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Hugo-Boss-Aktie: Lichtblick beim Mode-Konzern?

Wenn Sie im vergangenen Jahr mit Mode-Aktien Geld verdient haben, können Sie sich glücklich schätzen. Denn dann haben Sie ein wahrlich gutes Händchen bewiesen.

Die meisten Konzerne kämpften nämlich mit ungünstigem Wetter, harter Konkurrenz und einem Kunden-Verhalten, das sich stark ändert.

So auch der deutsche Mode-Riese Hugo Boss:

Die vorgelegten Ergebnisse waren erwartungsgemäß schwach. Warum die Anleger dennoch die Zahlen mit höheren Kursen feierten, erfahren Sie hier.

Umsatz und Gewinne schmelzen zusammen

Zugegeben: Der 1. Blick auf das Zahlenwerk lässt keinen Grund zur Euphorie erkennen. Denn die Erlöse purzelten im 3. Quartal weiter nach unten.:

Mit 703 Mio. € gingen schlappe 6% weniger Umsatz durch die Bücher als im vergleichbaren Vorjahres-Zeitraum.

Beim Gewinn sah die Situation noch weniger erfreulich aus: Denn unterm Strich blieben mit 80,6 Mio. € satte 9% weniger übrig.


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Dabei musste Hugo Boss im deutschen und europäischen Markt sogar 2-stellige Erlösrückgänge verkraften. Nach 9 Monaten steht somit ein Gewinn-Rückgang von 45% auf 130 Mio. € in den Büchern.

Deutsche Männer lassen Boss-Anzüge hängen

Ein Grund für die schwache Absatzlage in Deutschland dürften die Preis-Erhöhungen des Konzerns gewesen sein.

Denn im Einstiegs-Segment schraubte der Mode-Konzern seine Anzug-Preise um 25% auf 500 € nach oben.

Die Konzern-Führung begründete die Preis-Erhöhung mit der gestiegenen Qualität. Hochwertige Oberstoffe und Innenfutter kommen jetzt zum Einsatz.

Führender deutscher Mode-Konzern

Hugo Boss ist einer der führenden Konzerne in der gehobenen Mode. Boss erzielt mehr als 85% des Umsatzes mit Herren-Bekleidung.

Daneben bietet die Firma eine Damen-Kollektion und eine umfangreiche Palette an Accessoires an. Rund 2% des Umsatzes werden im hochmargigen Lizenz-Geschäft erzielt.

Boss generiert rund 60% des Umsatzes in Europa, über 20% in Amerika und bereits 15% in Asien. Rund 25% der Produktion erfolgt in den eigenen Fabriken, der Rest ist ausgelagert.

Hugo Boss verfügt über ein weitreichendes Netzwerk von eigenen Läden. Mit 1010 Läden erzielt der Mode-Konzern bereits 54% seines gesamten Konzern-Erlöses.

Reduzierter Ausblick bekräftigt

Unterdessen bekräftige Finanzchef Mark Langer seine bereits reduzierte Jahres-Planung.

Bei einem Umsatz-Rückgang von bis zu 10% rechnet der Manager mit einem Rückgang des EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) von 17 – 23%.

Im letzten Jahr erreicht Hugo Boss bei einem Jahres-Umsatz von 2,8 Mrd. € noch ein EBITDA von 594 Mio. €.

Mode-Firma zieht Restrukturierungs-Programm durch

Angesichts der bröckelnden Gewinn-Entwicklung tritt Firmenchef Langer auf die Kosten-Bremse.

Neben der Schließung von unprofitablen Läden und dem Ausstieg aus dem Großhandel will Langer die Expansion in den USA deutlich langsamer voranbringen als zuvor.

Zugleich verabschiedet sich der Konzern von dem reinen Luxusmarkt und will sich ausschließlich als gehobene Premium-Marke etablieren.

Die Anleger honorieren offenbar den Fortschritt des Konzerns in seiner Restrukturierung. Diese schreitet laut Langer besser voran als ursprünglich geplant.

Ob dies allerdings der Aktie bereits nachhaltig hilft, wird sich erst noch zeigen müssen.

7. November 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Richard Mühlhoff. Über den Autor

Richard Mühlhoff analysiert die realen Anlageentscheidungen der weltbesten Investoren, wie etwa Warren Buffett oder David Tepper. Die kollektive Intelligenz dieser ausgemachten Top-Investoren ist das Erfolgsgeheimnis des Börsendiensts „Investment-Elite“.

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