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In Seattle knallen die Korken

Erst kürzlich sorgte die Annäherung zwischen Iran und dem Westen für Freude in Toulouse und Seattle. Was die beiden Orte miteinander zu tun haben? Nun in beiden Orten befinden sich die mitunter größten Gebäude der Welt. In den Fertigungshallen von Boeing und Airbus dürfte auch in den nächsten Jahren einiges zu tun sein.

Der Grund: Nach dem Ende der Sanktionen geht Iran auf Shopping-Tour und erneuert seine in die Jahre gekommene Flugzeug-Flotte. Sowohl bei Airbus als auch bei Boeing wird Iran im großen Stil Flugzeuge bestellen. Boeing ist neben Airbus der weltweit größte Hersteller kommerzieller Flugzeuge.

Daneben ist das Unternehmen in den Bereichen Raumfahrt und Verteidigung (Herstellung von Raketen- und Satellitensystemen, Militärflugzeugen und -helikoptern) tätig. Serviceleistungen für die zivile Luftfahrt runden das Angebot ab. Hauptabsatzmärkte sind die USA, Asien und Europa.


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Höhere Dividende und Rückkaufprogramm

Boeing befindet sich weiterhin auf Erfolgskurs. In den ersten 9 Monaten stieg der Umsatz um 9,4% auf 72,5 Mrd $. Damit dürfte 2015 erneut ein Rekordjahr für Boeing werden. Insbesondere der Dreamliner trägt maßgeblich zum Erfolg bei. Die Zahl der Auslieferungen stieg um 28% auf 101 Maschinen.

Ein Auslaufmodell ist hingegen die legendäre Boeing 747. Derzeit wird intensiv über die Zukunft des Modells nachgedacht, das unter anderem als Air Force One der amerikanischen Präsidenten bekannt wurde. Im laufenden Geschäftsjahr wurden lediglich 13 Maschinen dieses Typs verkauft. Dabei könnte Boeing auf die 747 momentan gut verzichten.

Derzeit stehen offene Bestellungen im Gesamtwert von rund 485 Mrd $ in den Büchern. Das entspricht in etwa dem 5fachen Jahresumsatz. Knapp 90% entfallen dabei auf den zivilen Geschäftsbereich von Boeing. Dieser wird immer wichtiger für das Unternehmen.

Das Wachstum wird derzeit ausschließlich in der zivilen Luftfahrt erzielt. Der militärische Bereich leidet hingegen unter Sparmaßnahmen im US-Militäretat sowie bei der Weltraumbehörde NASA.

Die Aktionäre werden großzügig am Geschäftserfolg beteiligt. Erst kürzlich erhöhte Boeing die Quartalsdividende um 20% auf 1,09 $. Zudem wurde das Aktienrückkaufprogramm aufgestockt.

Anleger warten besser ab

Die Eigenkapitalausstattung wird dadurch jedoch weiter belastet. Für 2015 rechnen wir mit einer Eigenkapitalquote von lediglich 7%. Ein Abbau der Verschuldung erscheint uns erstrebenswert.

Wir erwarten daher auf Sicht der kommenden 6 bis 12 Monate lediglich eine durchschnittliche Kursentwicklung. Obwohl Boeing volle Auftragsbücher hat und auch eine attraktive Dividende von derzeit 2,7% ausschüttet, sollten Anleger besser abwarten.

9. Februar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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