MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Inflation kommt: Vermögensverwalter Ehrhardt warnt vor Geldverlust

Der Münchner Vermögensverwalter Jens Ehrhardt hat gewarnt: die Inflation wird kommen, 2013 sogar als „große“ Inflation. Damit verbunden sind Kaufkraftverluste, die den Münchner selbst treffen würden.

Er verwaltet zehn Milliarden Euro. Er hat sich auf Vermögensschutz festgelegt – und fährt damit gut. Wir empfehlen Ihnen, die Warnung vor Inflation und Geldverlust ebenfalls umzusetzen.

Euro hat Schuld

Jens Ehrhardt behauptet, die Euro-Einführung sei schuld. Die Währung ist die Basis für die Krise an den Finanzmärkten. Eine wesentliche Ursache für deren Krise ist die aktuelle Zinspolitik der Notenbanken. Die Zinsen sind zu niedrig, so dass Staaten wie Portugal, Italien oder Griechenland sich über Gebühr verschuldet haben. Denn:

Die Schulden sinken tendenziell auf der einen Seite mit niedrigeren Zinsen, auf der anderen Seite bilden sie Fehlsignale. Unternehmen, Politik und private Haushalte leihen sich das Geld für Konditionen, die der Markt an sich nicht hergibt.

Die US-Immobilienkrise zeigte vor einigen Jahren, wohin dieser Mechanismus automtatisch führt: an verschiedenen Märkten werden sich immer wieder Blasen bilden.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Erhardt selbst führt in einem Interview mit der „Frankfurter Rundschau“ aus, dass Deutschland noch nicht einmal durch den Export vom Euro profitiert habe. Dieses Argument aber tragen nahezu alle Politiker derzeit zur „Lösung“ der Finanzmarktkrise und dem möglichen Austritt Griechenlands vor.

Deutschland ohne Vorteil beim Euro

Grundlage der Ehrhardt-Kritik ist die schwache Binnenkonjunktur in Deutschland. Die Exportwirtschaft freut sich zwar über angebliche Zugewinne dank Euro, aber das ist nur die halbe Wahrheit.

Zum Einen wissen wir – das erwähnt Ehrhardt nicht -, dass der Exportanteil mit etwa 40% gleich geblieben ist. Zum Anderen schade die schwache Binnenkonjunktur der deutschen Wirtschaft viel mehr, weil sie uns von der Weltkonjunktur abhängig macht.

Die Binnenkonjunktur aber leidet nach dem Vermögensverwalter, da unsere Realzinsen höher als in anderen Euroländern ist. Dies sind die Zinsen nach Abzug der Inflationsrate, die bei uns wiederum niedriger als etwa in den südeuropäischen Staaten ist und dank der größeren Sparsamkeit bleiben wird.

Das Rettungspaket von Jens Erhardt ist daher drastisch:

  • Die Geldmenge sollte ausgeweitet werden, damit die übrig gebliebenen Staaten in der Eurozone sich refinanzieren können.
  • Damit aber wird die Inflation ansteigen – laut Ehrhardt gegenüber einem Auseinanderbrechen der Währungszone die bessere Option.
  • Sparmaßnahmen wird die Politik nicht ergreifen, daher bleibt als Ersatzwährung nur Gold.
  • Ehrhardt empfiehlt zusätzlich Anleihen aus asiatischen Ländern, Immobilien in Deutschland oder Aktien – sobald die Geldschwemme loslegt.

GeVestor meint: die Prognose von Jens Ehrhardt bezieht sich auf das Jahr 2013. Nachvollziehbar, denn noch produzieren Länder wie China zu günstig, um weltweit eine Inflation anzuheizen.

Da aber die Konjunktur 2012 einbrechen würde, so der Verwalter im FR-Interview, wird 2012 kräftig Geld gedruckt. Wir empfehlen für den Fall weiterhin auch Aktien. Denn: in einer Inflation würde sonst der Geldverlust zu hoch.

11. November 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

Janne Joerg Kipp ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.