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Vor 3 Wochen, genau am 20. Oktober, berichtete ich Ihnen in meinem Beitrag „Gute Nachrichten für Sie: Fonds-Manager haben Angst!“ von einer Umfrage, welche die Bank of America (BofA) monatlich unter 213 Investmentfonds-Managern veranstaltet.

Dabei stellte sich heraus, dass die Fonds-Verwalter extrem besorgt waren bezüglich der  weiteren Aktienmarkt-Entwicklung in den bevorstehenden Monaten:

Begründet wurden die Ängste, neben dem BrExit und einem Platzen der Blase am Anleihemarkt, mit einer Bedrohung der Finanzmärkte durch einen neuen US-Präsidenten Donald Trump.

Angst ist messbar – jedenfalls bei Investmentfonds

Der Angstpegel der Aktienfonds-Manager war im September so hoch, wie zuletzt vor dem BrExit-Votum und nach den Terror-Anschlägen vom 11. September 2001.

Doch lässt sich Angst messen? In diesem Fall ja: Denn wenn sich die Großinvestoren vor einem Einbruch der Aktienmärkte fürchten, dann investieren Sie natürlich auch nicht.

Tatsächlich bauen Sie sogar per Saldo Portfolio-Positionen ab, um das erwartete Verlust-Risiko für ihre Fonds gering zu halten. Dazu sollten Sie wissen:

Ein Investmentfonds muss stets einen kleinen Teil seines Vermögens als Barmittel halten, um zurückgegebene Fonds-Anteile auszahlen zu können, OHNE deshalb bestehende Investments auflösen zu müssen.

Allerdings fließt den Fonds natürlich auch laufend Kapital zu. Dieser Barmittel-Bestand wird gemessen am Gesamt-Vermögen eines Fonds.

Und die bei der Befragung offenbar gewordene Liquiditäts-Quote von 5,8% lag auf historischem Top-Niveau. Das ist wegen der folgenden Überlegung wichtig:


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Die Mehrheit der Fondsmanager schlägt nicht einmal den Index

Fondsmanager sind allerdings auch nur Menschen und ihre Anlage-Erfolge, weit überwiegend, bescheiden bis mies. Falls Sie mir das nicht glauben mögen:

In den Jahren 2004 bis 2009 durfte ich für den (inzwischen leider nicht mehr erhältlichen) „Fondsreport“ aus dem GeVestor-Verlag die Ergebnisse aller in Deutschland handelbaren Investmentfonds auswerten und kommentieren:

2 Zitate aus dem Fondsreport für 2009:

„Zwischen dem 30.6.2006 und dem 30.6.2009 büßten Sie mit DAX-Aktien pro Jahr im Schnitt -5,1% ein. … Auch die Tatsache, dass lediglich 9 von 91 untersuchten Fonds über den genannten Zeitraum besser waren als der DAX …“

„Zwischen dem 30.6.2004 und dem 30.6.2009 legten DAX-Aktien im Durchschnitt um +3,7% pro Jahr zu. Immerhin gelang es 8 von 87 Fonds, diese Benchmark zu überbieten.“

9 von 91 über einen Zeitraum von 3 und 8 von 87 über einen Zeitraum von 5 Jahren! Das heißt: Nicht einmal 10% der vermeintlichen „Anlage-Profis“ war in der Lage, den DAX zu schlagen!

Das ist aber auch nicht verwunderlich: Die wirklichen Superstars der Investment-Branche sind ebenso rar gesät wie in allen anderen Lebensbereichen auch.

Darum sind Fondsmanager-Ängste gute Nachrichten für Investoren!

Für Sie bedeuten diese Erkenntnisse jedoch:

Wenn die Fondsmanager in der breiten Masse derart erfolglos sind, dann treffen sie – ganz offensichtlich – schlichtweg keine sonderlich guten Investment-Entscheidungen!

Und weil dem so ist – und auch schon immer so war – waren die eigentlich beängstigend klingenden Ergebnisse der eingangs genannten Fondsmanager-Umfrage in meinem Augen eine der besten Nachrichten für Aktien-Investoren seit vielen Jahren!

Wie gehabt: Die „Fonds-Profis“ lagen erneut falsch

Der gestrige Handelstag, der ja geprägt war von der Wahl Donald Trumps zum künftigen US-Präsidenten, hat Ihnen sehr plastisch demonstriert, wie unsinnig die Sorgen der Fonds-Verwalter letztlich waren.

Übrigens waren diese genauso unberechtigt wie nach dem BrExit-Votum Ende Juni und im September 2001. Das zeigt Ihnen die folgende Grafik:

sp500-2001-und-2016_10-11-2016

S&P 500: Hohe Liquiditätsquoten bei Fonds erzeugen heftige Rallyes!

Fast +25% gewann der S&P 500 vom 21. September 2001 bis zum 7. Januar 2002.

Die „Nach-BrExit-Votum-Rallye“ in diesem Jahr fiel an der Wall Street mit +10,1% naturgemäß moderater aus als an den europäischen Aktienmärkten.

Da diesmal jedoch ein auf die USA bezogenes Ereignis einer der Auslöser für die Fondsmanager-Ängste war, dürften die amerikanischen Aktien soeben zu einer erfolgreicheren Jahresend-Rallye aufgebrochen sein.

Meine Voraussage liegt bereits zu 50% richtig!

Zum Schluss: Der 1. Teil meiner Prognose vom 20. Oktober hat somit schon einmal voll ins Schwarze getroffen:

„Wir stehen mithin NICHT vor einem Crash, sondern vielmehr kurz vor einer denkwürdigen, weil für viele überraschenden, Aufwärts-Bewegung an den Aktienmärkten!“

10. November 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Andreas Sommer. Über den Autor

Andreas Sommer ist ein absoluter Börsen-Profi. Der gelernte Bankkaufmann war 10 Jahre als Wertpapierberater bei einer großen deutschen Bank tätig.

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