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Init erwartet 50% mehr operativen Gewinn für 2016

Die mittelständische init innovation in traffic systems AG (kurz: Init) erhöhte gestern die Umsatz- und Gewinn-Prognose für das laufende Geschäftsjahr.

Die Init-Aktie zog daraufhin kräftig an.

Das Unternehmen dürfte den meisten von Ihnen nicht bekannt sein. Dennoch profitieren ganz sicher einige von Ihnen von den Produkten und Dienstleistungen von Init.

Denn: Init ist Hersteller elektronischer und informationstechnischer Systeme für den öffentlichen Nahverkehr. Dazu zählen v. a. Ticketing- und integrierte Leitsysteme.

Mit Hilfe der Ticketing-Systeme kommen Sie schneller und bequemer an Ihr Ticket für den öffentlichen Nahverkehr und durch die intelligenten Leitsysteme kommen Sie schneller von A nach B.

Bzw. Sie wissen zumindest, ob die nächste Bahn oder der nächste Bus eine Verspätung haben wird.

Der Hauptsitz von Init befindet sich in Karlsruhe und das Unternehmen wurde im Jahr 1983 als sogenanntes Universitäts-Spin-off (also eine Universitäts-Ausgliederung) gegründet.


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Nach eigenen Angaben ist Init heute globaler Marktführer seiner Branche.

Die neue (erhöhte) Prognose von Init

Gestern hat Init die Prognose für das Geschäftsjahr 2016 angehoben. Nachdem bisher ein Umsatz von 100 Mio. € erwartet wurde, liegt der Wert jetzt bei 106 Mio. € – und damit also 6% über dem alten Wert.

Beim operativen Gewinn (EBIT) wird nunmehr ein Wert von 12 Mio. € erwartet. Das entspricht einer Erhöhung von 50% gegenüber der bisherigen Prognose von 8 Mio. €.

Gründe für die Prognose-Anhebung

Ursächlich für die Prognose-Anhebung ist v. a. die Übernahme weiterer Anteile an der iris-GmbH infrared & intelligent sensors (kurz: Iris-GmbH) sowie der Abschluss eines Operations-Vertrages über den Erwerb der übrigen 25,5% an dem Sensor-Spezialisten im Jahr 2020.

Daraus ergeben sich laut Init entsprechend positive Effekte. Mit Wirkung zum 7. Juli 2016 stieg der Anteil von Init an dem Sensor-Spezialisten von 49 auf 74,5%.

Auch nach der Übernahme der restlichen 24,5% der Anteile im Juni 2020 soll die Iris-GmbH weiter eigenständig operieren und neben Init verstärkt auch andere Unternehmen mit ihrer überlegenen Sensor-Technologie beliefern.

Stärkeres Wachstum ab 2017 erwartet

Nachdem Init im vergangenen Jahr einige Probleme hatte und seine Anleger mit einer Gewinn-Warnung schocken musste, erwartet das Init-Management ab 2017 wieder mit höheren Wachstumsraten.

Die Basis dafür soll ein verbesserter Auftrags-Eingang liefern, der für das laufende Jahr bei 110 Mio. € erwartet wird. Zudem äußerte sich der Vorstand von Init wie folgt zu den zukünftigen Aussichten des Unternehmens:

„Neue technologische Entwicklungen tragen dazu bei, dass unser Markt weiter sehr dynamisch wächst.“ Das ziehe aber auch lokale und regionale Wettbewerber an, die den Druck auf die Preise und damit auch auf die Gewinn-Margen erhöhen.

Durch vorausschauende Investitionen habe Init jedoch die Voraussetzungen dafür geschaffen, um nachhaltig die eigene Marktstellung zu behaupten und mittelfristig wieder auf einen stabilen Wachstumskurs zurückkehren zu können.

Init profitiert von 2 globalen Megatrends

Dabei spielen Init auch 2 globale Megatrends in die Karten:

  1. die weltweit steigenden Bevölkerung
  2. die unaufhaltsam fortschreitende Urbanisierung (immer mehr Menschen zieht es in städtische Gebiete).

Beide Faktoren führen unausweichlich dazu, dass die Bevölkerungs-Zahlen in den Ballungszentren weiter ansteigen.

Dies bringt den Individual-Verkehr zunehmend an seine Grenzen und vergrößert die Notwendigkeit eines modernen öffentlichen Verkehrs-Systems.

Fazit

Die Init-Aktie ist für mich eine interessante Wette auf die Zukunft, jedoch kein geeignetes Investment für konservative Anleger.

Wenn Sie zu dieser Kategorie gehören, sollten Sie die Init-Aktie zumindest solange meiden, bis das Unternehmen zurück auf dem Wachstumspfad angelangt ist. Spekulativere Anleger können das Übergangsjahr 2016 zum Einstieg nutzen.

19. Juli 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.

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