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Hermle-Aktie läuft deutlich besser als der Gesamtmarkt

Der deutsche Leitindex DAX blickt auf den schwächsten Börsenmonat seit vier Jahren zurück. Für den August muss er einen Verlust von rund 10 Prozent verzeichnen. Noch stärker brach der DAX innerhalb eines Monats zuletzt im August 2011 ein – damals stand am Monatsende ein Minus von 19 Prozent.

Dem gewaltigen Kursrutsch konnten sich aber einige Unternehmen erfolgreich widersetzen. So zum Beispiel die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG. Die Hermle-Aktie notiert derzeit auf demselben Niveau wie zu Monatsbeginn. Und auch perspektivisch sieht es für das Papier gut aus.

Das Unternehmen von der Schwäbischen Alb präsentierte heute solide Halbjahreszahlen. Der Konzernumsatz stieg in den ersten sechs Monaten 2015 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um gut fünf Prozent auf 162 Mio. Euro.


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Hermle deutlich über Branchenschnitt

Damit entwickelte sich der Werkzeugmaschinenhersteller besser als die gesamte Branche, die laut des VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) im selben Zeitraum einen Umsatz auf Vorjahreshöhe erzielte.

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) verharrte mit 28,1 Mio. Euro auf dem Vorjahresniveau von 28,3 Mio. Euro. Dieses solide Ergebnis trug zu einer weiteren Verbesserung der konzernweiten Finanz- und Vermögenslage bei: Die liquiden Mittel stiegen von Januar bis Juni 2015 um fast 33 Prozent auf 128 Mio. Euro.

Das Eigenkapital erhöhte sich um knapp 11 Prozent auf 225 Mio. Euro – damit verbesserte sich die Eigenkapitalquote leicht von 71,7 Prozent per Ende 2014 auf 72,2 Prozent zur Jahresmitte 2015.

Dank der guten Kassenlage kann Hermle zielgerichtet investieren. So flossen in den ersten sechs Monaten 3,1 Mio. Euro in den Ausbau der Fertigung am Standort Gosheim. Zudem investierten die Schwaben in die Bereiche Vertrieb und Service.

Auftragsbestand weiterhin auf hohem Niveau

Der Auftragsbestand belief sich am 30. Juni 2015 auf knapp 128 Mio. Euro. Damit unterschritten die Schwaben zwar den sehr guten Wert zur Jahresmitte 2014 von 158 Mio. Euro, übertrafen aber den Bestand per Ende 2014 von 119 Mio. Euro.

Da sich die Nachfrage bei Hermle seit Beginn des zweiten Quartals spürbar belebt hat, haben sich auch die Aussichten für das Gesamtjahr 2015 leicht gebessert. Unsicherheitsfaktoren sind natürlich auch hier die konjunkturellen und geopolitischen Risiken, die vor allem aus China beziehungsweise dem Ukraine-Konflikt herrühren.

Vor dem Hintergrund bestätigte Hermle heute noch einmal die zu Jahresbeginn abgegebene Prognose für das Gesamtjahr: Umsatz und Ergebnis sollen nur leicht unter dem sehr guten Vorjahresniveau liegen.

Zusätzlich attraktiv wird die Hermle-Aktie schließlich durch die sehr hohe Dividendenrendite in Höhe von 5,42 Prozent.

31. August 2015

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Philipp Ley
Von: Philipp Ley. Über den Autor

Philipp Ley ist ausgebildeter Wirtschaftsjournalist mit Stationen u. a. bei n-tv, Financial Times Deutschland, Rheinischen Post und der Aktien-Analyse. In den vergangenen zwölf Jahren hat er zudem als Kommunikations- und Investor-Relations-Berater zahlreiche Geschäftsberichte erstellt: für kleinere aufstrebende Unternehmen ebenso wie für Börsenschwergewichte.

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