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Indus Holding kauft Ikea-Zulieferer

Die Indus Holding hat ein neues Investment bekanntgegeben. Das Unternehmen wird demnach die Heitz-Gruppe übernehmen, die Furnierkanten und Ummantelungsfurniere aus Echtholz herstellt, etwa für die Bauindustrie oder die Produktion von Möbeln. Zum Portfolio zählt auch ein echter Verkaufsschlager: das Billy-Regal von Ikea, der Inbegriff eines ebenso einfach gehaltenen wie funktionalen Möbelstücks, das sich seit Jahrzehnten in zahllosen Haushalten wiederfindet.

Doch auch darüber hinaus hat Heitz einiges zu bieten. In seiner Nische zählt das Unternehmen zu den weltweiten Marktführern, rund 70 Prozent der Umsätze werden international erwirtschaftet. Indus verspricht sich neben anhaltend guten Geschäftszahlen auch hohes und nachhaltiges Wachstumspotenzial angesichts des Booms in der Baubranche, der bereits seit einigen Jahren anhält und noch längst nicht vorbei zu sein scheint.

Heitz punktet derweil mit einem Umsatz von 30 Millionen Euro im abgelaufenen Geschäftsjahr, das zu Ende März auslief. Wie viel Indus für die Übernahme auf den Tisch legen wird, wurde nicht bekannt.


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Analysten sehen klares Kurspotenzial

Die Übernahme wurde von Analysten positiv bewertet, Kursziele zum Teil nach oben korrigiert. Unisono sprachen Experten zuletzt Kaufempfehlungen aus, die Kurszielspanne bewegt sich dabei zwischen 53 Euro (Commerzbank) und 60 Euro (Independent Research). Im Durchschnitt bewerten sie das Papier mit gut 56 Euro und sehen damit ein Aufwärtspotenzial von rund 28 Prozent gegenüber dem aktuellen Kurs von 44 Euro.

In den vergangenen Tagen verzeichnete die im SDax gelistete Indus Aktie einen Kursknick und verlor mehr als 6 Prozent. Dabei fiel sie von gut 47 Euro zurück auf zeitweise nur noch knapp über 42 Euro, konnte sich zuletzt aber wieder etwas erholen. Vorangegangen war dem kurzzeitigen Absturz eine mehrwöchige Rally.

Jahresprognose auf Hauptversammlung bestätigt

Bei der Hauptversammlung Anfang Juni wurde eine Dividende in Höhe von 1,20 Euro je Aktie beschlossen. Zudem wurde die Prognose für das Geschäftsjahr 2016 bestätigt. Nachdem Indus vergleichsweise schwach ins Jahr gestartet war und die Zahlen für das erste Quartal nicht wirklich überzeugend ausfielen, lief das Geschäft im zweiten Quartal merklich besser.

Für das laufende Jahr sind insgesamt Investitionen in Höhe von bis zu 125 Millionen Euro geplant. Im Vorjahr hatte die Holding mit über 1,3 Milliarden Euro einen neuen Umsatzrekord eingefahren und auch das Ebit von gut 136 Millionen Euro markierte ein Bestergebnis in der Unternehmensgeschichte.

Für 2016 peilt der Konzern aus Bergisch Gladbach nun einen Umsatz von 1,4 Milliarden Euro und einen operativen Gewinn im Bereich zwischen 134 und 138 Millionen Euro an.

Aus Anlegersicht bleibt zu hoffen, dass es nicht nur für die Geschäftszahlen, sondern auch für den Aktienkurs bald wieder aufwärts geht: Wird die 50-Euro-Marke geknackt, steht einer weiteren Aufwärtsbewegung nichts mehr im Wege.

2016-06-16 Indus

17. Juni 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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