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Immobilienblase in Deutschland: Das sind die Gefahren

Erst kürzlich konnten Sie in der Zeitung „Die Welt“ unter dem Titel „Der verzweifelte Kampf gegen Schrottimmobilien“ einen interessanten Artikel lesen.

Darin wurde der Verkauf von Schrottimmobilien in den Neuen Bundesländern in den 1990er-Jahren mit dem heutigen Immobilienboom verglichen.

Dabei wird festgestellt, dass auch heute wieder immer mehr Deutsche von den niedrigen Zinsen dazu verführt werden, überteuerte Immobilien zu kaufen, und dass die Verschuldungs-Bereitschaft zunehmend höher wird.

Der Autor führte aus, dass derzeit Darlehen mit 10-jähriger Zinsbindung weniger als 2% Zinsen im Jahr kosten. Das habe problematische Folgen.

So würden z. B. auf dem ohnehin teuren Münchener Immobilienmarkt von den Bauinteressenten Hypotheken-Darlehen in einer Größenordnung von bis zu 75 Monatsgehältern gewünscht.


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Dagegen lag die Grenze vor 5 Jahren noch bei maximal 50 Monatsgehältern. D. h., dass man heute aufgrund des geringen Zinsniveaus bereit ist, Kreditschulden einzugehen, die 50% über denen von vor 5 Jahren liegen.

Sie sehen daran: Die meisten Anleger lernen nicht aus Krisen. Kaum ist eine Krise überstanden, investiert man schon in die nächste Blase und macht dafür immer größere Schulden.

Doch auch diese Blase wird platzen. Und gerade Immobilienblasen führen zu den schlimmsten Krisen überhaupt, weil es dabei um sehr hohe Kreditausfälle geht.

Wenn eine Immobilienblase platzt, sind die Folgen verheerend – das hat sich in den USA gezeigt

Nicht ohne Grund wurde die Finanzkrise von 2008 durch eine platzende Immobilienblase in den USA ausgelöst. Auch bei uns wird diese Blase platzen, und dann geht es mit den Immobilienpreisen ganz rasant nach unten.

Den Wenigsten ist heute bewusst, dass die Bank den Kredit kündigen kann, sobald die Immobilienpreise fallen und der Immobilienwert nicht mehr den Kreditwert abdeckt – und das auch dann, wenn der Kredit laufend bedient wird.

Dies ist eine Falle, die in der Krise noch viele Hausbesitzer in große Schwierigkeiten bringen wird. Aber solange es gutgeht, kümmern sich eben auch nur die wenigsten Immobilienkäufer um die Schattenseiten dieser Anlageform.

Deshalb rate ich Ihnen auch weiterhin: Außer dem selbstbewohnten Eigenheim sollten Sie sich von der jetzigen Immobilienblase fernhalten.

Folgen Sie nicht den Verlockungen niedriger Zinsen. Das böse Erwachen kann hier viel schneller kommen als Ihnen lieb ist.

Vor allem ist heute noch gar nicht absehbar, wie groß die Preisrückgänge bei den zum Teil schon überhitzten Immobilienmärkten in Deutschland sein werden.

Im Grunde geht mein Rat sogar noch weiter, denn wenn es zu der von mir erwarteten deflationären Krise kommt, werden Schulden zu immer größeren Problemen.

Daher mein  Rat: Meiden Sie Verschuldung am besten komplett.

26. September 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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