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Henkel-Aktie: Keine haarige Charttechnik

Die Henkel AG & Co. KGaA (WKN: 604843) zählt zu den weltweit größten und ältesten Herstellern chemiebasierter Markenprodukte.

Die Produktpalette reicht von Wasch- und Reinigungsmitteln (Bereich Laundry & Home Care) über Kosmetik- und Körperpflegeprodukte (Beauty Care) bis hin zu Kleb- und Dichtstoffen (Adhesive Technologies).

Beinahe jedes Kind kennt die Markennamen Persil, Pril, Vernell, Schwarzkopf, Fa, Pattex, oder Pritt, um nur die wichtigsten zu nennen.

Nun soll, Gerüchten zufolge, eine weitere weltbekannte Marke hinzukommen: Wella. Sicherlich haben Sie das Markenlogo, ein stilisierter Frauenkopf im Profil mit wehenden langen Haaren, schon einmal gesehen.

Und genau darum dreht sich bei Wella alles: Haarpflegeprodukte und Friseurbedarf.

Und noch ein Markensammler

Das Unternehmen ging 1983 mit Vorzugsaktien an die Börse, wurde jedoch im Jahr 2003 vom amerikanischen Weltkonzern Procter & Gamble für rund 6,6 Mrd. Euro übernommen. Im November 2007 wurde der Börsenhandel mit Wella-Aktien komplett eingestellt.

Procter & Gamble ist selbst ein „Markensammler“: Zum Portfolio gehören so geläufige Produktnamen wie Gillette, Pampers, Blend-a-med, Wick, Ariel, Lenor, Dash, Meister Proper, Duracell, Braun, Olaz, Old Spice, Pantene, Head & Shoulders, Always und viele mehr.


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Nun soll der Henkel-Konzern an der Einbindung von Wella in das eigene Portfolio Interesse haben. Dem Vernehmen nach würde auch der Finanzinvestor KKR gerne in den Markenartikler investieren.

Zu Henkel würde Wella sicherlich besser passen. Daher werden dem DAX 30-Unternehmen auch die größeren Chancen für einen Zuschlag eingeräumt.

Chartanalyse Henkel-Aktie

Wir nehmen dies zum Anlass, einmal auf die Charttechnik der Henkel-Aktie zu schauen: Bietet sich ein Kauf der Aktie derzeit an?

henkel-aktie-09-06-2015

Die Henkel VZ-Aktie befindet sich aktuell in einer Konsolidierungsphase

Wie Sie im Chart sehen, hat die Aktie seit Oktober 2014 eine Entwicklung genommen, die der des DAX 30 sehr ähnelt. Der mittelfristige Aufwärtstrend (Tages-Chart) wurde zwar im April verlassen – der langfristige Trend seit 2009 (Wochen-Chart) zeigt indes noch immer nach oben.

Dies wird auch durch die 200-Tagelinie bestätigt: Sie steigt deutlich an. Der noch immer eindrucksvolle Abstand des aktuellen Kurses zum Gleitenden Durchschnitt dokumentiert eine hohe Trend-Stärke der Henkel-Aktie.

Kurzfristig kann das Niveau um die Marke 100,10 Euro als Stop vorgemerkt werden: Hier lag das letzte bedeutsame Zwischentief im Mai. Wird es unterschritten, wäre das als Bestätigung des kurzfristigen Abwärtstrends zu werten.

Großinvestoren bleiben investiert

Das On-Balance-Volumen (OBV) kennen Sie bereits aus zahlreichen Chartanalyse-Trends-Beiträgen: Dieser Indikator zeigt Ihnen, einfach formuliert, ob Geld in einen Markt hinein oder aus ihm heraus fließt.

Daher eignet sich das OBV bestens dazu, die Aktivitäten der Großanleger zu verfolgen. Diese Investorengruppe initiiert und dominiert maßgeblich die Trends an den Aktienmärkten.

Im Tages-Chart sehen Sie, dass die Großanleger seit April mit einem leichten Übergewicht auf der Verkaufsseite stehen. Das ist indes völlig normal und kein Anlass zur Besorgnis, wie der Wochen-Chart demonstriert:

Dort erkennen Sie, dass sich das OBV seit November 2014 klar über dem Durchschnitt der vergangenen 20 Wochen (grüne Linie) bewegt. Zeitweilig waren die Käufe in der Henkel-Aktie so massiv, dass sich der Indikator recht weit von der Durchschnittslinie abgesetzt hatte.

Der leichte Rückgang im OBV in den letzten Wochen ist daher lediglich als Konsolidierung zu werten.

Fazit

Gegen einen Einstieg wäre also aus Sicht der Charttechnik nichts einzuwenden – jedenfalls konnte ich „kein Haar in der Suppe finden“. Allerdings sollte in der aktuell etwas turbulenten Marktlage unbedingt der genannte Stop beachtet werden.

9. Juni 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Andreas Sommer. Über den Autor

Andreas Sommer ist ein absoluter Börsen-Profi. Der gelernte Bankkaufmann war 10 Jahre als Wertpapierberater bei einer großen deutschen Bank tätig.

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