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Infineon findet endlich wieder Beachtung

Um den einstigen Hoffnungsträger der deutschen Aktienmärkte ist es in den letzten Jahren sehr ruhig geworden:

Infineon ist zwar immer noch in der ersten Börsenliga (DAX) vertreten, doch kursbewegende Neuigkeiten waren lange Zeit Mangelware.

Dies änderte sich in den vergangenen Wochen: Mit einem deutlichen Kursanstieg schaffte es die Infineon-Aktie auf ein neues 10-Jahres-Hoch.

Übernahme-Fantasie in der Branche

Der Grund für diese Outperformance der vergangenen Wochen war zwar nicht direkt dem Unternehmen geschuldet, sorgte aber innerhalb der gesamten Branche für Aufmerksamkeit:

So setzt hier jetzt ein Übernahme-Fieber ein. Anlass hierfür ist der beabsichtigte Erwerb des britischen Chip-Designers ARM durch den japanischen Telekommunikations-Anbieter Softbank.

Dabei würde es sich um den bisher größte Deal in Europa im Technologie-Geschäft handeln: Die Japaner wollen rund 24,3 Mrd. britische Pfund bezahlen – kein Wunder, dass es dann auch sofort andere Übernahme-Gerüchte und große Kursbewegungen gibt.


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Infineon selbst auf der Käuferseite

Bereits in der vorletzten Woche gab es von Infineon selbst eine Übernahme-Nachricht: Der Halbleiter-Hersteller rüstet sich mit einem Zukauf für künftige Anforderungen an das Chip-Geschäft.

So will Infineon vom US-LED-Spezialisten Cree die Sparte für Verbindungs-Halbleiter namens Wolfspeed für 850 Mio. US-Dollar erwerben, um seine Position für Wachstumsmärkte wie Elektro-Mobilität, erneuerbare Energien und kommende Mobilfunk-Standards zu stärken.

Sollten die Kartell-Behörden zustimmen, so könnte diese Übernahme bereits Ende des Jahres vollzogen sein.

Unternehmens-Portrait

Ohnehin hat sich das Unternehmen in den letzten Jahren nach einer längeren Schwäche-Phase wieder gut aufgestellt:

Heute zählen die Münchener zu den weltweit führenden Anbietern von Halbleiter-Lösungen, die, so die eigenen Aussagen „das Leben einfacher, sicherer und umweltfreundlicher machen“.

Mit weltweit etwa 35.400 Beschäftigten erzielte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2015 (Ende September) einen Umsatz von rund 5,8 Mrd. €.

Charttechnik zeigt einen intakten Aufwärtstrend-Kanal

Dass es so ruhig um die Aktie geworden ist, ist aus Sicht der Charttechnik gar nicht nachzuvollziehen:

Bereits seit Mitte des vergangenen Jahres befindet sich die Aktie in einem intakten Aufwärtstrend-Kanal und hat jetzt gerade den Sprung über das Hoch vom November vergangenen Jahres geschafft.

Aus charttechnischer Sicht ein klares Kaufsignal, das zu einer Beschleunigung des Aufwärtstrends führen könnte.

Auch Kennzahlen stimmen

Mit einem KGV von 18 ist der Wert recht attraktiv bewertet und auch die Dividendenrendite von rund 1,6% kann sich in diesem Segment durchaus sehen lassen.

Mit Spannung werden jetzt die Quartals-Ergebnisse erwartet, die am 2. August veröffentlicht werden.

Beachten Sie: Halbleiter sind ein zyklisches Geschäft

Derzeit sieht es gut für die Infineon-Aktie aus. Falls Sie ein mittelfristiges Investment mit überdurchschnittlichen Gewinn-Chancen suchen, ist die Aktie einen näheren Blick wert.

Falls Sie jedoch eine Aktie zum „kaufen und (lange) liegenlassen“ suchen, sollten Sie sich lieber nach anderen Werten umsehen.

Denn die Halbleiter-Branche gilt als sehr zyklisch, d.h. die Geschäfte sind sehr konjunkturabhängig und der Wind kann schnell wieder drehen.

28. Juli 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.

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