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Hewlett Packard-Aktie: PC-Hersteller vor Milliarden-Übernahme

Wenn Sie auf spannende Unternehmens-Nachrichten stehen, mussten Sie in den vergangenen Tagen nur den PC- und Drucker-Hersteller Hewlett Packard (HP) verfolgen.

Nach der angekündigten Aufteilung des Unternehmens in eine Hardware- und eine Service-Sparte kam der Konzern mit sehr schwachen Zahlen um die Ecke.

Einen Tag später kamen Gerüchte im Markt über eine Milliarden-Übernahme auf.

Von Oktober 2013 an gehörte HP für 15 Monate zu den Top-Performern am US-Aktienmarkt.

Der Kurs legte fast eine Verdopplung auf zuletzt über 40 US-Dollar hin. Nach den Zahlen notierte die Aktie bei unter 35 US-Dollar deutlich schwächer.

Wie geht es jetzt weiter? Was ist von der Aufteilung des Unternehmens zu erwarten und was bringt eine Übernahme von Aruba Networks für HP?

HP schraubt Erwartungen zurück

Der US-Technologie-Riese (Marktwert: 63,59 Mrd. US-Dollar) kämpft vor der geplanten Aufspaltung  weiter mit schrumpfenden Geschäften.


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Das Ganze hat 2 handfeste Gründe: zum einen die schwächere Nachfrage von Unternehmens-Kunden im Service-Geschäft.

Zum anderen wäre da der starke US-Dollar, der die Produkte im Ausland deutlich teurer macht.

Denn HP erwirtschaftet 2/3 seiner Umsätze außerhalb der USA. Daher macht die Währungs-Entwicklung dem Konzern deutlich zu schaffen.

Dementsprechend fielen die Erlöse um 5% auf 26,8 Mrd. US-Dollar zurück. Im Gleichschritt reduzierte sich der Gewinn im Quartal um 4% auf nunmehr 1,37 Mrd. US-Dollar.

Für das Gesamtjahr erwartet das Management einen Gewinn je Aktie von 3,53-3,73 US-Dollar je Aktie. Die Analysten waren enttäuscht. Sie gingen zuletzt noch von 3,95 US-Dollar aus.

Aufspaltung verursacht erstmal hohe Kosten

Bis zum Herbst soll die Aufspaltung erfolgen. Auf der einen Seite das PC- und Druckergeschäft, auf der anderen das zukunftsträchtige Geschäft mit Computerservern und Datenspeichern sowie Dienstleistungen.

Beide Bereiche sind in etwa gleich groß und sollen jeweils an der Börse notiert sein. Allerdings kommt das den Konzern erstmal teuer zu stehen. Ganze 2,7 Mrd. US-Dollar an Aufwendungen veranschlagt das Management dafür.

Ob die Aufspaltung für Investoren den erhofften Mehrwert in Form einer höheren Bewertung bringt, bleibt aber abzuwarten.

Möglich wäre auch, dass der Konzern keinen Käufer für seine PC-Sparte finden konnte und sich daher für die Aufspaltung entschieden hat.

Geplant ist eine steuerfreie Aufteilung der Aktien an die Anleger. Dann erhalten Sie als Anleger 2 neue Aktien – jeweils eine der beiden Unternehmen.

Übernahme von Aruba Networks soll Wi-Fi Geschäft stärken

Gerüchten zufolge ist HP an der Übernahme des Netzwerk-Spezialisten Aruba Networks interessiert.

Die Aruba-Aktien reagierten auf die Meldung mit einem Kurssprung von 25%. Damit liegt der aktuelle Börsenwert bei etwa 2,4 Mrd. US-Dollar.

Der Preis scheint auf den ersten Blick sportlich. Im letzten Geschäftsjahr lagen die Umsätze zwar bei 728 Mio. US-Dollar, Gewinne waren jedoch nicht zu entdecken. In den letzten 3 Jahren standen immer rote Zahlen auf dem Programm.

Allerdings stärkt der Deal die Marktposition im Wi-Fi-Bereich deutlich. HP würde damit dem Marktführer Cisco näherkommen.

Nach der Transaktion wäre der Konzern die Nummer 2 mit einem Marktanteil von rund 20%. Zudem zeigt Aruba weiterhin ordentliches Umsatzwachstum. Bis 2017 sollen die Erlöse auf über 1 Mrd. US-Dollar ansteigen.

27. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Richard Mühlhoff. Über den Autor

Richard Mühlhoff analysiert die realen Anlageentscheidungen der weltbesten Investoren, wie etwa Warren Buffett oder David Tepper. Die kollektive Intelligenz dieser ausgemachten Top-Investoren ist das Erfolgsgeheimnis des Börsendiensts „Investment-Elite“.

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