Immobiliennachfrage zieht weiter an – der mittelfristige Ausblick
Immobilien sind dieser Tage in Großräumen sehr gefragt. Achtung:
Die Preise steigen nach einer neuen Studie weiter an. Das heißt:
Investoren nutzen die günstigen Kredite, um zinsgünstig an das Betongold zu kommen, das vor der künftigen Finanzkrise schützen soll. Dabei wissen Investoren die Politik auf ihrer Seite, denn:
Bekannt geworden ist, dass Politiker fast durchgehend in Immobilien investieren und andere Anlageformen fast schon außer acht lassen. Das bedeutet, dass Sie mit den angeblich so großen Einschnitten nicht rechnen müssen.
Steuererhöhungen: nicht so bedrohlich wie gedacht
Sicherlich werden die Steuern – wie Grundsteuern und (jetzt schon in den Bundesländern) – Grunderwerbsteuern leicht steigen, nur die große Enteignungswelle wird es nicht geben.
Politiker schneiden sich nicht in das eigene Fleisch.
Immobilien: Preise steigen – in Deutschland
Deshalb konzentrieren Sie sich als Sachwertinvestor vor allem auf Immobilien aus der zweiten Reihe. Studien zeigen:
- Derzeit kassieren Sie als Vermieter in den großen Ballungs- und Immobiliengebieten eine Mietrendite in Höhe von gut 4%.
- Lediglich München kippt aus dem Rahmen, da dort nur 3,7% zu verdienen sind. Beachten Sie auch:
- Im Osten können Sie in den großen Städten sogar bis zu 5% Mietrendite erwirtschaften. Das bedeutet:
- Wenn zusätzlich noch der Wert von Immobilien anzieht, wird die Gesamtrendite schnell im Bereich von 7% bis 10% landen. Wenn Sie dies günstig finanzieren – mit den aktuell niedrigen Zinsen – dann bedienen Sie damit sogar einen Hebel.
Kredit finanziert Gewinne: bei Aktien ist diese Formel zu gewagt, bei Immobilien sind Sie noch auf der sicheren Seite. Denn:
Die Preise sind bis auf einzelne Hochgebiete in München, Stuttgart oder Hamburg noch moderat. Wer mit hohen Krediten arbeitet, sollte sich vor allem auf die Randgebiete konzentrieren.
GeVestor meint: Vorab aus dem "Immobilien-Berater": die meisten der gut funktionierenden Regionen dürfen bis 2020 oder 2025 mit steigenden Bevölkerungszahlen um etwa 2% bis 4% rechnen. Dies sichert die Rendite weiter ab.
Denn: damit steigt auch die Nachfrage. Aktuell und für die künftigen Jahre der Renner: Ein- bis Zweifamilienwohnungen. Wer in diesen Größenordnungen investiert, soll aktuell nach Auskunft von Analysten am Markt die besten Chancen auf hohe Renditen haben.
Vorsicht: mit offenen Immobilienfonds – oder gar geschlossenen – können Sie derzeit bei weitem nicht diese Renditen erzielen. Immer noch kämpfen die Fonds gegen die Schließung, sodass Investoren aktuell versuchen müssen, über die Börse Anteile zu verkaufen.
Auch Aktiengesellschaften im Immobiliensektor gelten nach wie vor als interessant und lukrativ. Wie hoch deren Rendite dauerhaft sein wird, lässt sich zur Zeit jedoch noch nicht kalkulieren. Vermieter haben in diesem Sinne wegen der demografischen Entwicklung das sicherere Rendite-Geschäft.



