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IAMGold: Kostensenkungen bringen erste Erfolge

In dieser Woche hellt sich das Bild an den Rohstoffmärkten wieder auf. So steigt der Goldpreis deutlich an.

Und auch bei den Bilanzdaten aus den Reihen der Goldminen tun sich einige Lichtblicke auf. IAMGold ist dafür ein Beispiel.

Der kanadische Goldproduzent hat schon frühzeitig in diesem Jahr ein Sparprogramm gestartet.

Seit März hat das Management nach eigenen Angaben nun schon 55% des Sparpotenzials erreicht.

Für das Gesamtjahr strebt die Führungsetage hier immerhin einen Betrag von 100 Mio. Dollar an.

Gleichzeitig hält das Unternehmen weiter an der eigenen Prognose der Goldproduktion zwischen 875.000 und 950.000 Unzen Gold fest.

Gleichzeitig hat IAMGold sogar die Prognose für die Cashkosten der Produktion von 850 bis 925 Dollar auf nur noch 840 bis 790 Dollar pro Unze gesenkt.

Doch diese Zahl gibt nur die halbe Wahrheit wider. Insgesamt weist IAMGold eben komplette Produktionskosten von knapp 1.200 Dollar pro Unze für das 2. Quartal aus.


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Dies entspricht einem Anstieg um 10% im Vergleich zum Vorjahr. Doch damals lag der durchschnittliche Goldpreis auch noch erheblich höher und zwar bei rund 1.550 Dollar pro Unze.

Mehr Produktion, aber ein Verlust bei IAMGold

Im abgelaufenen Quartal hat sich jetzt das niedrige Preisniveau voll ausgewirkt.

Zusätzlich konnte das Unternehmen einen Teil der Produktion erst in der 1. Woche im Juli verkaufen, so dass die Produktionsmenge im 2. Quartal etwas niedriger ausfiel als im Vorjahr.

Unterm Strich blieb jetzt nach dem 2. Quartal ein Verlust von 28,4 Mio. Dollar. Dabei ist die Bilanz von Abschreibungen von knapp 40 Mio. Dollar belastet worden. Bei der Produktion ging es aber um 5% nach oben auf 214.000 Unzen Gold.

Das lag am höheren Ausstoß der Mousaka Mine und dem Beginn der Testproduktion bei der Westwood Mine und beim Sadiola Projekt.

Allerdings wurde dieser deutliche Aufschwung durch niedrigere Mineralisierungen bei der Essakane Mine und der Rosebel Mine fast ausgeglichen.

Rosebel ist mit einer Halbjahresproduktion von 171.000 Unzen die größte Einzelmine bei IAMGold. Hinzu kommen auch noch einige Projekte bei denen IAMGold als Joint-Venture Partner aktiv ist.

IAMGold breit aufgestellt

Daran erkennen Sie schon: Das Unternehmen ist breit aufgestellt. Dies bietet den Vorteil dass ebene Schwächen bei einer Mine durch höhere Produktionsmengen bei anderen Minen ausgeglichen werden können.

Grundsätzlich muss aber das Management erst einmal 3 eigene Minen und 2 Joint-Venture Projekte am Laufen halten.

Zudem befinden sich die Projekte noch in ganz unterschiedlichen Regionen wie Surinam, Burkina Faso oder auch Mali.

Hinzu kommen noch Projekte in der kanadischen Provinz Quebec, zu denen auch eine Niobium Produktionsstätte gehört.

Grundsätzlich ist IAMGold breit aufgestellt und gehört eben mit einer jährlichen Produktionsmenge von knapp einer Million Unzen schon fast zu den großen Werten der Branche.

Doch wie üblich in dieser Branche hat auch IAMGold massiv an Wert verloren: Derzeit notiert die Aktie mit einem Minus von rund 55% seit Jahresanfang.

Und dabei hat sich die Aktie schon wieder deutlich erholt vom jahreshoch Ende Juni: Seitdem schaffte IAMGold schon wieder einen Zuwachs von 35%.

Fazit

Sie sehen: Dies ist eine weitere Rohstoffaktie mit großen Schwankungen – und dabei gehört der Wert schon zu den etablierten Produzenten.

Es bleibt einfach dabei: Goldaktien sind nur etwas für den risikobewussten Anleger.

13. August 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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