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Hier ist die Dividende erst mal Nebensache

Wenn ein Unternehmen ankündigt, erneut keine Dividende zahlen zu wollen, obwohl Anleger, die schon einige Jahre dabei sind, den Wert als Dividenden-Titel kennen, ist das ärgerlich.

Genau so ist es aber derzeit bei Heidelberger Druck. Der Maschinenbauer aus der Kurpfalz kündigte kürzlich an, wie auch schon im letzten Jahr keine Dividende auszuschütten. Und wie reagiert die Börse?

Heidelberger Druck ist in China stark

An der Börse legte der Kurs kürzlich sogar zu! Wie geht das zusammen? Nun, bei der Aktie von Heidelberger Druck ist die Dividenden-Fantasie bereits verflogen. Kaum ein Anleger denkt derzeit an die Dividende.

Es geht zunächst darum, wieder in die Gewinnzone zu kommen. Jetzt an die Dividende zu denken, wäre für viele Anleger wie wenn sie den zweiten Schritt vor dem ersten machen müssten.


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Es kommt nicht häufig vor, dass der Markt auf schlechte Nachrichten so besonnen reagiert wie bei Heidelberger Druck. Die Dividende ist für den Druckmaschinenhersteller erst einmal zweitrangig.

Viel wichtiger ist es, dass das Unternehmen angekündigt hat, im Geschäftsjahr 2013/2014 wieder Gewinne machen zu wollen. Das Schöne daran: Die notwendigen Schritte hat man in Form von Sparmaßnahmen bereits eingeleitet.

Ebenfalls erfreulich: Der größte Absatzmarkt für Heidelberger Druck ist China. Während andere Unternehmen in China Fuß fassen wollen, ist Heidelberger Druck bereits vor Ort und gilt als etablierter Hersteller von Druckmaschinen.

Vorstandschef Linzbach sieht sein Unternehmen gesund und verordnet seiner Gesellschaft lediglich „Diät und regelmäßigen Sport“, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.

Ein Fall für die Beobachtungsliste

Der Weltmarktführer im Bereich integrierte und intelligente Bodenoffsetdruckmaschinen ist weltweit in 170 Ländern vertreten und hat 200.000 Kunden. Jetzt gilt es, das vorhandene Potenzial abzuschöpfen.

Trotz der bereits eingeleiteten Sparmaßnahmen sehen wir weiteres Einsparpotenzial. Wenn dieses Potenzial realisiert wird, kann man über die Aktie nachdenken.

Wir gehen davon aus, dass das Unternehmen, sobald es schwarze Zahlen schreibt und schlanker aufgestellt ist, auch eine Dividende ausschütten wird.

Kurzfristigen Handlungsbedarf sehen wir nicht. Zwar hat die Aktie deutlich zugelegt, doch ist das Unternehmen noch nicht so weit, um als sicheres und solides Investment in unser Depot einziehen zu können.

Wie auch bei der Beurteilung des Geschäftsverlaufs von Heidelberger Druck gilt auch für uns: Man muss den zweiten Schritt nicht vor dem ersten machen. Aus diesen Grund werden wir die Aktie aus Heidelberg zwar weiter beobachten, aber noch nicht kaufen.

27. Juni 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.