjahres von 1,685 auf 1,552 Mrd. Euro. Dies lag nach Unternehmensangaben vor allem daran, dass sich der konjunkturell bedingte Rückgang des Neumaschinengeschäfts in China bemerkbar machte. Alle anderen Regionen lagen dagegen umsatzmäßig im Rahmen der Erwartungen.

Vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2014/2015, welches am 31. März 2015 endete, will das Unternehmen im kommenden Monat Mai präsentieren.

Fazit: Hoffnungsschimmer Digitaldruck

Die Neuausrichtung des Unternehmens war für viele Beteiligte (auch für viele Aktionäre der Heidelberger Druckmaschinen AG) sehr schmerzlich. Doch das Schlimmste sollte überstanden sein. Das sieht auch Unternehmenschef Linzbach so: „Wir sind von der Intensivstation runter“.

Hoffnung auf eine bessere Zukunft bietet jetzt auch die Digitaldruck-Sparte, die aktuell vielversprechendes Potenzial bietet. Wenn Sie bei Heidelberger Druckmaschinen investiert sind, sollten Sie die Entwicklung im Bereich Digitaldruck sehr genau im Auge behalten. Sollten Sie sich für die Aktie interessieren, empfehle ich Ihnen, die Zahlen im Mai 2015 abzuwarten.

2. April 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.

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