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Immer mehr Unternehmen korrigieren ihre Prognosen

Laut einer aktuellen Studie der Beratungs- und Prüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY) liegen immer mehr deutsche Unternehmen mit ihren Umsatz- und Ergebnisprognosen daneben.

Die gute Nachricht: Die meisten Prognosen stellten sich im Nachhinein als zu konservativ heraus und mussten daher nach oben korrigiert werden.

Ebenfalls positiv ist, dass die Tendenz verglichen mit dem vergangenen Jahr klar nach oben zeigt und dass demzufolge in diesem Jahr viel mehr Unternehmen ihre Prognosen anheben mussten als noch im Jahr 2014.

Die Studien-Ergebnisse im Detail

Nachdem im Jahr 2014 die Zahl der Gewinnwarnungen (Ergebniskorrekturen nach unten) auf den höchsten Stand seit 2011 gestiegen war, wurden im 1. Halbjahr 2015 von den 304 im Prime Standard (höchstes deutsches Börsensegment) notierten Unternehmen insgesamt 59 Anhebungen der Gewinn- oder Umsatzprognosen veröffentlicht.

Dabei handelt es sich ebenfalls um einen neuen Höchststand. Positive Umsatz- und/oder Ergebniskorrekturen hatte es im 1. Halbjahr 2014 nur in 8 Fällen gegeben:


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Im laufenden Jahr war dies – wie bereits erwähnt – bislang 59 Mal der Fall. Aber nicht nur die Anzahl der Prognoseanhebungen entwickelte sich erfreulich.

Auch die Anzahl der Gewinn- oder Umsatzwarnungen (also die Fälle, in denen Umsatz oder Gewinn nach unten korrigiert werden mussten) entwickelte sich positiv.

Während es im 1. Halbjahr 2014 noch 27 Umsatz- und/oder Gewinnwarnungen gab, waren es in diesem Jahr nur 24.

Insgesamt stieg die Zahl der Prognosekorrekturen (ob positiv oder negativ) im 1. Halbjahr 2015 (verglichen mit dem Vorjahreszeitraum) von 35 auf 83.

Die Hauptursache ist der schwache Euro

Die Hauptursache für die vielen Prognoseanhebungen im 1. Halbjahr 2015 ist der schwache Euro.

Von dessen Schwäche profitieren v. a. stark exportorientierte Unternehmen, denn die Waren dieser Konerne werden auf dem Weltmarkt günstiger.

Und zugleich nehmen die Unternehmen für Produkte, die beispielsweise in US-Dollar bezahlt werden, umgerechnet in Euro mehr ein.

In 15 der 59 Fälle, in denen die Prognosen nach oben korrigiert wurden, ist sogar ausdrücklich von positiven Währungseffekten die Rede. In vielen weiteren Fällen dürften die Wechselkurse bzw. der schwache Euro ebenfalls eine wichtige Rolle gespielt haben.

Martin Steinbach, Leiter des Bereichs IPO und Listing Services bei EY, kommentiert dies wie folgt: „Der schwache Euro wirkt aktuell bei vielen deutschen Unternehmen als Umsatz- und Gewinnturbo.“

Fazit

Da der Euro auch aktuell noch schwach zu anderen wichtigen Währungen ist und dies u. a. angesichts der Geldpolitik der EZB auch noch auf absehbare Zeit bleiben wird, bieten Ihnen Aktien von exportorientierten deutschen Konzernen weiterhin gute Perspektiven.

31. August 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.

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