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In der Krise sind Aktienrückkäufe wichtige Kurstreiber

Nach der vergangenen turbulenten Börsenwoche mit einem Minus von über 4% beim deutschen Leitindex DAX-30 herrscht weiterhin Unsicherheit im Markt.

Sicher: Viele der negativen Meldungen aus den vergangenen Tagen sind mittlerweile in den Kursen eingepreist. Dazu gehört auch der vergangene Nacht berichtete Konjunkturdämpfer aus Fernost:

Die japanische Wirtschaft sank zwischen April und Juni im Vergleich zum Vorquartal um 0,4%, doch der Rückgang fiel geringer aus, als von Experten erwartet.

Auch dass die chinesische Wirtschaft lahmt, ist bereits seit Wochen bekannt. Die deutliche Yuan-Abwertung überraschte jedoch weltweit die Marktteilnehmer.

Die Sorge, dass den ersten Schritten noch weitere Abwertungs-Schritte folgen werden, ist nicht ganz unbegründet.

Aus chinesischen Regierungs-Kreisen hörte man, dass eine Abwertung von insgesamt 10% möglich sei – in der vergangenen Woche hatte die chinesische Notenbank den Yuan um gut 4% abgewertet.

Negativ-Meldungen sind bei Autobauer-Aktien eingepreist

An der chinesischen Wachstums-Schwäche lassen sich aber auch positive Signale festmachen:


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Die baldige Zinswende in den USA, mit der viele Experten bereits für September gerechnet hatten, wird nach den jüngsten Entwicklungen voraussichtlich weiter aufgeschoben werden.

Und das wird den Aktienmärkten neue Impulse geben, da die niedrigen Zinsen Investitionen in andere Anlageklassen wie etwa Anleihen unattraktiv machen.

Am Mittwoch wissen wir weiter: Dann meldet sich die US-Notenbank Fed mit einer neuen Wasserstands-Meldung in Sachen Zinswende.

Währenddessen neigt sich die Berichtssaison in Deutschland dem Ende zu – aus dem DAX-30 legt diese Woche kein Unternehmen seine Geschäftszahlen vor.

Insgesamt kann man auf eine gute Saison zurückblicken: Die meisten Unternehmen konnten die Erwartungen übertreffen.

Deutlicher Umsatzsprung trotz Russland-Krise

Zu ihnen gehört auch Adidas. Der Sportartikel-Hersteller konnte im 1. Halbjahr 2015 seinen Umsatz um 16% auf 7,9 Mrd. € steigern.

Zwar belasteten weiterhin das Russland-Geschäft und die Golf-Sparte, doch nach dem äußerst schlechten Vorjahr hat Adidas nun wieder die Kurve bekommen.

Vorstandschef Herbert Hainer blickt optimistisch auf das Gesamtjahr und untermauerte noch einmal die Jahres-Prognose. Schließlich sieht er seine neue Strategie ‚Creating the New‘ bestätigt:

„Sie wird uns helfen, das Wachstum des Konzerns bis 2020 zu beschleunigen und für eine nachhaltige Wertschöpfung zu sorgen.“

Ergebnis je Aktie fällt deutlich besser aus

Kurstreiber Nummer 1 wird aber in den kommenden Monaten definitiv das starke Aktienrückkauf-Programm sein. Zur Erklärung noch ein Blick auf die Ergebnisse des 1. Halbjahres:

Der Unternehmens-Gewinn stieg zwischen Januar und Juni 2015 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10% auf 385 Mio. €. Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich aber um 14% auf 1,90 €.

Warum? Weil Adidas seit November vergangenen Jahres regelmäßig seine eigenen Aktien kauft und vernichtet;

Die Aktienzahl sank von 209 Mio. Stück am 31. Dezember 2014 auf 200 Mio. Stück am 30. Juni 2015 – das ist ein Rückgang um 4,3%. Entsprechend entfällt auf jede Aktie mehr vom Unternehmens-Gewinn.

Und so wird es in den kommenden Monaten weitergehen – Adidas will bis Herbst 2017 für insgesamt 1,5 Mrd. € eigene Aktien erwerben und zwecks Kapital-Herabsetzung vernichten.

17. August 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Philipp Ley
Von: Philipp Ley. Über den Autor

Philipp Ley ist ausgebildeter Wirtschaftsjournalist mit Stationen u. a. bei n-tv, Financial Times Deutschland, Rheinischen Post und der Aktien-Analyse. In den vergangenen zwölf Jahren hat er zudem als Kommunikations- und Investor-Relations-Berater zahlreiche Geschäftsberichte erstellt: für kleinere aufstrebende Unternehmen ebenso wie für Börsenschwergewichte.

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