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„High Frequency Trading“: Heimliche Börsenmanipulation

Aus den USA erreichen uns neue Zahlen: bis zu 100 Milliarden US-Dollar verdienen Banken und andere institutionelle Investoren im so genannten „High Frequency Trading“: Hochgeschwindigkeitshandel.

Computergesteuert, schnellstens organisiert. GeVestor sagt, worum es geht und was Sie tun können.

High Frequency Trading – Definition

Unter High Frequency Trading (HFT) versteht man automatisierten Handel von Wertpapieren durch Computerprogramme. Diese kaufen und verkaufen Wertpapiere in Bruchteilen von Sekunden und setzen dabei Milliarden um.

Die Computerzeitung c´t spricht jetzt sogar von Milli- und Mikrosekunden, mit denen entsprechende Wertpapierhändler bei ihrem Wettrüsten kalkulieren. Bei diesen Geschwindigkeiten, kommt es auf jedes Detail an.

Da sind die besten Computerspezialisten gefragt (darum geht es in dem Artikel der c`t). Und es geht um die Standorte, die den kürzesten Weg zur Börse haben.

Aus diesem Grund mieten Unternehmen, die das High Frequency Trading betreiben, Stellflächen für Ihre Computer an, die räumlich so nah wie möglich an den wichtigsten Börsen dieser Welt liegen.


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Das Ziel dieser Zocker

Entsprechend hochgerüstete und regional aufgestellte Computer nutzen die Preisdifferenz eines Wertpapiers an zwei Börsen aus, der für Sekundenbruchteile bei einem zehntel Cent oder niedriger liegen kann.

Kauf an der einen und Verkauf an der anderen Börse haben eine nur noch elektronisch messbare Zeitdifferenz. Das, mit Millionen Umsätzen und millionenfach gemacht, sorgt für hohe und nahezu risikolose Gewinne.

„High Frequency Trading“: Banken selbst haben Angst

Inzwischen läuft der programmierte Handel so schnell, dass Banken selbst mit Umzügen darauf reagieren. So versuchen sie, die Leitungen immer weiter zu optimieren.

40 Prozent in Europa, 70 Prozent in den USA: so die Schätzungen über den Anteil des automatischen Handels an den Börsen. Vor 5 Jahren noch waren dies nur 10 Prozent. Das zeigt, wie lukrativ das Geschäft ist.

Für uns als Privatinvestoren bleibt nicht viel Raum: Gegen die Rechen-, Verarbeitungs- und Ordergeschwindigkeit ist kein Kraut mehr gewachsen. Wer schneller als die Bank sein will, verliert.

Gegen den automatischen Bankenhandel ist kein Kraut gewachsen. Es helfen nur ausgeklügelte Strategien.

Mit so genannten „Flash-Orders“ verdienen die automatischen Programme besonders einfach und: sicher. Orders werden dabei einfach zurückgehalten, bis der Computer reagiert hat. Der kauft und verkauft dann umgehend wieder.

Teurer, nur etwas teurer – aber das reicht. Zum Zweiten können die Rechner Ordertricks überlisten. Verkaufen Investoren über einen bestimmten Zeitraum immer dieselbe Menge, ist klar: dahinter steckt mehr.

Computerprogramme entdecken sie und geben einfach höhere Orders ein. Geht eine solche Order durch ist klar: hier gibt es mehr Aktien im Angebot.

Sofort werden die Programme weniger bieten – und auch damit durchkommen und gewinnen. Steigen die Preise wieder, verkaufen die Programme – ohne, dass jemand eingreifen muss.

GeVestor meint:

Wer den schnellen Computerhandel austricksen will, hat keine Chance. Also brauchen Sie zwar a) schnelle, vor allem aber b) genaue und treffende Informationen.

Genau dafür beschäftigen wir Analysten und Spezialisten. Kombiniert mit einer permanenten Marktbeobachtung ergeben sich dann erst spezielle Chancen, die der Computer mit seinen mechanischen Anweisungen nicht endecken wird.

Vor allem in einer Situation gewinnen menschliche Analysten: sobald Trends vorliegen. Programme neigen dazu, diese durch weitere Handelsaktivitäten noch zu verstärken. Menschliche Analysten können genau dies wiederum abschätzen und die Trendlänge einschätzen.

23. September 2009

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

Janne Joerg Kipp ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.