In der Krise gewinnen Sie mit dieser Strategie

Nach dem Brexit-Donnerhall ist das exakte Stockpicking so wichtig wie kaum zuvor. Welche Branchen sollte man meiden, von welchen Aktien sollte man Abstand nehmen?

Und: Wo lohnt sich jetzt besonders die Investition?

Nun rücken Unternehmen verstärkt in den Fokus, die von den Folgen des Brexits weniger betroffen sind. Dazu zählen z. B. Firmen aus der Konsumgüter-Branche und aus dem Immobilien-Sektor.

Bereits gestern, am schwarzen Freitag, schnitten diese sogenannten defensiven Aktien deutlich besser als der Gesamtmarkt ab.

Ein Beispiel ist Vonovia, eines der größten Wohnungsunternehmen Deutschlands. Der Firma gehören rund 185.000 Wohnungen, die sich allesamt in Deutschland befinden.

Vonovia übernimmt Leistungen wie Instandhaltung und Modernisierung und optimiert laufend sein Portfolio: Einzelne Bestands-Objekte werden verkauft und dafür neue Immobilien erworben.

Mitte Mai hatte der DAX-Konzern seine Jahresprognose angehoben.

Die Bochumer rechnen nun mit einem operativen Ergebnis aus dem laufenden Geschäft in Höhe von 720 bis 740 Mio. € – zuvor war das Unternehmen von einem um 30 Mio. € niedrigeren Ergebnis ausgegangen.

Grund für die Anhebung war der gute Jahresstart: Im 1. Quartal war das operative Ergebnis auch dank der Zukäufe des vergangenen Jahres um 58% auf 186,3 Mio. € gestiegen.

Aktienrückkäufer laufen besser als der Gesamtmarkt

Neben Unternehmen aus konjunkturunabhängigeren Branchen sollten Sie in Ihren Fokus aber auch diejenigen nehmen, die eine ganz bestimmte Ausschüttungs-Strategie verfolgen: Konzerne, die ihre eigenen Aktien zurückkaufen und vernichten.

Warum? Ganz einfach: Die Unternehmen stärken durch den Aktienrückkauf die Nachfrage und den Kursverlauf der eigenen Aktie.


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Durch die Vernichtung der zurückgekauften Aktien sinkt die Gesamtzahl der Wertpapiere – jede Aktie gewinnt also automatisch an Wert, denn sowohl der Unternehmens-Gewinn als auch die Dividendensumme werden auf weniger Papiere verteilt.

Verringert ein Unternehmen beispielsweise seine Aktienzahl um 10% von 100 Mio. auf 90 Mio. Aktien, so steigt bei gleichbleibender Dividendensumme die Dividende je Aktie direkt um 12,5%.

Schließlich sorgen auch diese spürbaren Vorteile für eine deutlich steigende Nachfrage. So klettert der Aktienkurs immer weiter nach oben.

In den vergangenen 10 Jahren ist der S&P 500 Buyback Index, der die 100 US-Unternehmen mit den größten Rückkauf-Programmen umfasst, deutlich besser gelaufen als der Vergleichsindex S&P 500.

Während sich der Buyback-Index (zu deutsch: „Rückkauf-Index“) um über 161% verbesserte, schnitt der US-amerikanische Leitindex S&P 500 mit einem Plus von 105% deutlich schlechter ab.

Fazit

Sie sehen: Auch abseits der üblichen Stockpicking-Empfehlungen ergeben sich attraktive Chancen. Die bekanntesten deutschen Aktienrückkäufer sind im Übrigen Siemens, Deutsche Post und Munich RE.

25. Juni 2016

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Philipp Ley
Von: Philipp Ley. Über den Autor

Philipp Ley ist ausgebildeter Wirtschaftsjournalist mit Stationen u. a. bei n-tv, Financial Times Deutschland, Rheinischen Post und der Aktien-Analyse. In den vergangenen zwölf Jahren hat er zudem als Kommunikations- und Investor-Relations-Berater zahlreiche Geschäftsberichte erstellt: für kleinere aufstrebende Unternehmen ebenso wie für Börsenschwergewichte.

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